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Baby-Nachrichten

9. Schnuller sind abzuschaffen

Baby   Cartoon 01: Baby
                          schläft auf Wolken - von www.freepik.com


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präsentiert von Michael Palomino

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9. Schnuller sind abzuschaffen

Schnuller sind keine
                      Babysachen, sondern der Schnuller muss weg.
                      Schnuller sind derart gefährlich, dass sie in den
                      Mistkübel gehören. Am Ende ist ein Schnuller sogar
                      Plastik-Sondermüll...Schnuller
                      sind unbrauchbar und gehören in den Abfallkorb,
                      zum Plastik-Sondermüll!
Schnuller [1] sind keine Babysachen, sondern der Schnuller muss weg. Schnuller sind mit giftigen Gummi-Weichmachern derart gefährlich, dass sie in den Mistkübel [2] gehören. Am Ende ist ein Schnuller sogar Plastik-Sondermüll...

n-tv online, Logo

1.10.2009: Schnuller abschaffen: Hormonell wirksame Chemikalien im Schnuller (zumindest immer Bisphenol A)

aus: n-tv online: Haushalt: Schnulleralarm: Schadstoffe gefunden;
http://www.n-tv.de/ratgeber/test/haushalt/Schadstoffe-gefunden-article529594.html

<In vielen Babyschnullern sind laut BUND hormonell wirksame Chemikalien zu finden. In allen zehn Saugern, die ein Testlabor im Auftrag der Umweltschutzorganisation untersuchte, wurden zumindest kleine Mengen Bisphenol A (BPA) entdeckt. "Säuglinge und Kleinkinder reagieren besonders empfindlich auf hormonartige Schadstoffe wie Bisphenol A", sagte Ibrahim Chahoud, Toxikologe am Berliner Universitätsklinikum Charité.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin führt zurzeit eine Risikobewertung des Falles durch. "Die Daten sind Anlass, dies genau zu prüfen", sagte eine Sprecherin, warnte aber vor Panik. Die östrogenartig wirkende Substanz reichere sich nicht im Körper an und werde schnell verstoffwechselt.

Der Schnullerhersteller NUK wies die Vorwürfe zurück und kritisierte das angewendete Analyseverfahren. Aktuelle Prüfungen durch unabhängige Institute hätten ergeben, dass keines der NUK-Saugteile BPA enthalte.

dpa>

Kommentar
Schnuller können auch Krankheiten übertragen, können leicht schmutzig werden, und können Zahnfehlstellungen verursachen. In "Entwicklungsländern" gibt es keine Schnuller, sondern das Baby  wird auf dem Rücken der Mutter getragen. Die körperliche Nähe ist wichtiger als ein Schnuller zur Ruhigstellung eines Babys. Ohne Schnuller werden auch weniger Krankheiten übertragen, und es gibt weniger Zahnfehlstellungen.

Michael Palomino 1.10.2009




21.4.2026: Manche Schnuller sind krebserregend mit Bisphenol A (BPA):
VKI-Test: Jeder dritte Schnuller mit BPA-Spuren

https://help.orf.at/stories/3235200/

VKI: Jeder dritte Schnuller im Test mit Bisphenol A

Die Verwendung von Bisphenol A (BPA) ist in Schnullern und Beißringen seit 2011 verboten. Dennoch können Produkte verunreinigt sein, wie ein Test des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) gezeigt hat. Sechs von 18 in Österreich erhältlichen Produkten wiesen BPA-Spuren auf. Bei einem über den chinesischen Onlinehändler Shein bestellten Schnullerset wurde zusätzlich Erstickungsgefahr festgestellt.

Die für den österreichischen Markt geprüften Marken umfassen Alvär (Eigenmarke Action), Babylove und Babylove Nature (Eigenmarke dm), Baby Nova, Bibs, Canpol Babies, Grün Specht, Mam, Medela Baby, Nip, NUK und Philips Avent. Zusätzlich wurden zwei Produkte über die Plattform Shein erworben. Eingekauft wurde in Drogerien, Supermärkten, Online-Babyshops, Online-Naturgeschäften und Online-Plattformen wie Amazon und Shein. „Spuren“ von BPA wurden laut VKI in folgenden sechs Produkten nachgewiesen: Babylove Nature (Schnuller Naturlatex), Babylove (Schnuller Silikon), Baby Nova (Schnuller), Nip (Cherry Natur-Latex), NUK (Space Night) und in einem auf Shein erstandenen Schnuller-Set (2 pcs Set Shiny Luxury Rose Gold Silicone Pacifiers).

Nürnberg Gummi, der Hersteller des Schnullers von Nip betonte in einer Stellungnahme gegenüber dem ORF, dass in der Produktion weder Bisphenol A noch andere Bisphenole verwendet werden. Die Werte aus dem Test könnten sich nur durch Umwelteintragungen (Logistikumgebung, Verpackugnen, etc.) und Nichtbefolgung der Anweisungen vor dem ersten Gebrauch erklären, heißt es weiter. Der VKI habe außerdem strenger als von der relevanten Norm EN1400 getestet.

Problematisches Bisphenol A
Bisphenol A ist in der EU als besonders besorgniserregender Stoff eingestuft. Wegen seiner Ähnlichkeit mit Östrogen kann er laut Konsumentenschützern das menschliche Hormonsystem negativ beeinflussen. Eine Exposition in Entwicklungsstadien wie dem Säuglingsalter werde mit Unfruchtbarkeit, hormonabhängigen Krebsarten und neurologischen Störungen in Verbindung gebracht.

Es ist mittlerweile verboten, Schnuller und Beißringe mit absichtlich zugesetztem BPA in Österreich in Verkehr zu bringen. „Dass wir dennoch mehrfach BPA nachweisen konnten, liegt daran, dass Verunreinigungen leicht entstehen können, etwa in der Produktionsanlage, beim Verpacken, durch das Verpackungsmaterial selbst oder durch kontaminierte Materialien im selben Produktionsumfeld. Selbst Partikel in der Luft können eine Rolle spielen“, sagte VKI-Chemikalienexpertin Birgit Schiller.

Auf solche Verunreinigungen durch Umwelteinflüsse verweist auch Nürnberg Gummi, Hersteller des Schnuller von Nip, in einer Stellungnahme gegenüber dem ORF. Die Werte aus dem Test könnten sich ansonsten durch Nichtbefolgung der Anweisungen vor dem ersten Gebrauch (auskochen) erklären, heißt es weiter. Der VKI habe außerdem strenger als von der relevanten Norm EN1400 getestet.

Zwölf „sehr gute“ Schnuller
Dass es auch ohne BPA geht, beweisen laut VKI zwölf getestete Produkte, die sowohl hinsichtlich Schadstoffe als auch Sicherheit als „sehr gut“ bewertet wurden. Die Bestnote bekamen nur Erzeugnisse, in denen kein BPA nachgewiesen wurde. Untersucht wurden die Hauptbestandteile Mundteil und Schild, die Methode geht über die österreichische Prüfnorm hinaus. „Aber es geht hier schließlich um die Gesundheit unserer Kinder“, so Schiller.

So wurde etwa statt Wasser mit 20 Grad Celsius eine künstliche Speichellösung mit 37 Grad verwendet, um eine mögliche Freisetzung von BPA realitätsnah zu messen. „Außerdem haben wir auch das Mundstück getestet und nicht nur den Schild, wie es die Norm vorsieht.“ Vor allem wurde der Grenzwert strenger angesetzt: Der in der Norm festgelegte Wert sei „mittlerweile nicht mehr zeitgemäß und liegt etwa zehnmal höher als die technisch vermeidbare Menge an BPA in Materialien mit Lebensmittelkontakt“ von einem Mikrogramm pro Kilogramm gemäß EU-Verordnung.

Erstickungsgefahr bei Schnullerset
Ein über die chinesische Billig-Plattform Shein gekauftes Set fiel aufgrund der Schnullerkette durch die Sicherheitsprüfung. Der Onlinehändler bietet das Produkt in seinen EU- und UK-Shops nun nicht mehr an. „Allerdings ist das gleiche Produkt in einer anderen Farbe weiterhin erhältlich“, kritisierte Schiller. Abgesehen davon bestanden sämtliche Schnuller die mechanische Überprüfung auf Sicherheit.

Mitarbeit: Veronika Mauler, ORF-News/Agenturen






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Fotoquellen
[1] Schnuller weg: http://hoffmathar.wordpress.com/2009/05/28/babysachen/
[2] Symbol: Abfall in Abfallkorb werfen: http://www.pfefferminz.de/leiste3.htm

-- Baby: http://www.baby-gift-baskets-gifts.com/ (2006)
-- Comic 01: Baby schläft auf Wolken: https://www.freepik.com/premium-vector/baby-sleep-cloud-moon-stars-comfort-logo_1420624.htm (2019)


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