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DIE HÖLLE IST DA - und alle schauen zu

64. Praktiken bei Amazon 01



Meldungen

präsentiert von Michael Palomino
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Sputnik Ticker online,
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25.4.2018: Attac: Kriminelle Firma Amazon zahlt kaum Steuern
Amazon: „Innovativ vor allem im Steuern Hinterziehen“
https://de.sputniknews.com/radio_world_wide_web/20180425320470790-amazon-innovativ-im-steuern-hinterziehen/

<Amazon-Gründer Jeff Bezos wurde vom Axel-Springer-Verlag ausgezeichnet. Grund dafür soll sein erfolgreiches Unternehmertum sein. Die Gewerkschaft Verdi, Attac und andere Bündnisse haben gegen die Preisverleihung protestiert. Attac bezeichnet den Preis als eine Provokation für die Demokratie und richtet das Augenmerk auf Amazons Steuerpolitik.

„Wir haben gesagt, wir nehmen einfach mal den Umsatz von Amazon weltweit und den Konzerngewinn weltweit und nehmen jetzt mal an, Amazon würde seine Gewinne entsprechend des Umsatzes auf die Länder verteilen. Der Umsatz war 2016 in Deutschland 13 Milliarden Euro, also knapp zehn Prozent vom Gesamtumsatz. Wenn Deutschland darauf die entsprechenden Steuern erhalten würde, wären das 200 Millionen Euro.“

Tatsächlich jedoch zahlte Amazon in Deutschland weit weniger Steuern. Eine genaue Zahl lässt sich aufgrund der Unterlagen nicht ermitteln. Es waren aber im Jahr 2016 unter 100 Millionen Euro.

Karl-Martin Hentschel von der Attac-Arbeitsgruppe Finanzmärkte und Steuern betont:

„Wir sagen, es kann nicht sein, dass die größten Steuervermeider der Welt als innovative Unternehmer die Preise bekommen. Das geht zu weit. Der bundesweite Verband der E-Buch-Händler, immerhin 600 Buchhändler in Deutschland, hat eine gemeinsame Erklärung herausgebracht, dass sie die Verleihung des Preises an Amazon als Fauxpas erster Güte klassifizieren.“>

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Kronenzeitung online,
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8.6.2018: Amazon zerstört neuwertige Artikel, die zurückgeschickt wurden - Skandal vermutet
„Riesengroßer Skandal“: Amazon zerstört massenhaft fast neuwertige Artikel
https://www.krone.at/1720172

<Der Onlinehändler Amazon vernichtet massenhaft zurückgegebene und noch neuwertige Produkte. Laut Insidern werden in den deutschen Logistiklagern des Versandhändlers „in großem Umfang“ Güter aller Art entsorgt, darunter Möbel, Kühlschränke, Handys und Matratzen. Umweltschützer orten einen „riesengroßen Skandal“.

Amazon zerstöre dabei laut Berichten des ZDF und der „Wirtschaftswoche“ vom Freitag nicht nur unbrauchbare Produkte, sondern auch funktionstüchtige und teilweise neue Artikel. Eine Amazon-Mitarbeiterin berichtete demnach, dass sie jeden Tag Waren im Wert von Zehntausenden Euro vernichtet habe. Das ZDF berichtet in seinem Magazin „Frontal 21“ am Dienstag über seine Recherchen, die „Wirtschaftswoche“ in ihrer aktuellen Ausgabe.

Amazon selbst bestritt nicht, Artikel zu entsorgen und erklärte stattdessen, über mehrere Programme zu verfügen, um die „Entsorgung von Produkten“ weiter zu reduzieren - etwa über Wiederverkäufe oder Spenden. Amazon arbeite „kontinuierlich an der Verbesserung von Nachfrageprognosen“, um die Zahl nicht verkaufter Artikel zu minimieren, teilte der Händler in seiner Stellungnahme mit.

Umweltstaatssekretär spricht von „riesengroßem Skandal“
Heftige Kritik an der vom ZDF und der „Wirtschaftswoche“ aufgedeckten Praxis kam von der deutschen Bundesregierung. Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth forderte Amazon auf, die Vorwürfe aufzuklären. Er sprach von einem „riesengroßen Skandal“ und kritisierte die Ressourcenverschwendung. Der frühere Bundesumweltminister Klaus Töpfer nannte die Praxis „unverantwortlich“. Greenpeace forderte ein gesetzliches Verschwendungs- und Vernichtungsverbot für neuwertige und gebrauchsfähige Ware.

Den Medienberichten zufolge bietet Amazon seinen Entsorgungsdienst auch externen Anbietern an, die den Logistikservice „Versand durch Amazon“ nutzen. „Sie können Ihren Lagerbestand auf Wunsch von uns entsorgen lassen“, heißt es demnach in einer Angebotsübersicht von Amazon. Auf entsprechenden Produktlisten tauchen etwa Kinderturnschuhe und Kopfhörer auf, die intern mit der Versandmethode „Destroy“ gekennzeichnet wurden.>

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Journalistenwatch online,
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20.7.2018: Amazon wird politisch kriminell und boykottiert Kunden, Bücher und Verlage, die der Rothschild-NWO nicht passen (!!!) - Beispiel "Marx von rechts"
Amazon boykottiert Patrioten
https://www.journalistenwatch.com/2018/07/20/amazon-boykottiert-patrioten/

Einen neuen, günstigen Fernseher beim „Amazon Prime Day“ kaufen und per „Overnight Express“ nach Hause liefern lassen? Warum nicht, fragen Sie sich? Die Antwort ist so einfach wie unerträglich: Der weltweit agierende Versandriese Amazon boykottiert Patrioten und löscht praktisch wahllos die Angebote alternativer Verlage.

Von Ein Prozent

Jüngstes Opfer ist der Jungeuropa Verlag von „Ein Prozent“-Leiter Philip Stein. Das neue Buch mit dem kontroversen Titel „Marx von rechts“ wurde gestern Abend ohne Ankündigung und Kommentar seitens Amazon aus deren Handelsplattform gelöscht. An den Verkaufszahlen kann es nicht liegen, denn das Buch war zwischenzeitlich in die TOP 20.000 der Verkaufsrangliste geklettert – und das, obwohl es erst am 9. August erscheinen wird.

Das Problem wird auch dadurch nicht geringer, dass Amazon manchmal einige der gelöschten Titel wieder über die Dritthändler-Angebote („Marketplace“) zulässt. Das Kind ist dann längst in den Brunnen gefallen. Ein wichtiger Sinn von Amazon, Kunden das anzubieten, was sie aufgrund vergangener Käufe interessieren könnte, findet bei nonkonformen Büchern dann einfach nicht statt und patriotische Verlage bleiben zwangsweise auf ihr Kernpublikum beschränkt.

Die gute Nachricht: Jeder kann etwas tun, damit die Verlage diese Zensur- bis Boykottmaßnahmen überleben können. Direktbestellungen helfen Jungeuropa, helfen Antaios, helfen dem freiheitlichen Milieu, das zu leisten, was jeder von ihnen erwartet: Argumente, Anstöße, Anregungen für unsere vielfältige patriotische Welt zu liefern.

Auch der Verlag Antaios des Schnellrodaer Verlegers Götz Kubitschek wurde und wird häufig Opfer der Amazon-Zensur. Ob Martin Sellners „Identitär!“ oder Richard Millets „Verlorene Posten“ – Bücher, die wirtschaftlich gesehen gut laufen und mit denen keinerlei Gesetzesverstöße verbunden sind, werden aus politischen Gründen gelöscht und damit Abertausenden als nicht vorhanden suggeriert.

Ohne diese Verlage gibt es keine Chance auf die geistige Wende, die unsere Heimat so grundlegend nötig hat. Demonstrationen sind wichtig, Parteien sind wichtig, Bürgerinitiativen vor Ort sind wichtig – doch kulturelle und metapolitische Wegweiser sind unverzichtbar. „Helfen Sie uns, lassen Sie uns nicht im Stich – stärken Sie die Arbeit in ihrer materiellen Existenz bedrohter Verlage“, so der Aufruf der Patrioten. (SB)

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RT russisch TV
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Spanien 20.7.2018: Kampf für mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen: Amazon lässt Polizei gegen Streikende auffahren - grundlos Schlagstöcke, Verletzte und Festnahmen
Polizeieinsatz bei Amazon: Verletzte und Festnahmen beim Streik zum Schnäppchentag in Spanien
https://deutsch.rt.com/wirtschaft/73284-polizeieinsatz-bei-amazon-verletzte-und-festnahmen-bei-streik-in-spanien/

<Prime Day, Prime Target, Prime Billionaire bei Amazon. Während zum Prime-Day-Schnäppchentag des Versandriesen streikende Arbeiter zum Ziel der Polizei werden, wird Amazon-Boss Jeff Bezos mit 150 Milliarden US-Dollar zum reichsten Menschen der neueren Geschichte.

Arbeitsniederlegungen der Amazon-Belegschaft begleiteten Anfang der Woche den diesjährigen Schnäppchentag "Prime Day" des Versandgiganten an dessen Standorten in Deutschland, Polen und in Spanien. Am größten spanischen Amazon-Auslieferungszentrum nahe der Hauptstadt Madrid kam es dabei während des zweiten Streiktages am vergangenen Dienstag zu einem Einsatz der Polizei gegen die Streikenden. Nach Angaben der Beteiligten des Streiks habe die Polizei dabei "grundlos" mit Schlagstöcken auf sie eingeschlagen, einen der Arbeiter im Gesicht verletzt und drei weitere festgenommen.

Kreise der Belegschaft und weitere Stimmen berichteten, dass die Polizei mit Gewalt gegen die friedlichen Aktionen der Streikenden vorgegangen wäre, als diese die Liefereinfahrten für LKWs blockiert hätten.

Seit Jahren kämpfen die Belegschaften von Amazon zusammen mit den Gewerkschaften europaweit für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen.

Wiederholt kam es dabei auch bereits zu Streiks an Amazon-Standorten in Europa, wie im vergangenen März in Spanien und im November 2017 anlässlich der sogenannten "Black-Friday"-Verkaufsaktion in Deutschland, Frankreich und Italien.

Prime Day bei Amazon - und den Gewerkschaften

Vor vier Jahren rief Amazon seinen Schnäppchentag "Prime Day" ins Leben. Laut Washington Post, die seit 2013 dem Amazon-Boss Jeff Bezos gehört, beschert diese Verkaufsaktion dem Online-Giganten einerseits jeweils rasante Verkaufs- und Umsatzzuwächse, sowie andererseits enorme Herausforderungen hinsichtlich Logistik und Kundenzufriedenheit. Dies schafft entsprechend empfindliche Punkte für wirksame Arbeitskampfmaßnahmen der Mitarbeiter und Gewerkschaften gegen den Konzern. Bislang hat Amazon durch Ausweichen auf andere seiner europaweiten Standorte die Nase vorn gegenüber dem Versuch der Belegschaften und Gewerkschaften, europaweit koordiniert gegen den Versandriesen vorzugehen.

Insgesamt läuft daher alles gut dieser Tage für Amazon und Jeff Bezos, den Gründer und Chef des milliardernschweren Online-Händlers - speziell für sein geschätztes Privatvermögen. Denn aktuell ist Bezos der Reichste der Reichen und mit gut 150 Milliarden US-Dollar der reichste Mensch der neueren Geschichte.>

Links:
Amazon: Verdi nutzt Prime Day zum Streik
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Kronenzeitung
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2.10.2018:
Auf 15 US-Dollar: Amazon hebt Mindestlohn für US-Mitarbeiter an
https://www.krone.at/1781514

<Der oft für seine Arbeitsbedingungen kritisierte Online-Händler Amazon setzt für seine US-Mitarbeiter einen Mindestlohn von 15 Dollar (12,92 Euro) pro Stunde fest. Davon sollen nicht nur die 250.000 fest angestellten Beschäftigten profitieren, sondern auch die rund 100.000 Leiharbeiter, die für das Weihnachtsgeschäft dazukommen, wie Amazon mitteilte.

Zugleich wolle sich die Firma auch dafür einsetzen, dass der staatlich vorgeschriebene Mindestlohn von aktuell 7,25 Dollar pro Stunde angehoben werde, hieß es.

„Wir haben unseren Kritikern zugehört, nachgedacht, was wir machen wollen, und beschlossen, dass wir die Bewegung anführen wollen“, erklärte Gründer und Chef Jeff Bezos. In den USA schreiben mehrere Dutzend Bundesstaaten allerdings bereits Mindestlöhne über dem national festgelegten Wert vor.

Auch Rivale Walmart hat Mindestlohn erhöht
Amazon machte keine Angaben zur bisherigen Höhe des firmeninternen Mindestlohns. Heuer hatte auch der Supermarkt-Riese Walmart - ein scharfer US-Konkurrenz von Amazon - seinen Mindestlohn von neun auf elf Dollar angehoben. In Deutschland streitet Amazon seit Jahren mit der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi über einen Tarif für die Mitarbeiter der Logistikzentren.

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RT russisch TV
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7.10.2018: Neue Amazon-Mindestlöhne: "USA" 15$/h, GB 10,50Pfund in London und 9,50Pfund auf dem Land:
<Amazon erhöht den Mindestlohn in den Vereinigten Staaten und Großbritannien>
https://deutsch.rt.com/wirtschaft/77151-amazon-erhoeht-mindestlohn-in-usa-uk/

<Bisher war der Riese des Online-Handels eher bekannt für seine zwergenhaften Löhne samt fragwürdiger Behandlung der Beschäftigten. Nun kündigt Amazon deutliche Lohnerhöhungen in den USA und Großbritannien an – streicht dafür aber die Bonusprogramme für Mitarbeiter.

Bisher war der Riese des Online-Handels eher bekannt für seine zwergenhaften Löhne samt fragwürdiger Behandlung der Beschäftigten. Nun kündigt Amazon deutliche Lohnerhöhungen in den USA und Großbritannien an – streicht dafür aber die Bonusprogramme für Mitarbeiter.

Der Online-Einzelhandelsriese kündigte am vergangenen Dienstag an, dass er seinen Mindestlohn für alle seine US-Mitarbeiter, die in Vollzeit-, Teilzeit- und als Leiharbeiter beschäftigt sind, auf 15 US-Dollar pro Stunde anheben wird. Die Änderungen sollen zum 1. November in Kraft treten, pünktlich zur Weihnachtszeit. Amazon erhöht demnach ebenfalls die Löhne derjenigen Mitarbeiter, die bereits 15 US-Dollar pro Stunde verdienen. Auch für die einfachen Mitarbeiter in Großbritannien zahlt der Konzern Medienberichten zufolge dann höhere Löhne von 10,50 GBP in London und 9,50 GBP im Rest des Landes.

Wir haben unseren Kritikern zugehört und intensiv darüber nachgedacht, was wir tun wollen, und uns entschieden, dass wir die Führung übernehmen wollen", sagte Jeff Bezos, Amazon-Gründer und CEO, in einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung des Unternehmens. "Wir freuen uns über diesen Wandel und ermutigen unsere Wettbewerber und andere große Arbeitgeber, sich uns anzuschließen."

Amazons Ruf als Arbeitgeber galt bisher nicht als der Beste. Mitunter gab es deutliche Kritik am Online-Händler: an der Entlohnung und den Arbeitsbedingungen für seine Angestellten sowie an öffentlichen Subventionen und Steuervorteilen für den Internet-Giganten. Der einerseits einen enormen Börsenwert erreicht und Bezos damit zum Reichsten der Reichen in der Geschichte der Menschheit macht. Doch andererseits derart niedrige Löhne an seine einfachen Mitarbeiter zahlt, dass diese etwa in den USA auf staatliche Unterstützung durch Lebensmittelmarken angewiesen sind.

Organisation und Proteste der Beschäftigten

Neal Sweeney, der Vizepräsident von UAW Local 5810, der Gewerkschaft, die Postdoc-Forscher im System der University of California vertritt, kommentierte in einem Interview mit Sputnik die Lohnerhöhungen bei Amazon:

Für die Arbeiter von Amazon ist es ein großer Sieg (...) es bedeutet, dass Hunderttausende von Arbeitern eine Lohnerhöhung erhalten werden.

Aber grundsätzlich ist es immer noch der Arbeitgeber, der ohne Tarifverhandlungen eine einseitige Kontrolle hat.

Nur wenn sie eine Gewerkschaft gründen und sich weiter organisieren und die aktuelle Entwicklung als Sprungbrett nutzen, können sie darüber hinaus wirklich wichtige Fortschritte erzielen, die sich verbreiten werden.

Sich gewerkschaftlich zu organisieren, sei daher für die Mitarbeiter unerlässlich, um reale Änderungen an ihrem Arbeitsplatz bei Amazon durchzusetzen, etwa gegen den Zeitdruck und die permanente Überwachung der Arbeitseffektivität der Beschäftigten.

Amazon geht diesen Schritt, nachdem infolge von Kampagnen von Fight for $15, einer 2012 gegründeten Basisbewegung zur Durchsetzung eines Mindestlohnes von 15 US-Dollar und von Gewerkschaftsrechten, Tausende von Arbeitern ihre Arbeitgeber anriefen und eine Erhöhung der Löhne forderten. Anfänglich richtete sich der Kampf um 15 US-Dollar vor allem an den Einzelhandel und die Fast-Food-Industrie. Doch auch die Arbeitnehmer in anderen Sektoren haben gezeigt, dass sie bereit sind, für die Verbesserung ihrer Löhne und Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Zu Beginn dieses Jahres marschierten Tausende von Lehrern von West Virginia bis Arizona und forderten eine bessere Schulfinanzierung und Bezahlung. Auch in Großbritannien formiert sich unter dem Namen "McStrike" Widerstand gegen die Auswüchse des modernen Kapitalismus.

Anlässlich seiner "Prime Day"-Kampagne war Amazon bereits in diesem Juli mit europaweit koordinierten Protesten seiner Beschäftigten konfrontiert. Und kürzlich kündigte Bernie Sanders eine als Stop BEZOS Act bekannt gewordene Gesetzesinitiative im US-Senat an. Diese soll große Unternehmen zu höheren Löhnen zwingen, indem sie den Wert öffentlicher Leistungen (wie etwa Lebensmittelmarken) für deren Beschäftigte über entsprechende Steuern wieder in die öffentlichen Kassen zurückführen müssen.

Boomende Wirtschaft und das Weihnachtsgeschäft

Auf einen möglicherweise wichtigeren Punkt für die Entscheidung von Amazon verweisen andere Kommentatoren: die allgemeine wirtschaftliche Situation. Schließlich boome die US-Wirtschaft derzeit mit einer Rekordzahl von niedrigen Arbeitslosenzahlen und einem Lohnwachstum, wie es seit fast einem Jahrzehnt nicht mehr zu verzeichnen war.

Obwohl der US-Mindestlohn laut Bureau of Labor Statistics 7,25 US-Dollar beträgt, beträgt der aktuelle durchschnittliche Stundenlohn für jemanden, der im Einzelhandel beschäftigt ist, 13,20 US-Dollar. (Kim Gittleson, New York Business Correspondent)

Das habe nicht nur Amazon unter Druck gesetzt, sondern auch Konkurrenten wie Costco, Target und Walmart, die alle Lohnerhöhungen für ihre am schlechtesten bezahlten Arbeiter angekündigt haben.

Amazon hole demnach einfach eine Entwicklung nach, um nicht selbst gegenüber anderen Unternehmen ins Hintertreffen zu geraten, insbesondere anlässlich des kommenden Weihnachtsgeschäfts und der für seine Abwicklung unerlässlichen zusätzlichen Arbeitskräfte.

Im Moment ist die Arbeitslosigkeit in den Vereinigten Staaten ziemlich niedrig, und Amazon könnte Schwierigkeiten haben, Mitarbeiter einzustellen und zu halten", sagte Alan Manning, Wirtschaftsprofessor an der London School of Economics. 'Es ist auch ein bisschen gute Publicity.'

Streichung der Bonuszahlungen

Gibt es einerseits Lohnerhöhungen bei Amazon, so streicht der Konzern andererseits Bonuszahlungen für seine Beschäftigten. Medienberichten zufolge bleibt daher von der aktuellen Lohnerhöhung effektiv nur rund die Hälfte übrig. Amazon habe die Streichung seiner Bonuszahlungen bestätigt und gerechtfertigt:

Das Unternehmen sagte, dass es die Änderungen vorgenommen habe, weil 'die Mitarbeiter des stündlichen Fulfilment- und Kundenservice [sagten], dass sie die Vorhersehbarkeit und Unmittelbarkeit von Bargeld [um Boni zu teilen] bevorzugen'.

Das Unternehmen fügte hinzu: 'Der deutliche Anstieg der Stundenlöhne überkompensiert den Ausstieg aus Incentive Pay und RSUs [spezielle Firmenanteile – Anm.]. Wir können bestätigen, dass alle stündlichen Betriebs- und Kundendienstmitarbeiter aufgrund dieser Ankündigung eine Erhöhung ihrer Gesamtvergütung sehen werden. Darüber hinaus wird die Vergütung, da sie nicht mehr anreizabhängig ist, unmittelbarer und berechenbarer sein.'>

Links:

Polizeieinsatz bei Amazon: Verletzte und Festnahmen beim Streik zum Schnäppchentag in Spanien


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