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Wüste in Wald verwandeln 02c: Die Legende über Elzéard Bouffier in den Südalpen (Südfrankreich)
Der originale Text (Übersetzung)

Der Geist, Eichenwald zu pflanzen und Wasserquellen zu erhalten - "Der Mann mit den Bäumen" / "Der Mann, der Bäume pflanzte"

Karte von
                          Frankreich mit dem Waldgebiet zwischen Durance
                          und Drôme  Der
                                    Mont Ventoux, Karst und Wälder,
                                    1909m über Meer  Buch "Der
                        Mann, der Bäume pflanzte", französisch:
                        "L'homme qui plantait des arbres"
Karte von Frankreich mit dem Waldgebiet zwischen Durance und Drôme [x001] - Der Mont Ventoux, Karst und Wälder, 1909m über Meer [4] -
Buch "Der Mann, der Bäume pflanzte", französisch: "L'homme qui plantait des arbres" [5]

2c) Die Legende über Bouffier - der originale Text - Übersetzung: Die Wanderung in den kargen Südalpen - verlassene und verfallene Dörfer -- Der Schäfer, sein Hof, sein Brunnen --  Eicheln sortieren - mit einer Eisenstange Löcher machen - Eicheln setzen -- Von 100.000 Eichen wachsen 10.000 -- Erster Weltkrieg 1914-1919 -- Der neue Eichenwald am Mont Ventoux - 11 Kilometer lang, 3 Kilometer breit -- Neue Quellen, neues Wasser, neues Leben -- Ein Krisenjahr: 100.000 Ahornbäume kommen nicht -- 1933: Ein Förster - und eine Steinhütte 12km entfernt -- 1935: Ein Förster-Chef und ein Picknick -- 1939-1945: Kurze Gefahr für den Wald am Mont Ventoux wegen Holzgas - war aber unrentabel -- Juni 1945: Die Verwandlung der Dörfer in der Region des Mont Ventoux: Duftende Brise, Waldrauschen, plätscherndes Wasser, Gemüsegarten mit Blumen

Die Botschaft: Wald für Wasser und Leben
Angeblich ist die Figur des Schäfers Bouffier von Jean Giono erfunden [web01/02]. Die geografischen Bezeichnungen sind aus den Südalpen in Südfrankreich. Die Orte sind insgesamt eher unklar, da die am häufigsten erwähnte Ortschaft Vergons sich nicht in dem Gebiet befindet, das am Anfang der Legende umschrieben wird. Scheinbar war der Dichter Giono in Geographie eher unbegabt und deshalb scheint es, dass wirklich alles nur Erfindung ist und die Orte eher symbolisch betrachtet werden sollten. Die Botschaft der Legende ist einfach der hohe Wert des Waldes für Wasser und Leben. 


Originaler Text

übersetzt und präsentiert von Michael Palomino (2018)

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2c) Die Legende über Bouffier - der originale Text - Übersetzung

Buch "Der
                        Mann, der Bäume pflanzte", französisch:
                        "L'homme qui plantait des arbres"
Buch "Der Mann, der Bäume pflanzte", französisch: "L'homme qui plantait des arbres" [1]

Jean Giono
Der Mann mit den Bäumen / Der Mann, der Bäume pflanzte
Verlag BeQ [p.1]

Jean Giono
Der Mann mit den Bäumen / Der Mann, der Bäume pflanzte

Elektronische Bibliothek Québec
Klassische Sammlung des 20. Jh.
Band 49: Version 1.01
http://permaculteur.free.fr/ressources/Giono-arbres.pdf [p.2]

Damit der Charakter eines Menschen wirklich außergewöhnliche Eigenschaften offenbaren kann, muss man das Glück zu haben, sein Handeln über viele Jahre beobachten zu können. Wenn die Handlungen keine Egoismen enthalten, wenn die leitende Idee von einer Großzügigkeit ohne Beispiel ist, wenn man absolut sicher sein kann, dass durch die Handlungen nirgendwo eine Belohnung gesucht wurde, und wenn diese Handlungen dann doch sichtbare Spuren in der Welt hinterlassen haben, dann stehen wir ohne Zweifel vor einem unvergesslichen Charakter. [p.3]

Die Wanderung in den kargen Südalpen - verlassene und verfallene Dörfer

Vor etwa vierzig Jahren [im Jahre 1913] lief ich lange Zeit, auf völlig unbekannten Höhen, in dieser sehr alten Region der Alpen, die sich bis in die Provence erstreckt.

Diese Region wird im Südosten und Süden durch den mittleren Abschnitt der Durance zwischen Sisteron und Mirabeau begrenzt; im Norden durch den den oberen Teil des Departements Drôme, vom Anfang bis zur Ortschaft Die; im Westen durch die Ebenen des Comtat Venaissin und das Hügelland des Mont Ventoux. Es umfasst den gesamten nördlichen Teil des Departements Basses-Alpes, den Süden des Départements Drôme und eine kleine Enklave des Départements Vaucluse.

Das Wirkungsgebiet von Bouffier
                  von der Durance bis zur Drôme   Das
                  Wirkungsgebiet von Bouffier von der Durance bis zur
                  Drôme mit dem Waldgebiet
Das Wirkungsgebiet von Bouffier von der Durance bis zur Drôme - mit der Einzeichnung des Waldgebiets [2,3]

Der Fluss
                  Durance bei Manosque  Tal
                  der Durance in der Haute Provence  Fluss Drôme bei Saillans unterhalb von Die  Fluss Drôme
                  mit Kajakfahrern
Der Fluss Durance bei Manosque [4] - Tal der Durance in der Haute Provence [5] - Fluss Drôme bei Saillans unterhalb von Die [6] -
Fluss Drôme mit Kajakfahrern [7]

Als ich meinen langen Spaziergang in diesen kargen Gegenden begann, waren es nackte und monotone Moore, in einer Höhe von etwa 1200 bis 1300 Metern. Dort wuchs nur wilder Lavendel [p.4].

Lavendelfeld im
                  Drôme-Tal  Vergons um 1910 - der Berg ist praktisch
                  OHNE Wald
Lavendelfeld im Drôme-Tal [8] - Vergons um 1910 - der Berg ist praktisch OHNE Wald [9]

Ich durchquerte dieses Land im weitesten Sinne und befand mich nach drei Tagen Wandern in einer trostlosen Situation ohne Beispiel. Ich kampierte neben einem verlassenen Dorf, das da verlassen und halb verfallen lag, wie ein Skelett. Ich hatte seit dem Vortag kein Wasser mehr gehabt und musste welches finden. Diese Häuser, wenn auch in Trümmern, wie ein altes Wespennest, ließen mich denken, dass es dort in der Vergangenheit eine Quelle oder einen Brunnen gegeben haben musste. Es gab einen Brunnen, aber er war trocken. Die fünf bis sechs Häuser, ohne Dächer, von Wind und Regen zernagt, die kleine Kapelle mit ihrem eingestürzten Glockenturm, waren nur noch in ihren Umrissen zu erkennen. All das war so angeordnet wie in anderen Dörfern, wo es noch Leben gab. Aber hier war alles Leben verschwunden.

Es war ein schöner Juni-Tag mit viel Sonnenschein, aber in dieser Gegend ohne Obdach so nah am Himmel wehte der Wind mit unerträglicher Brutalität. Sein Rumpeln in den Ruinen der Häuser war wie ein wildes Tier, das bei seiner Mahlzeit gestört wurde.

Der Schäfer, sein Hof, sein Brunnen

Landhaus in der
                  Provence  Ein Schäfer mit
                  einer Schafherde in Castellane beim Alpaufzug, Haute
                  Provence 
Landhaus in der Provence [10] - Ein Schäfer mit einer Schafherde in Castellane beim Alpaufzug, Haute Provence [11]

Ich musste meinen Lagerplatz verlassen. Fünf Stunden später [S.5] hatte ich immer noch kein Wasser gefunden und es bestand keine Hoffnung, welches zu finden. Überall herrschte dieselbe Dürre, dominierten dieselben holzigen Gräser. Da sah ich in der Ferne so was wie eine kleine schwarze Gestalt. Ich dachte, es wäre der Stamm eines einsamen Baumes. Zufällig bin ich auf ihn zugegangen. Es war ein Hirte. Bei ihm lagen etwa dreissig Schafe auf dem aufgewärmten Boden.

Er ließ mich aus seiner Trnkflasche trinken, und wenig später führte er mich zu seinem Schafstall, der in einer Senke des Plateaus lag. Er zog sein Wasser aus dem Brunnen - ausgezeichnetes Wasser - aus einem natürlichen, sehr tiefen Loch, über dem er eine rudimentäre Winde installiert hatte.

Dieser Mann sprach wenig. Das ist die Gewohnheit der Einzelgänger, aber wir fühlten uns voller Zuversicht und mit Vertrauen an diesem Ort. Es war ein ungewöhnlicher Ort in diesem Landstrich, wo kaum noch was wuchs. Er lebte nicht in einer Hütte, sondern in einem echten Steinhaus, wo man sehr deutlich sehen konnte, wie seine Arbeit funktionierte [S.6].

Er hatte eine Ruine renoviert, die er da gefunden hatte. Das Dach war solide und wasserdicht. Der Wind traf auf das Haus und machte an den Kacheln ein rauschendes Geräusch wie an einem Strand.

Sein Haushalt war in Ordnung, sein Geschirr gespült, sein Parkettboden gefegt, seine Waffe gefettet; seine Suppe kochte auf dem Feuer; ich bemerkte dann, dass er auch frisch rasiert war, dass alle seine Knöpfe fest genäht waren, dass seine Kleidung mit der akribischen Sorgfalt geflickt wurde, so dass die Ausbesserungen unsichtbar waren. [Also waren sie doch nicht so unsichtbar, offensichtlich...]

Er teilte seine Suppe mit mir, und als ich über das Rauchen einen Witz machte, meinte er, er rauche nicht. Sein Hund, der so still war wie er, war wohlwollend, ohne Niederträchtigkeit.

Es war sofort klar, dass ich dort übernachten würde; das nächste Dorf war noch mehr als anderthalb Tage zu Fuß entfernt. Und außerdem war ich mit dem Charakter der wenigen Dörfer in dieser Region bestens vertraut. Es gibt vier oder fünf verstreute Orte hier [S.7], weit voneinander entfernt an den Seiten dieser Höhen, in den Weißeichenwäldern an den Enden der befahrbaren Straßen. Sie sind von Holzfällern bewohnt, die Holzkohle herstellen. Das sind Orte, an denen Menschen kein gutes Leben haben. Familien, die in diesem überaus rauen Klima, sowohl im Sommer als auch im Winter, zusammengedrängt leben müssen, verderben ihren Egoismus in einem Vakuum. Daraus erwächst der unangemessene Ehrgeiz, in dem ständigen Wunsch, von diesem Ort zu fliehen. Die Männer bringen ihre Kohle mit ihren Lastkarren in die Stadt und kehren dann zurück. Die stärksten Leute brechen unter dieser ewigen schottischen Dusche. Frauen planen Racheaktionen. Alles steht in Konkurrenz, sowohl beim Verkauf der Kohle als auch auf der Bank in der Kirche, wegen der Tugenden, die sich gegenseitig bekämpfen, wegen der Laster, die sich gegenseitig bekämpfen, und wegen des allgemeinen Gewühls von Lastern und Tugenden, Ruhe gibt es nicht. Darüberhinaus reizt der Wind auch die Nerven. Es gibt Epidemien [S.8] mit Selbstmorden und viele Fälle von Wahnsinn, fast immer geht es tödlich aus.

Eicheln sortieren - mit einer Eisenstange Löcher machen - Eicheln setzen

Eicheln mit
                  Eichenblättern  Der Mont
                                Ventoux, Karst und Wälder, 1909m über
                                Meer
Eicheln mit Eichenblättern [12] - Der Mont Ventoux, Karst und Wälder, 1909m über Meer [13]

Der Hirte, der nicht rauchte, holte einen kleinen Beutel und verbreitete einen Haufen Eicheln auf dem Tisch. Er begann, sie mit großer Aufmerksamkeit nacheinander zu untersuchen und trennte die guten von den schlechten. Ich habe meine Pfeife geraucht. Ich bot an, ihm zu helfen. Er sagte mir, es geht nur ihn was an. In der Tat: Angesichts der Sorgfalt, die er dieser Arbeit entgegengebracht hat, habe ich nicht darauf bestanden zu helfen. Das war unser ganzes Gespräch. Als er einen Haufen ziemlich großer Eicheln auf der guten Seite hatte, zählte er sie in Zehnerpackungen ab. Dabei eliminierte er immer noch kleine Früchte oder solche, die leicht gerissen waren, da er sie sehr genau untersuchte. Als er hundert perfekte Eicheln vor sich hatte, hörte er auf und wir gingen ins Bett.

Die Gesellschaft dieses Mannes gab Frieden. Ich bat ihn am nächsten Tag um die Erlaubnis, sich den ganzen Tag bei ihm ausruhen zu dürfen. Er fand es natürlich. Oder genauer gesagt, er machte mir [S.9] den Eindruck, dass ihn nichts stören könnte. Diese Pause war für mich nicht zwingend erforderlich, aber ich war fasziniert und wollte mehr von ihm erfahren.

Er liess [am nächsten Morgen] seine Herde heraus und führte sie auf die Weide. Bevor er ging, tränkte er den kleinen Beutel [mit den Eicheln] in einen Eimer Wasser, wo er die sorgfältig ausgewählten und gezählten Eicheln abgelegt hatte.

Ich bemerkte, dass er als Stock eine Eisenstange trug, die so dick wie sein Daumen und etwa eineinhalb Meter lang war. Ich war ausgeruht und spazierte parallel zu ihm auf einer Strasse. Die Weide seiner Tiere befand sich im Hintergrund in einer Schlucht. Er ließ die kleine Herde in der Obhut des Hundes und kam zu mir. Ich hatte Angst, dass er mich für meine Indiskretion verantwortlich machen würde, aber überhaupt nicht: Das war sein Weg und er lud mich ein, mit ihm zu gehen, wenn ich nichts Besseres zu tun hatte. Er ging zweihundert Meter weiter, den Hügel hinauf.

Als er die Stelle erreichte, an die er gehen wollte, begann er, seinen Eisenstab in den Boden zu stecken [S.10]. Er machte ein Loch, in das er eine Eichel steckte, dann verschloss er das Loch wieder. Er pflanzte Eichen. Ich fragte ihn, ob das Land ihm gehörte. Er antwortete Nein. Wusste er, wem es gehörte? Er wusste es nicht. Er nahm an, es sei Gemeinschaftsland, oder vielleicht gehörte es Leuten, die sich nicht darum kümmerten. Es war ihm egal, die Besitzer zu kennen. Er pflanzte einfach hundert Eicheln mit äußerster Sorgfalt.

Von 100.000 Eichen wachsen 10.000

Haute-Provence, junger Eichenwald auf weissem
                  Karstboden mit Mont Ventoux im Hintergrund
Haute-Provence, junger Eichenwald auf weissem Karstboden mit Mont Ventoux im Hintergrund [14]

Nach dem Mittagessen fing er an, seine Samen wieder zu sortieren. Ich denke, meine Fragen waren nicht dumm, weil er sie beantwortet hat. Seit drei Jahren pflanzt er in dieser Einsamkeit Bäume. Er hatte hunderttausend von ihnen gepflanzt. Von den hunderttausend waren zwanzigtausend aufgegangen. Von diesen zwanzigtausend erwartete er immer noch, die Hälfte von ihnen zu verlieren, wegen Nagetieren oder sonstigen Schwierigkeiten, was man auch bei bester Vorsehung nicht voraussagen konnte. So blieben von 100.000 noch 10.000 Eichen, die an diesem Ort weiterwuchsen, an dem es vorher nichts gab [S.11].

Da machte ich mir Sorgen um das Alter dieses Mannes. Er war offensichtlich über fünfzig Jahre alt. Fünfundfünfzig, sagte er zu mir. Sein Name war Elzéard Bouffier. Er hatte einen Bauernhof in den Ebenen besessen. Er hatte dort sein Leben verwirklicht. Er hatte seinen einzigen Sohn und dann seine Frau verloren. Er hatte sich in die Einsamkeit zurückgezogen, wo er es genoss, langsam zu leben, mit seinen Schafen und seinem Hund. Er hatte erkannt, dass dieses Land wegen Baummangels sterben würde. Da er keine sehr wichtigen Berufe habe, habe er sich entschlossen, diese Situation zu verbessern.

Damals, trotz meines jungen Alters, wusste ich, wie man mit der Seele eines alleinlebenden Menschen zart umgeht. Aber ich habe einen Fehler gemacht. Gerade in jungen Jahren musste ich mir die Zukunft in Bezug auf mich selbst und eine gewisse Suche nach Glück vorstellen. Ich sagte ihm, dass diese zehntausend Eichen in dreißig Jahren großartig sein würden. Er antwortete mir ganz einfach, dass, wenn Gott ihm noch dreissig Lebensjahre schenken würde, würde er noch [S.12] so viele weitere Bäume pflanzen, so dass diese 10.000 wie ein Tropfen im Meer wären.

Er studierte bereits Buchenzucht und hatte in der Nähe seines Hauses eine Baumschule angelegt, die Buchen der Bucheckern. Die neuen Bäumchen, mit einem Drahtzaun vor den Schafen geschützt, wuchsen schön heran. Und auf Böden mit Feuchtigkeit unter dem Boden sollte man Birken pflanzen, meinte er zu mir. Am nächsten Tag trennten wir uns.

Erster Weltkrieg 1914-1919

Im folgenden Jahr begann der Erste Weltkrieg, in dem ich fünf Jahre lang dienen musste. Ein Infanteriesoldat konnte kaum an Bäume denken. Um ehrlich zu sein, hatte genau diese Sache bei mir keine Spuren hinterlassen; ich hatte sie für einen Tick gehalten, so wie eine Briefmarkensammlung - und vergessen.

Nach dem Krieg [im Jahre 1919] stand ich an der Spitze für einen winzigen Demobilisierungsbonus, aber mit dem starken Wunsch, etwas frische Luft zu schnappen. [p.13]

Ohne jede vorgefasste Meinung - ausser dieser - kehrte ich in diese verlassene Region zurück.

Das Land hatte sich nicht verändert. Doch hinter dem toten Dorf sah ich in der Ferne eine Art grauen Nebel, der wie ein Teppich die Höhen überdeckte. Schon am Vortag hatte ich angefangen, wieder über diesen baumpflanzenden Hirten nachzudenken. "Zehntausend Eichen", dachte ich mir, "nehmen wirklich einen sehr großen Raum ein."

Der neue Eichenwald am Mont Ventoux - 11 Kilometer lang, 3 Kilometer breit

Der
                  Berg Ventoux / Mont Ventoux 02
Der Berg Ventoux / Mont Ventoux 02 [15]

Ich hatte fünf Jahre lang zu viele Menschen sterben sehen, aber den Tod von Elzéard Bouffier konnte ich mir nicht so leicht vorstellen, zumal man mit zwanzig die Männer von fünfzig als alte Männer betrachtet. Er war nicht tot. Es war nun sogar sehr grün dort. Er hatte seine Arbeit gewechselt. Er hatte nur noch vier Schafe, dafür aber etwa hundert Bienenstöcke. Die Schafe frassen immer wieder an seinen Bäumen, also musste er die Schafe loswerden. Er sagte mir auch (und ich bemerkte es), dass er sich überhaupt nicht für den Krieg interessiert hatte. Er hatte die Pflanzungen ohne Unterbrechung fortgesetzt. [p.14]

Die Eichen von 1910 waren nun zehn Jahre alt und größer als ich und er. Die Show war nun beeindruckend. Ich wurde buchstäblich meiner Stimme beraubt, und da er nicht sprach, verbrachten wir den ganzen Tag in Stille in seinem Wald. Der war nun in drei Abschnitte unterteilt - insgesamt elf Kilometer lang und drei Kilometer breit. Wir feierten zusammen, dass alles aus den Händen und der Seele dieses Mannes gekommen war - ohne technische Mittel. Wir verstanden, dass Menschen in anderen Bereichen als der Zerstörung so effektiv sein könnten wie Gott.

Er war seiner Idee gefolgt, und die Buchen, die meine Schultern erreichten und sich so weit ausbreiteten, wie das Auge sehen konnte, waren die Zeugen. Die Eichen waren dick und waren bereits alt genug, um nicht mehr von Tieren angefressen zu werden. Wenn die Vorsehung nun noch Schaden anrichten wollte, dann waren da schon Wirbelstürme nötig. Er zeigte mir einige bewundernswerte Birkenhaine, die fünf Jahre alt waren [S.15], das heißt, sie waren 1915 gepflanzt worden - zu dem Zeitpunkt hatte ich in Verdun gekämpft. Er hatte überall, wo er feuchten Grund vermutete, diese Birken gepflanzt. Nun waren sie zart gewachsen, im jugendlichen Alter, und sehr entschlossen.

Die Schöpfung [mit ihren Kriegen] ging übrigens eher in die Richtung, sich einzukreisen und in Ketten zu legen. Es war ihm egal; er verfolgte hartnäckig seine Aufgabe, die sehr einfach war. Aber als ich durch das Dorf hinabstieg, sah ich fliessende Bäche, die seit Menschengedenken immer trocken gewesen waren. Es war die erstaunlichste Reaktionsoperation, die ich je gesehen habe. Diese trockenen Bäche hatten in der Antike einmal Wasser geführt. Einige dieser traurigen Dörfer, die ich zu Beginn meiner Geschichte erwähnte, wurden an den Stätten alter gallo-römischer Dörfer errichtet, von denen es noch Spuren gab. Als Archäologen gegraben hatten, hatten sie in diesen Dörfern noch Angelhaken gefunden, die davon zeugten, dass man hier mal fischen konnte - daran war bis ins 20. Jahrhundert nicht mehr zu denken [S. 16].

Die Leute lebten vom Wassertank.

Der Wind war an der Waldbildung ebenfalls beteiligt und verstreute einige Samen.

Neue Quellen, neues Wasser, neues Leben

Als die Quellen und das Wasser wiederkamen, erschienen Weiden, Wiesen, Gärten, Blumen und der Grund zum Leben.

Aber die Verwandlung verlief so langsam, dass sie zur Gewohnheit wurde, ohne eine Überraschung zu verursachen. Die Jäger, die auf der Jagd nach Hasen oder Wildschweinen in die Einsamkeiten stiegen, hatten den Überfluss an kleinen Bäumen bemerkt, aber sie hatten ihn auf die natürliche Laune der Natur zurückgeführt. Deshalb hat niemand die Arbeit dieses Mannes in Augenschein genommen. Wenn sie ihn verdächtigt hätten, hätten sie ihn verärgert. Er war unerwartet. Wer hätte sich in den Dörfern und in den Verwaltungen eine solche Hartnäckigkeit in der großartigsten Großzügigkeit vorstellen können?

Ein Krisenjahr: 100.000 Ahornbäume kommen nicht

Ab 1920 ist kein Jahr mehr  [S.17] ohne einen Besuch bei Elzéard Bouffier vergangen. Ich habe ihn noch nie schlapp oder zweifeln sehen. Und doch, Gott weiß, ob Gott das überhaupt vorantreibt! Ich habe seine Rückschläge nicht mitgezählt. Es ist jedoch gut vorstellbar, dass es für einen solchen Erfolg notwendig war, Widrigkeiten zu überwinden; dass man, um den Sieg einer solchen Leidenschaft zu sichern, mit Verzweiflung kämpfen musste. Ein Jahr lang hatte er mehr als zehntausend Ahorne gepflanzt. Sie sind alle eingegangen. Im folgenden Jahr liess er die Ahorne sein, um wieder auf die Buchen zurückzukommen, die noch besser waren als die Eichen.

Um eine mehr oder weniger genaue Vorstellung von diesem außergewöhnlichen Charakter zu haben, dürfen wir nicht vergessen, dass er in völliger Einsamkeit praktizierte; so sehr, dass er gegen Ende seines Lebens die Gewohnheit des Sprechens verloren hatte. Oder sah er vielleicht nicht die Notwendigkeit dafür?

1933: Ein Förster - und eine Steinhütte 12km entfernt

Steinhütte / Schäferhütte am Mont Ventoux
Steinhütte / Schäferhütte am Mont Ventoux [16]

1933 erhielt er Besuch von einem erstaunten Förster. Dieser Beamte befahl ihm, draussen kein Feuer zu machen, aus Angst, dass dieser Naturwald abbrennen könnte [S.18].

"Es ist das erste Mal", sagte dieser naive Mann, "dass wir einen Wald allein wachsen sehen." Damals wollte er zwölf Kilometer von seinem Haus entfernt Buchen pflanzen. Um die Rundreise zu vermeiden - denn er war damals fünfundsiebzig - plante er, an der Stelle seiner Plantagen eine Steinhütte zu bauen. Was er im folgenden Jahr tat.

1935: Ein Förster-Chef und ein Picknick

Bewaldete Nesque-Schlucht beim Mont Ventoux
Bewaldete Nesque-Schlucht beim Mont Ventoux [17]

1935 kam eine echte Verwaltungsdelegation, um den Naturwald zu untersuchen. Da kam ein grosser Fisch, zuständig für Wasser und Wald, ein Abgeordneter, und ein paar Ingenieure. Es wurden viele unnütze Worte gesprochen. Sie beschlossen, etwas zu tun, und glücklicherweise wurde nichts getan, außer dem einzig Nützlichen: den Wald unter Staatsschutz zu stellen und jedem zu verbieten, hierher zu kommen, um daraus Kohle zu produzieren. Weil es unmöglich war, nicht von der Schönheit dieser gesunden jungen Bäume überrascht zu sein. Und diese Schönheit übte ihre verführerische Kraft über den Abgeordneten selbst aus. [p.19]

Ich hatte unter den Förster-Chefs einen Freund, der Teil der Delegation war. Ich erklärte ihm das Geheimnis. In der folgenden Woche gingen wir eines Tages beide auf die Suche nach Elzéard Bouffier. Wir fanden ihn bei seiner Arbeit, zwanzig Kilometer von der Stelle, an der die Inspektion stattfand.

Dieser Förster-Chef war nicht umsonst mein Freund. Er kannte den Wert der Dinge. Er wusste, wie man schweigt. Ich bot die wenigen Hühnereier, die ich mitgebracht hatte, als Geschenk an. Wir teilten unser dreistündiges Picknick, und dann vergingen noch ein paar Stunden mit der stillen Betrachtung der Landschaft.

Die Seite, von der wir kamen, war mit sechs bis sieben Meter hohen Bäumen bedeckt. Ich erinnerte mich noch, wie die Landschaft 1913 ausgesehen hatte: wie eine Wüste..... Die friedliche und regelmäßige Arbeit, die lebendige Luft der Höhen, die Sparsamkeit und vor allem die Gelassenheit der Seele hatten diesem alten Mann eine fast feierliche Gesundheit gegeben. Er war ein Athlet Gottes. Ich habe mich gefragt, wie viele Hektar [S.20] er noch bewalden würde.

Bevor ich ging, machte mein Freund noch einen kurzen Vorschlag über einige der Baumarten, für die das Gebiet hier geeignet schien. Er bestand aber nicht darauf. "Aus gutem Grund" sagte er mir danach, denn "dieser Mann mehr weiß als ich." Nach einer Stunde Spaziergang - der Gedanke hatte sich bei ihm verfestigt - fügte er hinzu: "Er weiß viel mehr als alle anderen. Er hat den Gralsweg gefunden, um glücklich zu sein!"

Es ist diesem Förster-Chef zu verdanken, dass nicht nur der Wald, sondern auch das Glück dieses Mannes geschützt wurde. Er ließ drei Förster-Wärter für diesen Schutz ernennen und kontrollierte und instruierte sie so, dass sie gegenüber all den Bestechungen der Holzfäller immun blieben.

1939-1945: Kurze Gefahr für den Wald am Mont Ventoux wegen Holzgas - war aber unrentabel

Holzgas-Auto
Holzgas-Auto [18]

Nur während des Krieges 1939 war die Arbeit ernsthaft gefährdet. Autos wurden mit Holzgas betrieben und es gab nie genug Holz. Sie begannen, die Eichen [S.21] von 1910 zu fällen, aber diese Orte, wo gefällt wurde, waren so weit von jedem Straßennetz entfernt, dass sich das Unternehmen aus finanzieller Sicht als sehr schlecht erwies. Der Wald wurde in Ruhe gelassen. Der Hirte hatte nichts gesehen. Er war dreißig Kilometer entfernt, setzte seine Arbeit friedlich fort und ignorierte den Krieg von 1939, so wie er den Krieg von 1914 ignoriert hatte.

Juni 1945: Die Verwandlung der Dörfer in der Region des Mont Ventoux - Beispiel Vergons: Duftende Brise, Waldrauschen, plätscherndes Wasser, Gemüsegarten mit Blumen

Vergons um 1910 - der Berg ist
                      praktisch OHNE Wald   Vergons um 2010 ca.: ALLE Berge
                      sind BEWALDET
Vergons um 1910 - der Berg ist praktisch OHNE Wald [9] - Vergons um 2010 ca.: ALLE Berge sind BEWALDET [19]

Ich habe Elzéard Bouffier zuletzt im Juni 1945 gesehen. Er war damals 87 Jahre alt. Ich fuhr also wieder die Wüstenstraße hoch, aber jetzt, trotz des Verfalls durch den Krieg, gab es einen Bus, der das Durance-Tal und die Berge miteinander verband. Ich mache dieses relativ schnelle Verkehrsmittel dafür verantwortlich, dass ich die Orte meiner ersten Spaziergänge nicht mehr erkannt habe. Es schien mir auch, dass die Route mich zu neuen Orten führte. Ich brauchte einen Dorfnamen, um zu dem Schluss zu kommen, dass ich mich dennoch in dieser einst ruinenreichen und trostlosen Region befand. Der Bus zu brachte mich [S.22] nach Vergons. 1913 hatte dieser Weiler zehn bis zwölf Häuser und drei Einwohner [das dürfte nicht stimmen, siehe das Foto von Vergons um 1910]. Sie waren damals wild, hassten sich gegenseitig und lebten von der Jagd mit Fallen: Sie waren mehr oder weniger im physischen und moralischen Zustand der Steinzeit. Rund um die verlassenen Häuser wuchsen die stechenden Brennnesseln und verschlangen die Häuser. Ihr Zustand war hoffnungslos. Für sie ging es nur darum, auf den Tod zu warten: eine Situation, die sie kaum für Tugenden prädisponiert.

Nun aber hatte sich alles geändert: Sogar die Luft. Statt der trockenen und brutalen Böen, die mich einst willkommen hießen, wehte eine sanfte und duftende Brise. Von der Höhe rauschte es wie am Meer: Es war das Rauschen des Windes in den Wäldern. Schließlich hörte ich überraschenderweise das echte Plätschern von Wasser, das in einen Brunnen plätscherte. Ich sah einen neu gebauten Brunnen mit reichlich Wasser, und was mich am meisten berührte, war eine neu gepflanzte Linde in der Nähe, die bereits in ihrem vierten Jahr hätte sein können, bereits dick geworden, ein unbestreitbares Symbol für eine Auferstehung.

Darüberhinaus waren in Vergons auch die Spuren einers [S.23] neuen Betriebsamkeit, was nicht ohne sichere Hoffnung ging. Die Hoffnung war also zurückgekehrt. Die Ruinen waren beseitigt worden, die verfallenen Mauern abgerissen und fünf Häuser wiederaufgebaut worden. Das Dorf hatte neu 28 Einwohner [1945], darunter vier junge Haushalte. Die neuen, mit frischem Gips verputzten Häuser waren von Gemüsegärten umgeben, in denen Gemüse und Blumen, Kohlköpfe und Rosen, Lauch und Löwenmäulchen, Sellerie und Anemonen wuchsen, gemischt aber gut sortiert. Es war jetzt ein Ort, an dem man gerne leben wollte.

Von dort aus machte ich mich zu Fuß auf den Weg. Der Krieg, den wir gerade hinter uns gebracht hatten, liess nur ein beschränktes Leben zu, aber Lazarus war aus dem Grab heraus. Auf den abgesenkten Seiten des Berges sah ich kleine Gersten- und Roggenfelder im Gras; am Fuße der engen Täler waren einige grüne Wiesen.

In nur acht Jahren hatte sich dieser Wandel zu Gesundheit und schwingendem Leben ergeben [S.24]. An der Stelle der Ruinen, die ich 1913 gesehen hatte, gibt es heute [1953] saubere, verputzte Bauernhöfe, die ein glückliches und komfortables Leben zeigen. Die alten Quellen, die durch Regenfälle und Schnee der Wälder gespiesen werden, begannen wieder zu fließen. Das Wasser wurde auch etwas kanalisiert. Neben jedem Bauernhof, in Ahornhainen, sind die Brunnenbecken am Überlaufen und bewässern so die Minze, die am Brunnen wächst. Die Dörfer wurden nach und nach wiederaufgebaut. Neue Bevölkerung von den Ebenen, wo die Landpreise hoch sind, hat sich auf dem Land niedergelassen und bringt neue Jugendlichkeit, Bewegung und Abenteuerlust. Auf dem Weg dorthin treffen wir auf gut ernährte Männer und Frauen, Jungen und Mädchen, die zu lachen verstehen und wieder Lust auf Bauernfeste bekommen haben. Bedenkt man die alte Bevölkerung, die nun in einer sanften Existenz lebt, und die Neuankömmlinge, so sind sie nicht mehr zu erkennen. Alles in allem verdanken auf diese Weise mehr als zehntausend Menschen ihr Glück dem Schäfer und Baumpflanzer Elzéard Bouffier. [p.25]

Sisteron mit
                  Fluss Durance  Vaison
                  la Romaine, Haute Provence  Die mit bewaldeter Bergkette, Département
                  Drôme
Sisteron mit Fluss Durance [20] - Vaison la Romaine, Haute Provence [21] - Die mit bewaldeter Bergkette, Département Drôme [22]

Wenn ich bedenke, dass ein einziger Mensch, reduziert auf seine einfachen physischen und moralischen Ressourcen, ausreicht, um aus der Wüste ein gelobtes Land zu machen, dann finde ich, dass trotz allem der menschliche Zustand bewundernswert ist. Aber wenn ich all das in Betracht ziehe, was es in Bezug auf die Konsistenz des Geistes und die Entschlossenheit der Großzügigkeit zur Erreichung dieses Ergebnisses gebraucht hat, dann empfinde ich großen Respekt vor diesem alten Bauern ohne Kultur, der wusste, wie man dieses Werk, das Gott würdig war, vollbringt.

Elzéard Bouffier starb 1947 friedlich im Hospiz Banon. [p.26]

Dies ist das 49. veröffentlichte Buch.
in der Klassik-Sammlung des 20. Jahrhunderts
aus der elektronischen Bibliothek Québec.
Diese elektronische Bibliothek von Quebek (Bibliothèque électronique du Québec)
ist ausschließliches Eigentum von
Jean-Yves Dupuis. [p.28]

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Quellen

[web01] https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Mann,_der_Bäume_pflanzte_(Kurzgeschichte)
[web02] https://fr.wikipedia.org/wiki/L'Homme_qui_plantait_des_arbres

Fotoquellen

[1] Buch "Der Mann, der Bäume pflanzte", französisch: "L'homme qui plantait des arbres": https://www.pinterest.de/pin/554294666607945250/
[2,3] Karte der Südalpen von Frankreich mit den Flüssen Durance und Drôme: http://www.prestigeprovence.com/qui-sommes-nous/notre-secteur-dactivite
[4] Fluss Durance bei Manosque: https://www.pinterest.de/pin/292241463292663013/
[5] Tal der Durance in der Haute Provence: https://www.pinterest.de/pin/395050198534729875/
[6] Fluss Drôme bei Saillans unterhalb von Die: https://www.pinterest.de/pin/294845106848964246/
[7] Fluss Drôme mit Kajakfahrern: https://www.pinterest.de/pin/58476495142173578/

[8] Lavendelfeld im Drôme-Tal: https://www.pinterest.de/pin/512706738821220378/
[9] Vergons um 1910: https://www.ebay.fr/itm/232708664216
[10] Landhaus in der Provence: https://www.pinterest.de/pin/458382068308271038/

[11] Ein Schäfer mit einer Schafherde in Castellane beim Alpaufzug, Haute Provence: https://www.pinterest.de/pin/177821885261805652/
[12] Eicheln mit Eichenblättern: https://www.pinterest.de/pin/345792077638048782/
[13] Mont Ventoux: https://www.pinterest.de/pin/180988478754184605/
[14] Haute-Provence, junger Eichenwald auf weissem Karstboden mit Mont Ventoux im Hintergrund: https://www.pinterest.de/pin/315463148874934330/
[15] Mont Ventoux 02:
https://www.google.de/maps/place/Mont+Ventoux/@44.1740851,5.2786797,3a,75.4y,90t/data=!3m8!1e2!3m6!1sAF1QipO_VrcOPG6qNO5Y7gvvLM6xhUISbiP6oFJ-bdZG!2e10!3e12!6shttps:%2F%2Flh5.googleusercontent.com%2Fp%2FAF1QipO_VrcOPG6qNO5Y7gvvLM6xhUISbiP6oFJ-bdZG%3Dw128-h86-k-no!7i720!8i481!4m5!3m4!1s0x12ca645aaf6f7367:0xd3f24ac5c0a1bcd!8m2!3d44.1740851!4d5.2786797

[16] Steinhütten am Mont Ventoux: https://www.pinterest.de/pin/354095589445317185/
[17] Bewaldete Nesque-Schlucht beim Mont Ventoux: https://www.pinterest.de/pin/363102788699281690/
[18] Holzgas-Auto: https://www.pinterest.de/pin/465418942734831981/
[19] Vergons um 2010ca.:
https://www.google.de/maps/place/04170+Vergons,+Frankreich/@43.8509315,5.2912224,9z/data=!4m5!3m4!1s0x12cc6d3832e3712f:0x40819a5fd97ab60!8m2!3d43.913752!4d6.588184

[20] Sisteron mit Fluss Durance, Haute Provence: https://www.pinterest.de/pin/498562621222876364/

[21] Vaison la Romaine, Haute Provence: https://www.pinterest.de/pin/518054763369866974/
[22] Die mit Bergkette, Département Drôme: https://www.pinterest.de/pin/412290540877491430/

[x001] Karte von Frankreich mit dem Waldgebiet zwischen Durance und Drôme: https://www.actualitix.com/carte-de-france.html

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