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Roboter. Meldungen 01

Washington 19.7.2017: Ein              Roboter wolle schwimmen gehen und ist ertrunken

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Stimme Russlands online, Logo

Kriminelle "USA" 5.10.2014: Roboter-Speedboote sollen Seeschlachten fechten

aus: Stimme Russlands online: US Navy wappnet sich mit Roboter-Booten; 5.10.2014;
http://german.ruvr.ru/news/2014_10_05/US-Navy-wappnet-sich-mit-Roboter-Booten-7449/

<STIMME RUSSLANDS Die US-Kriegsmarine hat angekündigt, bald unbemannte Boote auf Patrouillen zu schicken. Die Roboter-Boote haben bei einem Test auf dem James River im US-Bundesstaat Virginia bereits ein „Verdachtsschiff“ abgefangen.

Das United States Department of the Navy berichtete am Sonntag von einer „bislang beispiellosen Übung“, bei der 13 Roboter-Boote im Küstenbereich patrouilliert und sogar ein „verdächtiges Schiff“ gestoppt haben, wie die Agentur AFP meldet. „Jetzt haben wir allen Grund, um diese lenkbaren automatischen Systeme zum Einsatz zu bringen“, sagte Navy-Forschungschef, Admiral Matthew Klunder. Nach seinen Angaben unterscheiden sich die unbemannten Boote von den unbemannten Flugzeugen durch mehr Autonomie und benötigen keine ständige Kontrolle durch den Menschen. Jedes Boot ist elf Meter lang und mit leichten Waffen ausgestattet.

Die unbemannten Boote sollen von einem Kommandozentrum aus gesteuert werden. Die Technologie dafür (Control Architecture for Robotic Agent Command and Sensing) wird bereits von der Nasa in den Marsmobilen genutzt.>

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Kopp-Verlag online, Logo


Südkorea 5.10.2014: <200.000 Dollar teurer Roboter tastet Gelände ab, lokalisiert Menschen und erschießt sie vollautomatisch aus bis zu zwei Meilen Entfernung>

aus: Kopp-Verlag online; 5.10.2014;
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/j-d-heyes/2-dollar-teurer-roboter-tastet-gelaende-ab-lokalisiert-menschen-und-erschiesst-sie-vollautoma.html

J. D. Heyes

Eine südkoreanische Firma hat einen tödlichen Roboter entwickelt, der mit verschiedenen Waffen ausgerüstet ist und über eine Reichweite von zwei Meilen (3,2 km) verfügt. Er kostet weniger als ein Einfamilienhaus in manchen Gegenden der USA.

Eine Tochtergesellschaft der Samsung-Gruppe entwickelt den »SGR-A1«, eine Art Roboter-Wachposten. Wie die Website UberGizmo berichtet, »wird dieser Roboter verschiedene Waffen tragen, die Sie veranlassen könnten, es sich zweimal zu überlegen, ob Sie die Grenze nach Südkorea illegal überschreiten – denn er wird in der demilitarisierten Zone entlang der Grenze zum Nachbarstaat Nordkorea getestet …«

Mithilfe von Machine Vision, besser bekannt als Video-Kameras, ist der Wach-Roboter in der Lage, Eindringlinge zu erkennen; unterstützt von biometrischen Wärme- und Bewegungssensoren.

Der SGR-A1 soll anstelle menschlicher Wachen entlang der gesamten demilitarisierten Zone eingesetzt werden, um mögliche Opfer unter südkoreanischen Soldaten zu vermeiden, falls erneut ein Krieg mit atomar gerüsteten Nachbarn im Norden ausbrechen sollte.

Das Projekt wurde 2006 erstmals bekanntgegeben, wie UberGizmo berichtet. Da inzwischen Verbesserungen vorgenommen wurden, bleiben viele Fähigkeiten des Roboters wahrscheinlich geheim. Er kostet 200.000 Dollar, kann bei jedem Wetter eingesetzt werden, ist mit einem Maschinengewehr vom Kaliber 5.56 (USA und NATO verwenden dasselbe Kaliber) und optional mit einem Granatenwerfer ausgerüstet.

»Beängstigend!«

Zur gleichzeitigen Verfolgung multipler Ziele wird der Roboter Infrarot-Technik und Tageslicht-Kameras einsetzen; er wird per Fernsteuerung von einem Menschen kontrolliert und bedient. »Im Wesentlichen heißt es, er könne ›ein Ziel aus mehr als 3,2 km Entfernung identifizieren und erschießen‹«, berichtet UberGizmo.

»Beängstigend! Wenn er in der demilitarisierten Zone eingesetzt wird, unterscheidet dieser Roboter nicht zwischen Freund und Feind – jeden, der die Linie überschreitet, betrachtet er als Feind.«

Wie auf der Website GlobalSecurity.org vermerkt, dient der Roboter dem Zweck der nationalen Sicherheit und ist dabei kostengünstig. Zum einen wird die 250 km lange demilitarisierte Zone zwischen Nord- und Südkorea – anders als die Grenze zwischen den USA und Mexiko und sogar die Grenzen zwischen Israel und den arabischen Nachbarstaaten – »in ganzer Länge« patrouilliert. Darüber hinaus, so meldet GlobalSecurity.org:

»gibt es auf der Seite der ROK [Südkorea] alle 50 Meter einen mit zwei Mann besetzten Wachposten, mit zwölf Schichten am Tag. Bei ungefähr 5.000 Wachposten bedeutet das theoretisch 120.000 Mann-Jahre auf Wache pro Jahr.«

Ein Roboter braucht nicht zu essen, wird nicht krank, lässt sich nicht leicht ablenken und wenn er »getötet« wird, kommt kein Mensch ums Leben.

Außerdem braucht man nur eine begrenzte Anzahl Roboter (plus Austauschgeräte), sie brauchen nicht ausgebildet zu werden, nehmen keinen Urlaub und beschweren sich nicht bei Vorgesetzten.

»Manchmal trifft der Roboter die Entscheidung, zu feuern«

»Zur gleichen Zeit behauptete Samsung auf der Website, der SRG-A1 ›dient dem Zweck, den wichtigen Militärstützpunkt und den strategisch wichtigen Ort zu schützen‹«, heißt es auf GlobalSecurity.org. »Das System ist dazu angelegt, menschliche Wachen zu ersetzen, deren Wachsamkeit beeinträchtigt sein kann, beispielsweise durch schlechte Wetterbedingungen oder Müdigkeit, sodass die perfekte Bewachung garantiert ist.«

Nach Aussage offizieller südkoreanischer Vertreter ist der Roboter, der im militärischen Jargon »Intelligenter Beobachtungs- und Wachroboter« heißen wird, einmalig, er ist der Erste seiner Art, der Systeme zur Beobachtung, Nachverfolgung, Stimmerkennung und Schießen in einer Plattform vereinigt.

Der Roboter wird in der Lage sein, einem Eindringling verbal den Befehl zu erteilen, sich zu ergeben. Er wird es verstehen, wenn der Eindringling seine Waffe zum Zeichen der Kapitulation hochhält und dann nicht schießen. Unter normalen Umständen wird laut offiziellen Vertretern die Entscheidung, das Feuer zu eröffnen, von einem Menschen, nicht vom Roboter getroffen werden. Trotzdem verfügt der Roboter über einen Automatik-Modus, bei dem das System dann solche Entscheidungen trifft.

Quellen:

UberGizmo.com

GlobalSecurity.org

Youtube.com>

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Shortnews online, Logo

14.7.2017: Roboter-Autos in Kalifornien zugelassen
Kalifornien gibt Okay für fahrerlose Autos - ohne unabhängige Sicherheitstests
http://www.shortnews.de/id/1228230/kalifornien-gibt-okay-fuer-fahrerlose-autos-ohne-unabhaengige-sicherheitstests

<Der US-Bundesstaat Kalifornien plant eine Genehmigung für selbstfahrende und sogar fahrerlose Autos, das Ganze zudem ohne unabhängige Sicherheitstests.

Der kalifornische Verkehrsdirektor Malcolm Dougherty teilte dies in San Francisco mit, dem Regelbetrieb stünde damit nichts mehr im Weg.

Bisher musste ein geschulter Testpilot bei solchen autonomen Fahrten aufpassen, nun wird der Betrieb ganz ohne menschlichen Aufpasser ermöglicht.>

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19.7.2017: Roboter in Einkaufszentrum wollte baden gehen - gestorben!
Sicherheitsroboter ertränkt sich in Brunnen – FOTO
https://de.sputniknews.com/panorama/20170718316640924-sicherheitsroboter-ertraenkt-sich-brunnen/

Washington 19.7.2017: Ein
              Roboter wolle schwimmen gehen und ist ertrunken
Washington 19.7.2017: Ein Roboter wolle schwimmen gehen und ist ertrunken

<In einem Geschäftszentrum in Washington hat sich ein Sicherheitsroboter ertränkt, meldet das Portal Buzzfeed am Dienstag. Sofort wurde das Foto des Vorfalls via Twitter von mehr als 200.000 Usern mit „Gefällt mir“ markiert.

Der Vorfall ereignete sich im Geschäftszentrums Harbour in Washington. Am Montag veröffentlichte Bilal Farooqui, Manager eines Büros, in seinem Twitter-Account ein Foto des Sicherheitsroboters, der in einem Brunnen im Gebäude lag. Einige Mitarbeiter in Gummistiefeln versuchten ihn herauszuholen.

„Unser Geschäftszentrum in Washington hat einen Sicherheitsroboter bekommen. Er hat sich ertränkt. Man hat uns fliegende Maschinen versprochen, stattdessen haben wir Suizidroboter erhalten“, schrieb Farooqui.

Der „Selbstmörder“ war von dem Unternehmen Knightscope hergestellt worden. Seine Sicherheitsroboter patrouillieren einen Raum und melden öffentliche Ruhestörung bei dem Besitzer oder dessen zuständigen Mitarbeitern.

Der Grund der technischen Störung des Roboters sei bisher nicht bekannt. Das Geschäftszentrum soll als Ersatz einen neuen bekommen. Im Internet haben mehrere User den im Geschäftszentrum tätigen Menschen ihr aufrichtiges Beileid geäußert. Manche machten daraus eine Meme.

„Mein Foto mit dem Roboter Steve zur Erinnerung. Das war erst am vorigen Freitag. Wir waren so gut befreundet. Er sah so glücklich und völlig gesund aus“, so Guillermo Meneses.

„Wie abscheulich. Das Publikum steht da und glotzt. Niemand hat ihn wenigstens mit einem Blatt zugedeckt“, so Matt Rushton; ein anderer User.

„Das ist ja echt traurig – die Welt, in der wir wohnen. Guckt nur diese Aasgeier an, die Fotos machen. Ist zum Kotzen“, schrieb ein User unter dem Benutzernamen „Bosnian American“.>

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Epoch Times online, Logo

Estland 30.7.2017: Roboter-Busbetrieb in Tallinn
Selbstfahrende Busse rollen durch Estlands Hauptstadt Tallinn
http://www.epochtimes.de/politik/europa/selbstfahrende-busse-rollen-durch-estlands-hauptstadt-tallinn-a2178586.html

Seit dem Wochenende fahren zwei selbstfahrende Kleinbusse in Tallinn, der Hauptstadt Estlands. Die Passagiere können die Busse nahezu kostenlos nutzen.

In der estnischen Hauptstadt gibt es jetzt auch Busse ohne Fahrer: Seit dem Wochenende verkehren zwei selbstfahrende Kleinbusse mit einer Kapazität von acht Passagieren in Tallinn, teilten die Behörden mit.

Das Projekt wurde im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft ins Leben gerufen, die das baltische Land seit Anfang Juli inne hat.

Die Aktion dauert einen Monat. Sechs Tage die Woche können Passagiere die Busse kostenlos nutzen.

Der Verantwortliche für neue Technologien in der estnischen Regierung, Marten Kaevats, sagte: „Vor 15 Jahren wären uns Smartphones, die elektronische Unterschrift, Elektroautos und automatische Supermarktkassen wie Science Fiction vorgekommen.“ Für die Jugend von heute sei dies alles selbstverständlich. (afp)>

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Extremnews online,
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24.8.2017: Roboter kann man hacken
Gehackte Roboter werden zur Gefahr für Menschen
https://www.extremnews.com/nachrichten/computer/62a416679795109

"Freigeschaltet am 24.08.2017 um 07:07 durch Thorsten Schmitt

Viele der Roboter, die im industriellen und privaten Bereich genutzt werden, lassen sich leicht hacken und in fehlerhafte Maschinen verwandeln, die ihre Nutzer ausspionieren oder sogar attackieren. Zu diesem Ergebnis kommt ein Praxistest von Security-Experten der US-Firma IOActive. Unter den Testgeräten befinden sich nicht nur Industrieroboter von Universal Robots http://universal-robots.com , sondern auch populäre humanoide Robo-Gesellen wie "NAO" oder "Pepper" von Japans SoftBank Mobile Corp.

"Gefahrenpotenzial erreicht neues Level"

"Mithilfe dieser Schwachstellen können Hacker die Roboter in Spionagemaschinen verwandeln, die ihre Besitzer heimlich überwachen und sie übernehmen, um Menschen physischen Schaden zuzufügen oder ihr Eigentum zu zerstören", so IOActive in seinem Analysebericht. Letztgenannter Punkt sei gerade bei Industrierobotern problematisch, da diese besonders groß und stark gebaut sind. "Ihre Kraft reicht schon bei niedrigen Geschwindigkeiten aus, um einen Schädelbruch herbeizuführen", betonen die Experten gegenüber "Bloomberg".

"Wenn Roboter gehackt werden, ist das etwas anderes als bei normalen Smart-Home-Geräten. Hier erreicht das Gefahrenpotenzial ein neues Level", meint Marco Preuß, Leiter des deutschen Forschungs- und Analyse-Teams bei Kaspersky Lab, gegenüber pressetext. Ein Fernseher könne seinem Nutzer schließlich keinen physischen Schaden zufügen, ein Roboter schon. "Um diesem Problem zu begegnen, ist es zwingend nötig, auf gesetzlicher Ebene gewisse Sicherheitsbestimmungen zu erlassen", ist Preuß überzeugt. Aber auch auf Anwenderseite gebe es Nachholbedarf. "Wir brauchen eine umfassende Aufklärung über solche neuen Sicherheitsgefahren, die schon in der Schule ansetzen sollte", fordert der Experte.

Diebstahl persönlicher Daten

Laut IOActive bestehen auch bei Robotern, die im privaten Bereich eingesetzt werden, ernsthafte Gefahren. Modelle wie "NAO" oder "Pepper" seien zwar kleiner als ihre industriell genutzten Kollegen. "Aber auch Heimroboter könnten dazu gebracht werden, ihre Nutzer anzugreifen", stellt die US-Firma klar. Cyber-Kriminelle könnten diese Maschinen zudem gerne dazu missbrauchen wollen, um im Geheimen Audio- und Videomitschnitte aufzuzeichnen und sie auf externe Server zu transferieren. "Damit öffnet sich Angreifern eine völlig neue Möglichkeit, um potenziell sehr wichtige persönliche Daten zu stehlen", so der Bericht.

Quelle: www.pressetext.com/Markus Steiner"

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Kronenzeitung
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Japan 27.8.2017: Roboter in Form eines Wolfs soll Wildschweine von Reisfeldern vertreiben
Japan: Wolf- Roboter soll Wildschweine verjagen - von Reisfeldern
http://www.krone.at/wissen/japan-wolf-roboter-soll-wildschweine-verjagen-von-reisfeldern-story-585526

"27.08.2017, 14:59

Um ihre Reisfelder vor marodierenden Wildschweinen zu schützen, könnten japanische Bauern in nicht allzu ferner Zukunft auf Roboter zurückgreifen. Derzeit wird der sogenannte "Super- Monster- Wolf" getestet. Die auf Metallstelzen stehende und mit Infrarotsensoren ausgestattete Attrappe knurrt wie ein echter Wolf und gibt auch andere gefährlich klingende Laute von sich. Bedrohlich sollen zudem die rot leuchtende LED- Augen wirken.

Die unheimlich aussehende Wolfsattrappe mit Fellüberzug ist 65 Zentimeter lang und 50 Zentimeter hoch. Das Knurren erreicht eine Lautstärke von bis zu 90 Dezibeln - das entspricht dem Fahrgeräusch eines Lkw.

Während die roten LED- Augen funkeln, bewegt sich der Kopf der Attrappe hin und her. Damit sich Wildschweine und Rehe nicht an den Roboter gewöhnen, kann das Knurren variieren. Betrieben wird das Gerät mit Solarbatterien, wie Medien berichten.

Bären lassen sich nach Test nicht mehr blicken

Ein namentliche nicht genanntes Unternehmen hat den Roboter zusammen mit der Universität Tokio entwickelt. Versuche ergaben, dass die weithin hörbaren Töne offenbar dazu führten, dass sich auf einer Fläche von einem Quadratkilometer keine der auf der nördlichsten Hauptinsel Hokkaido zahlreich vertretenen Bären mehr blicken ließen. Nun hoffen auch die Bauern in Chiba, dass der Test auf dem Reisfeld erfolgreich verläuft."

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Schweinzer
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Schweinz (Schweiz) 26.9.2017: Roboter kann Unkraut finden - und spritzt giftige Pestizide - statt die ursprüngliche Landwirtschaft wiederherzustellen
Hightech-Landwirtschaft Mehr Technik, weniger Pestizide: Wenn Roboter Unkraut jäten
http://www.srf.ch/kultur/wissen/hightech-landwirtschaft-mehr-technik-weniger-pestizide-wenn-roboter-unkraut-jaeten

Die Zukunft der Landwirtschaft ist Hightech: Dank hoch-präziser Sensoren könnten Landwirte künftig effizienter und mit weniger Dünger und Pestiziden arbeiten.

Auf den Zentimeter genau spürt ein Roboter auf einem Zuckerrübenfeld in der Nähe von Eschikon (ZH) junge Unkrauttriebe auf. Je nach Grösse der Triebe zerdrückt er sie mit kleinen hydraulischen Metallstempeln oder besprüht sie punktgenau mit Pestiziden.

Auf die Spur der Unkräuter hat ihn seine Arbeitskollegin gebracht – eine Flugdrohne, die hoch über dem Feld schwebt.

Internationales Froschungsprojekt

Drohne und Roboter gehören zum Forschungsprojekt Flourish, das Forscher der ETH Zürich zusammen mit Kollegen aus Deutschland, Frankreich und Italien initiiert haben.

«Ziel ist es, ein autonom arbeitendes, präzises, multifunktionales System für die Landwirtschaft der Zukunft zu entwickeln», sagt Frank Liebisch, Projektleiter von der ETH. Flourish könnte die Landwirtschaft künftig also gründlich umkrempeln.

Die Drohne erkennt Unkraut

Das fliegende Auge des Flourish-Duos ist eine mit viel Sensor-Technik bestückte Drohne. Aus Flughöhen zwischen 10 und 100 Metern überfliegt sie Anbauflächen und sammelt Daten über Wachstum und Gesundheitszustand der Nutzpflanzen.

Multispektral- und bildgebende Kameras erheben Daten über Chlorophyll-Gehalt, Bedeckungsgrad oder Biomasse-Ertrag. Was für den Bauern besonders interessant ist: Die Drohne kann auch zwischen Nutzpflanze und Unkraut unterscheiden und so feststellen, wo Unkraut bekämpft werden muss.

Mehr Technik, weniger Pestizide

Diese Daten sendet die Drohne an den Feldroboter. Auch er verfügt über jede Menge Sensor-Technik. Mit deren Hilfe fährt er aufs Feld in Richtung Zielobjekt.

An seiner Unterseite sind zusätzliche Kameras platziert. Hat er das Unkraut damit zweifelsfrei identifiziert, kennt er keine Gnade.

Kleine Triebe vernichtet er mit hydraulischen Metallstempeln, grössere mit Pestiziden. So sollen dank Flourish sehr viel weniger Pestizide zum Einsatz kommen als in der herkömmlichen Landwirtschaft.

Effizient und effektiv

Dasselbe Ziel verfolgen die Forscher auch beim Einsatz von Düngemitteln: so wenig wie möglich, so viel wie nötig.

Der Düngemittel-Bedarf variiere auf den Feldern stark, sagt Projektleiter Liebisch: «Mit unserer kleinen Drohne können wir das sehr schnell herausfinden und später auf jedem Quadratmeter nur so viel Dünger ausbringen wie man wirklich braucht.»

Forscher sammeln Pflanzen-Daten

Auf dem Zuckerrübenfeld in Eschikon erproben die Forscher den Einsatz des Flourish-Duos und entwickeln es weiter. Noch nicht alles läuft optimal. Ausserdem kennen sich Drohne und Roboter momentan nur mit Zuckerrüben aus. Künftig sollen sie aber auch andere Nutzpflanzen pflegen können.

Um sie mit den dafür nötigen Sensoren ausstatten und ihre Computer entsprechend programmieren zu können, sammeln die Forscher derzeit Daten von Mais-, Soja, Gerste- und Weizenfeldern.

Biobauern als Pioniere?

Bis das erste Flourish-Duo im Einsatz ist, wird es also noch eine Weile dauern. Frank Liebisch hat aber schon eine Idee wo: in der Bio-Landwirtschaft. Denn weil Bio-Bauern nur mit wenigen Herbiziden arbeiten dürfen, ist die Unkrautbekämpfung besonders aufwändig.

«Mit einem Roboter, der präzise Kulturpflanze und Unkraut unterscheiden kann und diese auch selektiv bearbeitet, kann man deren Arbeit erheblich erleichtern», sagt Liebisch. Die Biobauern als Pioniere der Hightech-Landwirtschaft? Ob es so kommt, wird sich zeigen.>

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Heise online, Logo

12.10.2017: Deutsche Bahn plant Roboterautos als Standarddienst
Autonome Autos und Ridesharing: Deutsche Bahn will von Haus zu Haus fahren
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Autonome-Autos-und-Ridesharing-Deutsche-Bahn-will-von-Haus-zu-Haus-fahren-3859027.html

"Die Deutsche Bahn will zum Dienstleister fürs autonome Fahren werden. Zunächst soll in Bayern eine Buslinie getestet werden, in Hamburg eine Art Sammeltaxi.

Die Deutsche Bahn will zum Dienstleister fürs autonome Fahren werden. Zunächst soll in Bayern eine Buslinie getestet werden, in Hamburg eine Art Sammeltaxi.

Die Deutsche Bahn möchte ihre Passagiere am liebsten nicht nur zwischen Ortschaften transportieren, sondern von Haus zu Haus. Am besten mit einem autonomen Elektrobus per Smartphone-App zur gewünschten Zeit. Das sind noch leise Klänge aus der Zukunft, doch sie sollen lauter werden. Dafür hat die Bahn die Marke "ioki" in die Welt gesetzt. Sie soll On-Demand-Mobilität und autonomes Fahren in den öffentlichen Verkehr bringen.

Ein Team aus 40 IT- und Verkehrsexperten, Entwicklern und Produktdesignern soll für Städte, Kommunen und Verkehrsunternehmen den Bedarf analysieren, behördliche Genehmigungsprozesse begleiten und Kundenprodukte aus einer Hand anbieten. Als erstes soll ab Ende Oktober im bayerischen Bad Birnbach eine autonome Buslinie verkehren.

Danach will die Bahn in Hamburg einen fahrerbasierten Shuttleservice nach dem Ridesharing-Prinzip testen, dabei teilen sich mehrere Passagiere ein Fahrzeug, das digital per Smartphone-App buchbar ist. Zudem soll Hamburg auch ein Testfeld mit Bahnhofsanschluss für autonom verkehrende Elektrobusse bekommen. (anw)"

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20 minuten online,                Logo

5.12.2017: Der erste Roboterzug in der Schweinz (Schweiz) ohne Lokführer
Lokführer «nicht gefragt»: Jetzt rollt der erste selbstfahrende SBB-Zug
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/31066775

"von Stefan Ehrbar -

Die SBB präsentiert einen Doppelstock-Zug, der automatisch bremst und beschleunigt. Der SBB-Chef ist begeistert, die Lokführer sind es weniger.

"In der Nacht auf Dienstag hat die SBB zum ersten Mal einen selbstfahrenden Zug vorgestellt. Auf der Strecke Bern–Olten war der Doppelstock-Zug der Firma Stadler Rail mit bis zu 160 Kilometern pro Stunde unterwegs – und bremste und beschleunigte selbstständig (siehe Video). Der Lokführer kontrollierte nur noch das reibungslose Funktionieren der Systeme. Die Technologie wurde in den letzten Monaten von der SBB und Stadler Rail entwickelt und getestet.

«Wir brauchen die Automatisierung, um die Eisenbahn stark zu halten», sagte SBB-Chef Andreas Meyer vor den Medien. Dank dem automatischen Fahren sollen bis zu 30 Prozent mehr Züge unterwegs sein – und damit bis zu 30 Prozent mehr Sitzplätze. «Wenn wir damit mehr Züge auf die Schiene bringen können, müssen wir weniger investieren», sagt Meyer zu 20 Minuten. Das bedeute auch einen effizienteren Einsatz von öffentlichem Geld – und allenfalls tiefere Billettpreise.

Erst auf vier Abschnitten

Der selbstfahrende Zug basiert auf dem europäischen Zugsicherungsstandard ETCS. Die Betriebsleitzentrale sendet dem Zug über das SBB-eigene Handynetz die ETCS-Daten mit der erlaubten Höchstgeschwindigkeit. Daneben erhält der Zug von der Zentrale sogenannte ADL-Daten. Die werden ebenfalls über das Handynetz übermittelt und beinhalten die optimale Geschwindigkeit, bei der ein Zug möglichst wenig vor roten Signalen abbremsen muss und damit so energieeffizient wie möglich unterwegs ist.

Ein von Stadler Rail produziertes Hardware-Modul, das im Testzug verbaut ist, kombiniert die ETCS- und ADL-Daten und steuert den Zug. In den Algorithmus fliessen die Höchstgeschwindigkeit, die Entfernung zum Ziel und die optimale Geschwindigkeit und Bremskurven ein. Noch erlaubt es die Technologie nicht, dass der Zug punktgenau anhaltet – und sie funktioniert erst auf vier Streckenabschnitten in der Schweiz, die entsprechend ausgerüstet sind.

«Die Meinung der Lokführer interessiert nicht»

Für den Thurgauer Bahnhersteller Stadler Rail ist der selbstfahrende Zug ebenfalls eine Premiere. Stadler-Chef Peter Spuhler sagt zu 20 Minuten, mit diesem Schritt wolle er zusätzliche Unabhängigkeit erreichen und sich von Konkurrenten lösen. In der Zugbranche haben sich in den letzten Monaten mehrere Firmen zusammengeschlossen, sodass wenige grosse Firmen den Markt dominieren.

Der Lokführer soll mit den automatischen Zügen nicht überflüssig werden, verspricht SBB-Chef Andreas Meyer. Die Bahn brauche technisch kundiges Personal auf den Zügen, gerade auch im Hinblick auf Störungen. Er glaube zudem nicht, dass sich die Kunden ohne Lokführer wohlfühlen würden. «Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir je einen führerlosen Betrieb haben», sagte Meyer vor den Medien. Es gehe primär darum, mehr Züge auf die Schiene zu bringen und effizienter zu werden.

Beim Verband der Schweizer Lokomotivführer (VSLF) ist die Begeisterung verhaltener. Präsident Hubert Giger sagt, der Verband verfolge die Projekte im Bezug auf die automatische Zugführung sehr genau. Wenn Assistenzsysteme Sinn machten und ökonomische Vorteile brächten, sehe der VSLF durchaus Vorteile. Bezüglich des Tests sei der Verband aber nicht im Kontakt mit der SBB. «Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Meinung der Anwender an der Basis wenig interessiert», sagt Giger. «Das bedauern wir sehr.»"

Kommentar: Besser 1 Wasserstoffzug - mit Lokführer
Viel besser wäre ein Zug mit Wasserstoff-Generator statt Strom, dann kann man die Oberleitung sparen, und es würde einfach ein Tankwagen mit Wasser mitfahren. Die SBB mit Oberleitungen ist immer noch im Mittelalter...
Michael Palomino, 5.12.2017

Kommentar: Roboterzüge kann man hacken
Es wird anders kommen: Man kann Züge dann hacken und es gibt mehr Unfälle.
Michael Palomino, 5.12.2017

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Kronenzeitung                online, Logo

Cremona (Italien) 6.12.2017: 6 Millionen Euro Testprogramm: Der Roboter-Briefträger auf Rädern
Drohne auf Rädern: Italienische Stadt testet Roboter-Briefträger
http://www.krone.at/602385

"Im italienischen Cremona ist erstmals ein Roboter-Briefträger getestet worden. Der von 70 Ingenieuren der Mailänder Gesellschaft e-Novia entwickelte Postbote "Yape" (Your Autonomous Pony Express) legte eine 400 Meter lange Strecke bis zum Rathaus der lombardischen Stadt zurück, wo der Bürgermeister Gianluca Galimberti ein für ihn bestimmtes Paket entgegennahm.

Der weiße, mit Sensoren ausgestattete Postbote, eine Drohne auf Rädern, bewegte sich zwischen den Gehsteigen und überquerte bei den Ampeln die Straßen. Sechs Millionen Euro Investitionen erforderte "Yape". Die Finanzierungen wurden von der Autonomations-Gruppe Eldor Corporation zur Verfügung gestellt, berichteten italienische Medien am Mittwoch.

Drohnen, die als Warenlieferanten eingesetzt werden, gelten als Zukunft der Logistik. Der Lieferroboter-Entwickler Starship hat bereits mit Tests in einigen Ländern begonnen. In den Tests werden Erfahrungen mit dem täglichen Betrieb und echten Lieferungen gesammelt."

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BLICK online, Logo

Disney-Land 20.12.2017: "Hall of Presidents": Trump ist auch ein Roboter - wie alle Präsidenten vor ihm
US-Präsident im Vergnügungspark Trump-Roboter in Disney-Park enthüllt
https://www.blick.ch/news/us-praesident-im-vergnuegungspark-trump-roboter-in-disney-park-enthuellt-id7751306.html

<Donald Trump gibt es im Disney-Vergnügungspark in Florida seit neuestem auch als Roboter: Der Unterhaltungs-Konzern enthüllte am Dienstag in seiner «Hall of Presidents» eine elektronisch gesteuerte Ausgabe des aktuellen US-Präsidenten.

Donald Trump gibt es im Disney-Vergnügungspark in Florida seit neuestem auch als Roboter: Der Unterhaltungs-Konzern enthüllte am Dienstag in seiner «Hall of Presidents» eine elektronisch gesteuerte Ausgabe des aktuellen US-Präsidenten.

Diese redet und gestikuliert nach der Art des realen Staatslenkers der Vereinigten Staaten. In sozialen Netzwerken im Internet sorgte der animierte Präsident sogleich für Wellen der Heiterkeit.

Der unlängst ins Amt gelangte Präsident reiht sich in der «Hall of Presidents» in die Reihe seiner 44 Amtsvorgänger. Wie im echten Leben trägt der Robo-Trump einen dunklen Anzug und eine überlange Krawatte.

Über die Ähnlichkeit des Gesichts mit dem echten Trump lässt sich dagegen streiten: Ein Twitter-Nutzer mutmasste, die Schöpfer der Figur hätten zunächst an einem Double von Trumps Rivalin Hillary Clinton gearbeitet, bevor sie auf Trump umschwenkten.

Anderer Nutzer witzelten, die Figur sehe aus wie die US-Schauspielerin Angela Lansbury oder ihr Kollege Jon Voight. Der Präsident selbst, der ansonsten auf Twitter höchst aktiv ist, äusserte sich nicht zu seinem Roboter-Ebenbild. (SDA)>

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Shortnews                online, Logo

Kalifornien 29.1.2018: Roboter gegen Obdachlose mit Ekelgeräuschen
Silicon Valley: Google, Uber & Co. setzen Roboter gegen Obdachlose ein
http://www.shortnews.de/id/1235483/silicon-valley-google-uber-co-setzen-roboter-gegen-obdachlose-ein#

<Offenbar stören Obdachlose im sauberen High-Tech-Image von Silicon Valley, so dass diese nun durch Roboter aus den Straßen vertrieben werden.

Die speziellen Roboter fahren Straßen ab und halten schließlich, wenn sie Obdachlose entdecken: Dabei sondern sie penetrante und unangenehme Geräusche ab.

Google, Uber und Microsoft sollen zu den Kunden der Roboterfirma zählen.>

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20 minuten online,                Logo

15.5.2018: Rasenmäh-Roboter erkennt Kleintiere nicht - zerhackte Igel im Rasen
«Babys regelrecht zerhackt»: Mäh-Roboter werden für junge Igel zur Todesfalle
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/29996986

<Immer mehr Igel fallen in der Schweiz Mäh-Robotern zum Opfer. Besonders Jungtiere werden schwer verletzt oder getötet.

Mit dem Frühling spriesst in den Gärten auch wieder das Gras. Um sich die lästige Arbeit des Rasenmähens zu sparen, setzen immer mehr Schweizer auf Mäh-Roboter, die die Grünfläche eigenständig abfahren und den Rasen zurechtstutzen.

Nun schlagen aber Schweizer Igelfreunde Alarm, denn die Geräte können für Igel zur tödlichen Gefahr werden, weil sie kleine Gegenstände und Lebewesen übersehen können. Jung-Igel etwa würden nicht vor den Geräten weglaufen, sondern sich zusammenrollen, erklärt Bernhard Bader vom Verein Pro Igel. Die Folge: Die kleinen Tiere werden von gewissen Mäh-Robotern überfahren und von den rotierenden Klingen verletzt oder gar getötet.

«Igel erleiden schwer verstümmelt einen langen Todeskampf»

«Immer mehr Igel werden von den Mährobotern skalpiert, Igelbabys regelrecht zerhackt», berichtet Liliane Männlein von der Beratungsstelle des Ostschweizer Igelfreunde-Vereins. Oft würden Gartenbesitzer die Roboter-Rasenmäher Tag und Nacht laufen lassen und so die nachtaktiven Igel gefährden.

Von einer steigenden Zahl von Fällen schrieb Bader von Pro Igel bereits Ende 2016: «In den letzten zwei Jahren sind bei uns vermehrt Meldungen zu Igeln eingegangen, die eindeutig von Mährobotern verletzt wurden», heisst es im Vereinsmagazin «Igel-Bulletin». Allzu häufig müssten junge Tiere «schwer verstümmelt einen langen Todeskampf erleiden». Besonders gefährdet seien pubertierende Jungigel, sagt Bader gegenüber 20 Minuten. Diese würden von der Mutter verstossen und seien auch tagsüber allein unterwegs, wenn auch viele Mäh-Roboter laufen würden.

Gefahr ab 4,5 Zentimeter Bodenabstand

Bader wollte die Gefahr genau untersuchen und testete verschiedene Mähroboter-Modelle auf die Gefährlichkeit für Igel. Dazu legte er einen Apfel, der als Dummy für einen jungen Igel dienen soll, in die Laufbahn der Geräte. Bei den Geräten mit einem hohen Bodenabstand wurde der Apfel «arg ramponiert», ein Modell mit weniger Bodenfreiheit verschonte das Obst. Fazit des Igelfreundes: Ab einem Bodenabstand von 4,5 Zentimetern sind die Geräte gefährlich.

Die Problematik hätten gewisse Hersteller bereits erkannt. Bader reist Ende Monat auf Einladung von Hersteller Husqvarna nach Schweden, wo er mit den Ingenieuren die Problematik besprechen und mögliche Lösungen finden will.

Viel virulenter als die Gefahr durch Rasen-Roboter sei für die Igel weiterhin die Strasse, sagt Bader. «Hier kommen jedes Jahr tausende Tiere um, den Mähmaschinen fallen vergleichsweise wenig Tiere zum Opfer.» Gefährlich seien auch Fadenmäher, die an unübersichtlichen Stellen eingesetzt würden. «Man sollte unter Sträuchern und im Gestrüpp immer nachschauen, ob sich dort Tiere verstecken.»

(the)>

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Die Roboterforschung frisst den Menschen die Milliarden weg:

Netzfrauen online, Logo

15.5.2018: NWO-REGIERUNGEN STREICHEN BEI BILDUNG - geben aber immer mehr Milliarden für "künstliche Intelligenz" aus!
Wenn Lehrkräfte weltweit streiken ! When Teachers Protest
https://netzfrauen.org/2018/05/15/teacher/

<Das Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht, doch was, wenn sich die Menschen diese Bildung nicht leisten können, oder wenn selbst Lehrer kein Gehalt bekommen? Anstatt die menschliche Intelligenz zu fördern, wird die künstliche Intelligenz gefördert. Investitionen in künstliche Intelligenz (KI) boomen. Weltweit wurden bereits 39 Mrd. US-Dollar investiert, davon allein durch Google und Amazon bis zu 27 Mrd. Dollar. Sogar die Europäische Kommission hat Investitionen von 1,5 Milliarden Euro in Technologien angekündigt, die auf künstlicher Intelligenz basieren. Immer weniger Geld wird in menschliche Bildung gesteckt und streiken Lehrer, landen sie im Gefängnis, wie in den USA, oder als in Brasilien Lehrer streikten, wurden, nachdem die Polizei Tränengas und Blendgranaten auf Demonstranten abgefeuert hatte, mehr als 150 verletzt.

Immer weniger wird in Bildung investiert. Sogar UNICEF setzt sich weltweit lieber für Impfungen ein, denn die Pharmaindustrie will weiterhin wachsen. Bill Gates spendete sogar 10 Milliarden Dollar für Impfungen und kaufte sich gleich die Aktien dieser Pharmakonzerne. Weltweit wird von verschiedenen Organisationen zum Spenden für den Hunger aufgerufen, doch für Bildung? Dabei ist Bildung wichtig und vielleicht auch nicht gewollt? Kaum ein EU-Land investiert so wenig Geld in Bildung wie Deutschland! Deutschland steht auf Platz 22 von 28 EU-Staaten. Wird uns nicht immer wieder suggeriert, dass die Bildung in Deutschland die beste der Welt ist?  Und nicht nur in den USA gehen die Lehrer auf die Straße, um gegen das wenige Geld, welches für Bildung investiert wird, zu protestieren, sondern auch andere Länder schließen sich an.

Die Ausgaben für Bildung in Europa wurden am 28. 08. 2017 in der Studie „How much do Member States spend on education?“  veröffentlicht. 

Beispiel Südafrika: In Südafrika sind die Schulen voll mit gespendeten Hygieneartikeln, aber Bücher gibt es keine!

Der südafrikanische Finanzminister Pravin Gordhan  hielt am 22. Februar 2017 seine Haushaltsrede 2017 – die aber durchaus das weltweite Problem beschreibt: 

  • Das Einkommenswachstum war uneinheitlich – die unteren 20% haben von Sozialbeihilfe und einem besseren Zugang zu Dienstleistungen profitiert, die Top 20% haben von der steigenden Nachfrage nach Fähigkeiten und Lohnerhöhungen profitiert. Die in der Mitte sind zurückgelassen worden
  • 95% des Reichtums sind in den Händen von 10% der Bevölkerung.
  • 35% der Erwerbsbevölkerung sind arbeitslos
  • Trotz Fortschritte in der Bildung können über die Hälfte aller Kinder in der 5. Klasse in keiner Sprache ausreichend lesen.
  • Mehr als die Hälfte aller Schulabgänger treten jedes Jahr in den Arbeitsmarkt ein. 75% davon werden fünf Jahre später arbeitslos.
  • Städte und Gemeinden bleiben geteilt und Armut konzentriert sich auf Townships und ländliche Gebiete.
  • Wachstum war zu langsam – nur 1% pro Jahr in realer Pro-Kopf-Kondition in den vergangenen 25 Jahren, deutlich unter dem der Länder wie Brasilien, Türkei, Indonesien, Indien oder China.

Das sind unsere Realitäten, so der Finanzminister. Sie spiegeln den Stress der Armut und die Anfälligkeit in vielen Entwicklungsländern und die Ungleichheit zwischen Reichen und Armen in der ganzen Welt wieder. Er machte auch auf die Fehler der Regierung aufmerksam, unter anderem, dass von der Globalisierung nur wenige profitieren würden und dass gerade bei der Mittelschicht das Einkommen fällt. Außerdem zeigte er das Problem der zunehmenden Ungleichheit auf.
Ende März 2017 wurde Pravin Gordhan durch den bisherigen Innenminister Malusi Gigaba, einen ehemaligen Lehrer, der anstelle von Finanzerfahrung die in Südafrika weit nützlichere Qualifikation blinder Zuma-Loyalität bewiesen hat, ersetzt. Im Februar 2018 trat nach massiven Korruptionsvorwürfen Südafrikas Präsident Zuma zurück. Neuer Präsident ist Cyril Ramaphosa, doch Südafrika kommt nicht zur Ruhe.

Südafrika Lehrerprotest

Bereits 2017 protestierten Lehrer in Südafrika und und ihr Protest hält weiterhin an.

Hunderte von Vorschullehrkräften aus ganz KwaZulu-Natal protestierten am Donnerstag in Pietermaritzburg vor dem Ministerium. Sie forderten, dass Mthandeni Dlungwane von Bildungsministerium mit ihnen spräche. Sie wollten wissen, wann sie die Gehaltserhöhung bekommen, die ihnen 2016 versprochen wurde. Die Lehrer sagen, mit einem Monatsgehalt von 6500 Rand (~444 ¤] könnten sie nicht klarkommen.
Dlungwane sollte seinen Haushalt 2018/19 um 15 Uhr vorstellen. Seine Rede begann eine Stunde später.
Lehrer von der National Teachers Union (NATU) und der South African Democratic Union (SADTU) waren von weit hergekommen. […]

„Wir werden nicht weggehen“, sagte eine Lehrerin aus Mvoti. „Während wir hier sind, haben einige Vorschulkinder keine Lehrer. Wir wollen unser Geld. Ich bekam keins im April. Anstatt uns zu bezahlen, kümmerte sich Dlungwane um ein Projekt für Hygienebinden. Millionen werden dafür ausgegeben. Wir warten seit 2016. Nichts ist geschehen. Wie kann das Ministerium behaupten, kein Geld zu haben? […]

Die Lehrerin erzählt, dass sich diese Binden zu Hauf in den Schulen stapeln. „Einige Lehrer machen ein Geschäft daraus. Sie verkaufen sie. So sind sie nutzlos“, sagt sie.
Mitglieder der NATU begannen um 10 Uhr mit dem Protest, später unterstützt durch die Mitglieder der SADTU. Es regnete, aber sie sangen [dagegen an]. […]

Eine Lehrerin aus Manguza sagte: „Wir können [hier] nicht ewig warten. Was können wir [schon] mit 6500 Rand [~444 ¤] anfangen ? … Ich bin zu Hause die Hauptverdienerin… Dieses Geld deckt nicht meine Lebenshaltungskosten. Ich muss mir Geld von Kredithaien leihen. Ihre Zinsen sind hoch. Unsere Kinder gehen nicht auf Privatschulen wie die Beamtenkinder. [Daher] verlangen wir diese Erhöhung“.

Ein Sprecher des Bildungsministeriums, Kwazi Mthethwa, sagte den Lehrkräften die Zahlung zu, nannte jedoch keinen Zeitpunkt. „Das Ministerium […] hat eine Gehaltserhöhung für Vorschullehrer um 1250 Rand [~85 ¤] zugesagt. Qualifizierte Lehrer erhalten diesen Zuschlag, Nicht-qualifizierte werden eine Erhöhung von 750 Rand [~51 ¤] erhalten“, so Mthethwa.

Nkululeko Ngcobo, Vizepräsident des NATU hält die Gehaltsfrage nicht für das einzige Problem. „Einige Schulen haben keine Textbücher. […] Wir wissen nicht, wohin das Geld [der Behörde] fließt. Sie sprechen von großen Geldleistungen, aber [dennoch] leiden die Schulen… Das Geld erreicht unsere Schulen nicht. Am meisten leiden die Schulen in den ländlichen Gebieten. Einige Lehrer bekamen in diesem Monat ihr Gehalt nicht. Warum? Wir sind der Korruption der Behörde überdrüssig“, so Ngcobo.

South Africa: Hundreds of Teachers Protest As KZN MEC Tables Budget

http://allafrica.com/stories/201805080157.html By Nompendulo Ngubane

Hundreds of Grade R teachers from across KwaZulu-Natal protested outside the legislature in Pietermaritzburg on Thursday. They demanded that MEC for Education Mthandeni Dlungwane speak to them. They wanted to know when they will get the increase, which they say they were promised in 2016. Teachers said they cannot survive on a salary of R6,500 per month.

Dlungwane was meant to table his 2018/19 budget at 3pm in the legislature. His speech started an hour later.

Teachers from the National Teachers Union (NATU) and South African Democratic Union (SADTU) came from as far afield as Zululand, Msinga, Manguza, Dukuza and Esikhawini.

„We are not going anywhere,“ said a teacher from Mvoti. „As we are here, some grade R learners have no teachers. We want our money. I was not paid in April. Instead of paying us, he [Dlungwane] committed himself to a sanitary towel project. Millions are being spent on that project. We have been waiting since 2016. Nothing is happening. How can the department say it doesn’t have money? They are spending millions on sanitary pads.“

The teacher said the pads were piling up in the schools. „Some teachers have made a business. They sell them. They no longer serve the purpose,“ she said.

Members of NATU started to protest at about 10am. They were later joined by SADTU members. Rain did not stop the protesters from singing and chanting. At times, both unions‘ members sang together.

A teacher from Manguza said: „We can’t be waiting forever. What can we do with R6,500? … I’m the breadwinner at home … That money doesn’t cover my living expenses. I end up taking money from loan sharks. Their interest is high. I end up with nothing. Our children don’t go to private schools like their [government] kids. We demand this increment.“

Spokesperson for the Department of Education Kwazi Mthethwa said the teachers will be paid. He did not say when. „The MEC has told the KZN legislature that he will increase the stipend of grade R teachers. Those who are qualified will receive an increase of R1,250. Teachers who are not qualified will get an increase of R750,“ said Mthethwa.

Vice President for NATU Nkululeko Ngcobo said money is not the only issue. „Some school don’t have textbooks. The department is announcing the budget. We don’t know where that money goes. They say big amounts of money but schools are suffering … The money doesn’t reach our schools.“

Ngcobo said, „The schools that suffer the most are the ones in rural areas. Some of the teachers have not been paid this month. Why is that? We are tired of the department’s corruption.“

Netzfrau Ursula Rissmann-Telle>

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Japan 5.6.2018: Roboter bei der Feuerwehr soll löschen helfen
Leben retten und Feuer löschen: Dieser Feuerwehrroboter kann das alles – VIDEO
https://de.sputniknews.com/panorama/20180605321030208-japan-erfindung-roboter-video/
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<Ein Entwicklerteam der Universität Tohoku in Japan hat laut dem Portal TechCrunch den schwebenden Roboter „Dragon Firefighter“ vorgestellt.

Der Roboter kann demnach die Arbeit der Feuerwehrleute deutlich erleichtern.

Der „Drachenfeuerwehrmann“ hat einen langen Schlauch, an dessen Spitze und in der Mitte spezielle Düsen angebracht sind. Diese sollen unter Druck Wasser ausstoßen, um den Roboter in die Luft zu heben. Das Wasser kann je nach Situation gleichzeitig in mehrere Richtungen gehen.

Das Konzeptmodell ist zwar nur drei Meter lang, soll aber in Zukunft verlängert und ausgearbeitet werden, damit der Roboter bessere Steuerung bekommt.>




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