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Paar-Fakten (Teil 10 - ab 1.4.2026)

Definition "Lebensmensch" (12.8.2024)

Eierstock-Grössenwahn: Eine Frau behauptet über andere Frauen: "Frauen merken alles" (2'20-30'') - Link

Junge Frauen mit älteren Männern: das macht Sinn - und die ScheissVP in der Schweiz mit ihrer Hetze gegen Beziehungen ist WEG vom Fenster
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präsentiert von Michael Palomino

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Der Mann am 10.4.2026: mit G-Punkt und P-Punkt:
Der männliche G-Punkt liegt woanders, als du denkst
https://www.20min.ch/story/maennlicher-g-punkt-studie-findet-empfindlichste-erogene-zone-103543808

Gloria Karthan -- Es ist weder Eichel noch Prostata: Forschende aus Spanien haben in der bisher detailliertesten Studie des Penis die empfindlichste erogene Zone identifiziert.

Der männliche G-Punkt – ein Mythos? Keineswegs. Nur haben Wissenschaft und Medizin offenbar jahrzehntelang an der falschen Stelle gesucht. Eine umfassende Studie hat nun die empfindlichste erogene Zone des Penis kartiert. Und sie ist weder die Eichel noch die Prostata.

Wo liegt der männliche G-Punkt wirklich?

Ein Forschungsteam um Alfonso Cepeda-Emiliani von der Universität Santiago de Compostela in Spanien hat für die Studie im Fachjournal «Andrology» Gewebe von 14 erwachsenen und 30 fötalen Penissen in hauchdünne Scheiben geschnitten und unter dem Mikroskop analysiert. Das Ergebnis: Die sensibelste Zone ist das sogenannte Frenular Delta – eine kleine, dreieckige Fläche an der Unterseite des Penis, dort, wo Eichel und Schaft aufeinandertreffen.

Bisher galt die Eichel als Hauptquelle sexueller Empfindung. Doch das Frenular Delta enthält laut Studie eine deutlich höhere Dichte an Nervenenden und spezialisierten Tastrezeptoren. Bis zu 17 dieser Rezeptorenbündel fanden die Forschenden auf kleinstem Raum – in der Eichel kommen sie dagegen nur vereinzelt vor. Diese Rezeptoren reagieren auf feinste Vibrationen bei Hautkontakt und sind direkt mit sexuellem Lustempfinden verbunden. Es handle sich um «einen der lustvollsten Punkte für männliche sexuelle Stimulation», so Eric Chung, Vizepräsident der International Society for Sexual Medicine, gegenüber «New Scientist».

Und was ist mit der Prostata?

Wer «männlicher G-Punkt» googelt, stösst schnell auf die Prostata, auch P-Punkt genannt. Diese walnussgrosse Drüse sitzt unterhalb der Blase und lässt sich über das Rektum stimulieren. Auch sie ist reich an Nervenenden und kann intensives Lustempfinden auslösen.

Doch hier liegt der entscheidende Unterschied: Die Prostata ist ein interner Punkt, das Frenular Delta ein externer. Beide können zum Orgasmus beitragen, aber über komplett unterschiedliche Wege und Nervenbahnen.

Warum wusste man das nicht schon länger?

Die Studienautoren selbst sprechen von «anhaltenden blinden Flecken in der Sexualmedizin und Urologie». Den Begriff Frenular Delta gibt es bereits seit 2001, als Ken McGrath von der Auckland University of Technology in Neuseeland die Zone erstmals benannte. Er bezeichnete sie damals schon als männlichen G-Punkt, der Begriff setzte sich aber nie durch.

Chirurgin Kesley Pedler vom Port Macquarie Base Hospital in Australien sagt gegenüber «New Scientist», das Frenular Delta werde «selbst in den aktuellsten Ausgaben der renommiertesten urologischen Anatomie-Lehrbücher nicht erwähnt».

Was bedeutet die Entdeckung für die Beschneidung?

Die Forschenden weisen darauf hin, dass bestimmte Beschneidungstechniken das Frenular Delta beschädigen oder ganz entfernen können – was die sexuelle Empfindsamkeit möglicherweise reduziert. Eine grosse belgische Studie fand heraus, dass unbeschnittene Männer mehr Lust bei der Stimulation dieser Zone empfinden.

Eine weitere Studie hingegen zeigte keinen Unterschied in der Orgasmusqualität – was darauf hindeutet, dass der Körper den Verlust teilweise kompensieren kann. Die Forschenden mahnen dennoch zu mehr Sorgfalt bei Eingriffen in dieser nervenreichen Zone und fordern bessere Aufklärung für Chirurginnen und Chirurgen. Übrigens: Cepeda-Emiliani und sein Team arbeiten laut eigenen Angaben bereits an einer vergleichbaren Studie zur Klitoris und Vulva.


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Frankreich am 10.4.2026:
Frankreich schafft "Sex-Pflicht" in der Ehe ab
https://www.nau.ch/news/europa/frankreich-schafft-sex-pflicht-in-der-ehe-ab-67115820

Vivian Balsiger -- Frankreich -- Frankreich krempelt das Eherecht um: Kein Sex-Zwang mehr in der Ehe – Der Senat hat grünes Licht für eine umstrittene Reform gegeben.

  • Frankreich schafft die «Ehepflicht» ab: Der Senat hat dem Gesetzesentwurf zugestimmt.
  • Neu bedeutet das für Frankreich: Die Eheschliessung verpflichtet nicht zum Sex.
  • Der Europäische Gerichtshof verurteilte Frankreich wegen problematischem Scheidungsurteil.

Der französische Senat hat einen wichtigen Schritt zur Abschaffung der «Ehepflicht» gemacht. Die Abgeordneten verabschiedeten am Donnerstag einen Gesetzesentwurf mit überwältigender Mehrheit.

209 Senatoren stimmten dafür, nur zwei dagegen. Die konservativen Abgeordneten enthielten sich der Stimme.

Der neue Gesetzestext stellt klar: Eine Eheschliessung verpflichtet nicht zu sexuellen Beziehungen.

Die Gleichstellungsministerin Aurore Bergé betonte die Bedeutung dieser Regelung. «Die Ehe ist ein Versprechen von Teilhabe, Liebe und Respekt. Aber sie bedeutet niemals ein Zugangsrecht (zu sexuellen Beziehungen)», sagte sie laut der Nachrichtenagentur «AFP».

Endgültig beschlossen ist der Gesetzesentwurf jedoch noch nicht: Ein Vermittlungsausschuss muss noch eine finale Version erarbeiten.

Fehlender Sex kein Scheidungs-Verschulden mehr

Ein Vorschlag kommt vom Mitte-Rechts-Abgeordneten Paul Christophe: Bürgermeister sollen den Grundsatz bei Eheschliessungen vorlesen. Dies solle helfen, sexuelle Gewalt zu verhindern, so seine Begründung laut «AFP».

Auch bei Scheidungen soll künftig gelten: Keine Schuldzuweisung wegen verweigertem Sex. Denn in Frankreich gilt noch immer das Schuldprinzip bei Scheidungen, auch wenn es selten angewendet wird.

Auslöser war ein Urteil des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Dieses kritisierte, dass eine Frau im letzten Jahr bei einer Scheidung benachteiligt wurde, weil sie Sex verweigert hatte. Eine «eheliche Pflicht» widerspreche sexueller Freiheit und dem Recht auf den eigenen Körper.

Diese Pflicht steht zwar nicht ausdrücklich im französischen Gesetz, wird aber von manchen Richtern angenommen.

Die rechtliche Entwicklung in Frankreich war langsam. Erst 1990 erkannte das höchste Berufungsgericht des Landes Vergewaltigung zwischen Ehegatten als Straftat an. Weitere 16 Jahre vergingen, bis diese Regelung 2006 ins Strafgesetzbuch aufgenommen wurde.

Die Schweiz war in dieser Entwicklung ebenfalls nicht Vorreiterin. Erst 1992 wurde hierzulande Vergewaltigung in der Ehe unter Strafe gestellt. Zuvor galt sexuelle Gewalt zwischen Ehepartnern rechtlich nicht als Vergewaltigung, sondern höchstens als Nötigung.




Lügner und Lügnerinnen am 21.4.2026: Wenn Leute eine falsche Biographie ERFINDEN, um besser dazustehen:
5 Anzeichen:
Zwanghaftes Flunkern: So erkennst du pathologische Lügner

https://www.20min.ch/story/pathologisches-luegen-erkennen-diese-5-zeichen-gibt-es-103547382

Carolina Lermann -- Sie geben sich als jemand anderes aus oder erfinden Geschichten – hinter pathologischem Lügen steckt oft ein Muster. Experten erklären, wie du es erkennst und was dahintersteckt.

Manche schwindeln, um sich in ein besseres Licht zu rücken. Andere verschaffen sich gezielt Vorteile. Und bei einigen wird das Flunkern tatsächlich zu einem Zwang. Der Begriff «pathologischer Lügner» wird dann schnell verwendet – ob bei Politikern oder Reality-Stars. Doch so simpel ist es nicht. Denn diese Bezeichnung trifft nur auf sehr wenige Menschen zu.

«Pathologisches Lügen ist keine eigene Krankheit. Es ist ein Verhaltensmuster», erklärt Psychiaterin Dr. Christina Ni gegenüber «Self». Oft habe es mehr mit innerem Druck zu tun als mit böser Absicht. Fünf Anzeichen, dass du es mit einem pathologischen Lügner zu tun hast:
Lügen wird zum Reflex

Wir alle flunkern mal. Vielleicht, um sich aus einer unangenehmen Situation zu retten oder um jemanden nicht zu verletzen. Ein echter pathologischer Lügner fällt aber nicht durch einzelne Unwahrheiten auf, sondern durch ein Muster, sagt Drew Curtis, Professor für Psychologie und Autor von «Big Lies». «Wir sprechen von durchschnittlich neun bis zehn Lügen pro Tag.» Dabei ist das Schwindeln keine bewusste Entscheidung, sondern vielmehr eine automatische, reflexartige Reaktion.
Lügen entstehen ohne klaren Nutzen

Was besonders auffällt: Oft gibt es gar keinen ersichtlichen Grund für die Unwahrheiten. «Im Gegensatz zu strategischen Lügen, die dazu dienen, etwa einer Bestrafung zu entkommen, bieten pathologische Lügen keinen erkennbaren Nutzen», erklärt Ni. Häufig gehe es um innere Beweggründe – sich etwa wertvoll oder akzeptiert zu fühlen. Das kann so weit gehen, dass jemand vorgibt, die gleiche Serie zu schauen wie Freunde – obwohl das gar nicht stimmt. Manchmal glauben Betroffene sogar selbst an Teile ihrer Geschichten.

5 Arten von Lügen

    Soziale Lüge: Sie soll höflich sein und niemanden verletzen – etwa ein Kompliment, das nicht ganz ehrlich ist. Im Unterschied zu anderen Lügen steht hier der Schutz von Gefühlen im Vordergrund.
    Notlüge: Sie entsteht spontan, um sich aus einer unangenehmen Situation zu retten. Meist hat sie keinen grossen Schaden zur Folge und dient der kurzfristigen Entlastung.
    Zwecklüge: Sie wird bewusst eingesetzt, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Anders als die Notlüge ist sie geplant und oft strategischer.
    Vorsätzliche (dissoziale) Lüge: Hier wird absichtlich gelogen, um anderen zu schaden oder sich selbst Vorteile zu verschaffen. Sie ist oft mit manipulativem oder rücksichtslosem Verhalten verbunden.
    Pathologische Lüge: Diese Art von Lügen wird in der Psychiatrie als Pseudologie bezeichnet. Es passiert wiederholt und ohne klaren Nutzen, oft wie ein innerer Zwang. Betroffene verlieren dabei teilweise selbst den Bezug zur Wahrheit.
    Ausrede: Sie verschiebt die Verantwortung für ein eigenes Fehlverhalten auf äussere Umstände. Im Gegensatz zu anderen Lügen geht es weniger um Täuschung als um Rechtfertigung.

Lügen entstehen immer und überall

Niemand wird durch eine einzige Schwindelei zum pathologischen Lügner. Bei dieser Art von Unwahrheiten handelt es sich um ein umfassendes, chronisches Muster, das sich laut Curtis durch alle Lebensbereiche zieht – ob innerhalb der Familie, im Job oder Freundeskreis.
Lügen sind leicht zu entlarven

«Da pathologische Lügner so häufig flunkern, sind ihre Lügen meist nicht besonders gut ausgereift. Sie widersprechen sich auch oft», erklärt der Psychiater Owen Scott Muir gegenüber «Self». Behauptet jemand etwa, einen Marathon gelaufen zu sein, liesse sich das gut mit Gegenfragen überprüfen. «Erfahrene Manipulatoren, die eine grössere Absicht haben, würden solche Fehler vermeiden.»

    Viele empfinden später Reue.

Drew Curtis, Professor für Psychologie
Lügner zeigen Reue

Eines der grössten Missverständnisse ist, dass pathologische Lügner völlig zufrieden damit sind, andere zu täuschen. «In meinen Untersuchungen berichten viele, dass sie später Reue empfinden», sagt Curtis. Dieser Kummer ändere aber nicht zwangsläufig etwas am Verhaltensmuster. Warum? Weil die Unwahrheit laut Ni eine psychologische Funktion erfüllt. «Sie reduziert vorübergehend die Unsicherheit oder die Angst vor Ablehnung.» Dadurch werde sie zu einer ungesunden Bewältigungsstrategie, die schwer abzulegen ist.
Was helfen kann

Wenn jemand sein Verhalten ändern will, wird er nicht einfach damit aufhören können. Vielmehr müssen die Ursachen des Zwangs verstanden werden. «Eine Technik, mit der wir Menschen helfen, weniger zu lügen, besteht darin, erwünschte Verhaltensweisen wie Ehrlichkeit zu bestärken oder ihnen mehr Aufmerksamkeit zu schenken», so Curtis. Eine andere Technik, für alle, die wissen, dass sie es mit einem pathologischen Lügner zu tun haben: unbedeutende Ehrlichkeiten einfordern, wie: «Ich war beim Coiffeur, meine Haare sehen schrecklich aus, oder?»



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