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DIE HÖLLE IST DA - und alle schauen zu

11a5. Die Chemievergiftung durch Pestizide - und die Chemiegiganten bezahlen nie (Teil 5)

Ratte mit Genmais-Glyphosat-Tumor  Multiwatch:
              Schwarzbuch Syngenta
 Ratte mit Genmais-Glyphosat-Tumor [1] - Multiwatch: Schwarzbuch Syngenta. Dem Basler Agromulti auf der Spur [3]

Glyphosat-Aktivist meint, Glyphosat ist trinkbar
Glyphosat-Aktivist meint, Glyphosat ist trinkbar

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino
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Literaturempfehlung

-- F. William Engdahl: Saat der Zerstörung. Die dunkle Seite der Gen-Manipulation; Kopp-Verlag
-- Film: Der Gen-Food-Wahnsinn. Für den Verbraucher meist nicht zu unterscheiden. Produkte mit und ohne Gen-Technik. Dieer Film bringt den Beweis: Gen-Food macht krank!







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1.2.2016: Korrupt-kriminelle "US"-Umwelstschutzbehörde stellt erst jetzt einen Zusammenhang zwischen Pestizid und Bienensterben fest

aus: Neopresse online: US-Umweltschutzbehörde: Zusammenhang zwischen Pestizid und Bienensterben; 1.2.2016;
http://www.neopresse.com/umwelt/us-umweltschutzbehoerde-zusammenhang-zwischen-pestizid-und-bienensterben/

Lange haben Umweltschützer und Imker versucht ihrem Anliegen Gehör zu verschaffen: Seit vielen Jahren wird das Phänomen des Colony Collapse Disorder (CCD) in zunehmender Zahl beobachtet. Dabei sterben vor allem die Arbeiterinnen in Stocknähe, während der Nachwuchs und der Honig noch vorhanden ist. Als Folge sind über den Winter 2006/07 z.B. in den USA in einigen Regionen bis zu 80% der Bienenvölker ausgestorben.

Experten des EU-Wissenschaftsnetzwerks EASAC warnen schon seit 2015 vor einem Zusammenhang zwischen dem Bienensterben und der Verwendung von Pestiziden, insbesondere den Neonictinoid-Insektizide. Dieses Insektizid wird hauptsächlich von den deutschen Chemieriesen Bayer und den Schweizern Syngenta hergestellt und in über 120 Länder exportiert. Den Ergebnissen folgte eine Beschränkung der Produkte auf EU-Ebene, sowie entsprechende Klagen der Unternehmen.


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25.2.2016: Pestizid im deutschen Bier

aus: Sputnik online: 500 Jahre Reinheitsgebot: Pestizid in deutschem Bier nachgewiesen; 25.2.2016;
http://de.sputniknews.com/panorama/20160225/308073761/bier-deutschland-reinheitsgebot-pestizid.html

<Über ein Dutzend der beliebtesten und meistverkauften Biermarken des Jahres 2015 enthalten laut einer Studie des Umweltinstituts München das Herbizid Glyphosat, wie deutsche Medien berichten.

Zum 500. Jubiläumsjahr des deutschen Reinheitsgebots hat das Umweltinstitut München die 14 populärsten Biersorten durch ein Labor untersuchen lassen und nach eigenen Angaben in allen Proben das Pestizid gefunden, das in der Landwirtschaft zur Unkrautvernichtung eingesetzt wird. In einem extremen Fall habe die Belastung sogar 300 Mal über dem gesetzlichen Grenzwert für Trinkwasser gelegen.

„Ein Stoff, der wahrscheinlich krebserregend ist, hat weder in Bier noch in unserem Körper etwas verloren", zitiert die Augsburger Allgemeine die Biologin Sophia Guttenberger vom Umweltinstitut München.

Obwohl es bislang umstritten ist, wie gefährlich Glyphosat wirklich ist, hat es die Weltgesundheitsorganisation schon als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. Das Herbizid stehe auch im Verdacht, das Hormonsystem zu schädigen.

Besonders besorgniserregend sind die Testergebnisse vor dem Hintergrund der deutschen Bierkultur: Die Deutschen trinken jährlich im Durchschnitt mehr als 100 Liter Bier – und dabei wohl auch das Herbizid Glyphosat.

Der höchste Rückstand sei bei den Marken Hasseröder, Jever und Warsteiner nachgewiesen worden.>


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Einartysken blogspot online

29.2.2016: Bienen und Bestäuberinsekten werden durch Glyphosat ausgerottet - umweltverträgliche Kreisläufe schaffen

aus: Katie Valentine: Bienen und andere Bestäuber stehen vor der Auslöschung; 29.2.2016;
http://einarschlereth.blogspot.pe/2016/02/bienen-und-andere-bestauber-stehen-vor.html

<Dieser Report, der am Freitag von der Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES) veröffentlicht wurde, ist eine 2-Jahres-Untersuchung der Bedrohungen für Bestäuber, die von der Ausrottung betroffen sind, wobei Schmetterlinge am meisten gefährdet sind. Unter den Wirbeltieren sind 16.5 % der Arten von Auslöschung betroffen. Bestäuber sind eine große Gruppe: es gibt 20 000 Arten Wildbienen auf dem Globus, die für 577 Mrd. Dollar Werte jährlich schaffen, sagte Simon Potts, Vize-Vorsitzender von IPBES.

IPBES stützte sich auch auf bestehende Forschungen bei der Zusammenstellung des Berichts, und zitierte Pestizide und Krankheiten als die beiden größten Gefahren für die Bestäuber, insbesondere Honigbienen. Die Varoa-Milben z. B. Sind zu einer Plage in den Bienenstöcken geworden. Sie setzen sich auf den Bienen fest und saugen ihnen die Flüssigkeit aus, so dass die Bienen immer schwächer werden u nd die Krankheit weiterverbreiten.

Pestizide, besonders die viel benutzten Neonicotinoiden haben die Bienestöcke beschädigt. Der Bericht fand auch heraus, dass Klimawechsel zur Umverteilung von Hummeln und Schmetterlingen und bestäuber-abhängigen Pflanzen geführt.

Der Report listet mehrere Herangehensweisen auf, um den Bestäubern zu helfen, geeignete Landschaften zu schaffen, mit einer Vielfalt von blühenden Pflanzen und Reduzierung der Pestizide und Ersetzung durch Bestäuber- freundliche Ungeziefer-Kontrolle. Es gibt bereits Bemühungen: im vergangenen Oktober hat die US-Behörde für Landwirtschaft 4 Mill. Dollar bereitgestellt, um Bauern und Waldbesitzern zu helfen, Wildblumen, einheimische Gräser, Klee, Buchweizen und andere Bestäuber-freundliche Pflanzen auf ihrem Land auszusäen. Wissenschaftler und Bienenzüchter suchen nach neuen Wegen, um Bienen vor den Varoa-Milben und anderem Ungeziefer zu schützen. Hopfen und Pilzsäfte können z. B. Bienen vor Krankheiten schützen.

Quelle - källa - source


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Netzfrauen online, Logo

Frankreich 22.3.2016: Verbot von Insektiziden zum Bienenschutz - Schweinz: Kriminelle Syngenta versucht, immer noch zu beweisen, dass Pestizide "harmlos" sind

aus: Netzfrauen online: Insektizid-Verbot gegen Bienensterben in Frankreich – France Begins the Fight to Save the Bees by Banning Toxic Pesticides! 22.3.2016;
https://netzfrauen.org/2016/03/22/insektizid-verbot-gegen-bienensterben-in-frankreich-france-begins-the-fight-to-save-the-bees-by-banning-toxic-pesticides/

Endlich, nachdem Frankreich die Verlängerung der Zulassung des Unkrautvernichters Glyphosat ablehnt, spricht es sich auch für ein endgültiges Verbot von Insektiziden aus, die für das Bienensterben verantwortlich gemacht werden. Betroffen sind Pflanzenschutzmittel mit dem Wirkstoff Neonicotin. Die Nationalversammlung billigte das Verbot mit knapper Mehrheit (2 Stimmen). Dieses Verbot tritt ab September 2018 in Kraft.

Bereits 2015 hatte Frankreich eine Initiative zum Schutz von Bienen gestartet, da die Sterblichkeitsrate der Bienen in Frankreich regelmäßig bei 30 Prozent liegt. Nachdem die französischen Imker immer wieder darauf hingewiesen hatten, beschloss die Nationalversammlung unabhängig von der EU ein Verbot ab dem 1. Januar 2016, doch nun soll ein vollständiges Verbot von Neonicotinoiden erfolgen.

Erst Anfang des Monats verbot das  US-Umweltamt das Insektizid von Bayer – das auch in der EU zugelassen ist! Der Wirkstoff Flubendiamid stellt ein Risiko für wirbellose Tiere am Grund von Flüssen und Teichen dar, so die EPA. Diese Tiere sind ein wichtiges Nahrungsmittel für Fische. Der EPA sind die Risiken zu hoch. Betroffen sind ebenfalls die Pflanzenschutzmittel „Vetica“ und „Tourismo“ des Herstellers Nichino America, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Nihon Nohyaku Co. Ltd. mit Sitz in Japan.

Insektizid-Verbot gegen Bienensterben in Frankreich

  • In der EU wurde ab dem 1. Dezember 2013 der Einsatz von drei bestimmten Neonicotinoiden
    • Imidacloprid, Clothianidin und Thiametoxam

    für die Dauer von zwei Jahren eingeschränkt. Über eine Verlängerung ist noch nicht entschieden.

  • Das seit Jahren in Europa und den USA beobachtete Bienensterben führen Experten unter anderem auf Pflanzenschutzgifte zurück.
  • In Deutschland etwa starben im Frühjahr 2008 mehr als 300 Millionen Bienen nach der Aussaat von Mais, der mit dem Pestizid Clothianidin behandelt war. In Frankreich kollabierten 2008 60 Prozent der Bienenstöcke, in den USA fast 40 Prozent. Daraufhin gab die EU bekannt, dass laut der EU-Richtlinie neue Pflanzenschutzmittel künftig nur noch zugelassen werden, wenn negative Effekte auf Bienen und ihre Larven ausgeschlossen sind. Fast 10 Jahre sind vergangen und noch immer kämpfen wir zum Schutze der Bienen und das Bienensterben geht weiter.
  • Im Juni 2014 veröffentlichte eine internationale Gruppe unabhängiger Wissenschaftler die Ergebnisse einer Analyse von 800 im Peer-Review-Verfahren untersuchten Studien – ein massives Unterfangen, das vier Jahre in Anspruch nahm.Ihr Resümee: „… es gibt eindeutige Belege für eine Gefährdung, die ausreicht, um gesetzliche Maßnahmen anzustoßen.“ Die durchgeführte Auswertung hebt die hohen Risiken hervor, nicht nur für Bienen, sondern für weitere Nützlinge wie z. B. Schmetterlinge, Regenwürmer und Vögel.

  • Pestizide, allen voran Neonicotinoide und das Insektizid Fipronil, bedrohen nicht nur Bienen, sondern auch andere Tiere wie Schmetterlinge, Vögel, Fische und Regenwürmer, und gefährden die Grundlage der weltweiten Lebensmittelproduktion. Dies belegt eine Studie, für die 29 Forscher aller Kontinente und verschiedener Fachrichtungen rund 800 Einzelstudien der letzten zwei Jahrzehnte auswerteten.

  • 2016 Immer mehr Beweise – Der flächendeckende, vorbeugende Einsatz von Neonicotinoiden schadet Honigbienen und wildlebenden Insekten. So lautet das Ergebnis einer europaweiten Metastudie.In dem Bericht werden die Befunde einer Expertengruppe von 13 Forschern zusammengefasst. Das Netzwerk berät Entscheidungsträger in der EU. Die EU-Kommission überprüft die verhängten Beschränkungen für die Pflanzenschutzmittel, die überwiegend von Bayer aus Leverkusen und Syngenta aus der Schweiz produziert werden. Die Mittel werden in mehr als 120 Ländern eingesetzt.

Die Insektizide werden unter anderem von Bayer Cropscience, BASF und Syngenta hergestellt. Die Produzenten wehren sich gegen ein Verbot und verweisen darauf, dass ein direkter Zusammenhang zwischen dem Bienensterben und dem Einsatz der Nicotinoide nicht bewiesen sei.

Auch das Pestizid Thiamethoxam des Schweizer Agrochemie-Konzerns Syngenta steht im Verdacht, Bienen zu töten. Ein vollständiges Verbot von Thiamethoxam hätte für Syngenta schwerwiegende Konsequenzen. Kein Wunder, versucht der Konzern doch mit einer Studie zu beweisen, dass Thiamethoxam für Bienen harmlos ist.

In Großbritannien dürfen wieder Bienenkiller-Pesitzide versprüht werden – trotz eines EU-weiten Verbots. Besonders pikant: Überzeugen ließ sich die britische Regierung von Bayer und Syngenta — beide Firmen nahmen an einem entscheidenden Treffen über die Erlaubnis der sogenannten Neonikotinoide teil. Siehe Dringender Aufruf! Bienenkiller-Verbot droht zu kippen!

Frankreich hat sich für die Bienen entschieden

Der französische Landwirtschaftsminister Stéphane Le Foll, hatte die anderen Abgeordneten angeschrieben und gebeten, Neonicotinoide nicht zu verbieten. Zum Glück sind nicht alle darauf eingegangen. 

Der Gesetzentwurf muss noch vom Senat geprüft werden.  Eine endgültige Entscheidung trifft jedoch die Nationalversammlung. Diese wird Mitte des Jahres erwartet.

In dem Gesetzesentwurf über die biologische Vielfalt ist auch wieder die Palmölsteuer platziert, die mehrfach abgelehnt wurde. Siehe Palmöl – Greenwashing durch Unterstützung von WWF und Greenpeace – Warum wir zum Nutella-Boykott auffordern

Die EFSA prüft derzeit die verfügbaren Studien, die ihnen 2015 zur Verfügung gestellt wurden. Das Ergebnis wird etwa im Januar 2017 veröffentlicht werden. Hoffen wir, dass es sich nicht um Studien der Konzerne handelt.

Auch die aktuellen Studien wie die der Royal Holloway University of London zeigen die schädlichen Auswirkungen der Neonicotinoide auf bestäubende Insekten. Die Europäische Kommission hat daher keine andere Wahl: Sie muss die geltenden Vorschriften und das völlige Verbot von Neonicotinoiden überprüfen und sollte wie auch die Französische Nationalversammlung ein Totalverbot aussprechen. 

“Die für Bienen tödlichen Pestizide von Syngenta, Bayer und BASF gefährden den Bestand der Bienen weltweit. Aber ohne Bienen sind unser Ökosystem und die globale Nahrungsproduktion dem Ende geweiht.” − Francesco Panella, Imker und Präsident von Bee Life European Beekeeping Coordination.>

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23.3.2016: EU-Umweltparlamentarier stimmen gegen Glyphosat - Bundesregierung immer noch korrupt dafür...

aus: Netzfrauen online: Geht doch! EU-Umweltparlamentarier stimmen gegen Glyphosat! – European Environment Committee Votes Against Glyphosate Renewal; 23.3.2016;
https://netzfrauen.org/2016/03/23/geht-docheu-umweltparlamentarier-stimmen-gegen-glyphosat-european-environment-committee-votes-against-glyphosate-renewal/

<Der Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat getagt und sich gegen eine Verlängerung von Glyphosat-Herbizid ausgesprochen. Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, dass der Wirkstoff bis 2031 weiter verwendet werden darf. Folgt das Plenum des EU-Parlaments seinem Umweltausschuss, müssen die Kommissare einen neuen Vorschlag zu Glyphosat vorlegen.

Die Umweltpolitiker stimmten mit 38 zu 6 Stimmen bei 18 Enthaltungen dafür, die EU-Kommission aufzufordern, eine unabhängige Einstufung von Glyphosat sicherzustellen – „basierend auf allen verfügbaren wissenschaftlichen Hinweisen“ zu krebserregenden und erbgutschädigenden Effekten durch Glyphosat. Zudem müsse die EU-Lebensmittelbehörde EFSA alle Daten veröffentlichen, die in ihre Beurteilung von Glyphosat eingeflossen sind – das würde auch bislang unter Verschluss gehaltene Industrie-Studien betreffen, die als „Geschäftsgeheimnis“ gelten. Es bestehe jedoch ein „übergeordnetes öffentliches Interesse“ an der Veröffentlichung dieser Daten, heißt es in dem vom tschechischen Sozialdemokraten Pavel Poc vorbereiteten Beschluss des Umweltausschusses.

Die Vertreter der EU-Mitgliedsstaaten wollten am 08. März 2016 über die Verlängerung der Zulassung für das Herbizid Glyphosat entscheiden. Wegen starken Protests aus der Zivilgesellschaft und den Ländern Schweden, den Niederlanden und Frankreich konnte die EU-Kommission allerdings keine Mehrheit für ihren Vorschlag finden und die Entscheidung wurde bis auf weiteres verschoben.

Bisher war damit gerechnet worden, dass die EU-Staaten trotz heftiger Proteste von Umweltschützern die Verwendung des weit verbreiteten Stoffes für weitere 15 Jahre billigen würden. Vorangegangen war ein Streit zwischen verschiedenen Behörden: Die EU-Agentur EFSA hatte im November erklärt, Glyphosat sei wohl nicht krebserregend. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) war derselben Ansicht. Dagegen hatte die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation WHO zuvor davon gesprochen, dass Glyphosat beim Menschen wahrscheinlich Krebs auslösen kann.Siehe: TOP! Vertagung der Abstimmung erster Erfolg gegen Glyphosat – EU postpones vote on ‚probably carcinogenic‘ weedkiller

Nun lehnt auch der Umweltausschuss des Europaparlaments wegen ungeklärter Risikien die Verlängerung von Glyphosat ab. Und noch immer haben es die Landwirte nicht verstanden. Hier die Nachricht von Ursula Lüttmer-Ouazane, die Nordeuropa-Chefin von Monsanto

Die Arbeitsgemeinschaft Glyphosat (AGG) hat Verständnis dafür, dass über die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln teilweise kontrovers in der Öffentlichkeit diskutiert wird. „Allerdings enthielt die Beschlussvorlage, die im Europäischen Parlament diskutiert wurde, eine Reihe von Feststellungen, die unbegründet und nicht wissenschaftlich haltbar sind“, kommentiert Ursula Lüttmer-Ouazane, Sprecherin der AGG. (die Nordeuropa-Chefin von Monsanto)

Auch würden die Ergebnisse der umfangreichen und gründlichen Begutachtungen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR) völlig außer Acht gelassen. „Entscheidungen müssen jedoch auf Grundlage einer fachlichen Bewertung durch die zuständigen Experten getroffen werden. Wir vertrauen darauf, dass dieser Prozess der erneuten Wirkstoffzulassung dem vorgesehenen Prozedere folgt und nach den geltenden Regeln einer fachlichen Bewertung abläuft. Wir sind zuversichtlich, dass Glyphosat als umfassend geprüfter Wirkstoff den Landwirten auch weiter zur Verfügung stehen wird“, so Lüttmer-Ouazane.

Wer ist die Arbeitsgemeinschaft?
In der Arbeitsgemeinschaft Glyphosat engagieren sich die Unternehmen ADAMA Deutschland GmbH, Cheminova Deutschland GmbH & Co. KG, Dow AgroSciences GmbH, Helm AG, Monsanto Agrar Deutschland GmbH, Nufarm Deutschland GmbH, Syngenta Agro GmbH. Die Arbeitsgemeinschaft Glyphosat ist ein informeller Zusammenschluss der Unternehmen und keine rechtlich selbstständige Einheit.
Lesen Sie dazu auch:

Monsantos Studien als Basis für Glyphosat – Genehmigung durch EPA und EFSA – EPA Used Monsanto’s Research to Give Roundup a Pass

Skandal: BfR wertet Monsantos eigene Leserbriefe als „Studien“ für Glyphosat

Die nationale Politik in Europa gibt immer mehr Kompetenzen an die EU ab. Beispielsweise an die EFSA, die European Food Safety Authority, deutsch: Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit. Doch unabhänig ist sie nicht!

Siehe Bundesamt hält Fracking und EFSA Glyphosat für unbedenklich – kleine Kostprobe gefällig?>


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Shortnews online, Logo

Österreich 24.3.2016: Pestizide im Osterhasen aus Schokolade

aus: Shortnews online: Österreich: In über der Hälfte der Schokohasen wurden Pesitizide gefunden; 24.3.2016;
http://www.shortnews.de/id/1194698/oesterreich-in-ueber-der-haelfte-der-schokohasen-wurden-pesitizide-gefunden#
<Kurz vor Ostern haben Südwind und Global 2000 in Österreich die Qualität von Schokohasen getestet und festgestellt, dass in ihnen etwas Unangenehmes versteckt ist. In zwölf der getesteten Produkte wurden Pesitizide entdeckt. Acht von 21 "Hasen" wurden als sozial und ökologisch bedenklich bewertet. Testsieger wurde die Schokolade von EZA und die Eigenmarkenschokolade "Spar Naturpur". "In der Kakaoproduktion werden nach wie vor Pestizide eingesetzt, die in der EU aufgrund ihrer Gefährlichkeit für Mensch und Umwelt längst verboten sind", so Martin Wildenberg von Global 2000.

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Uncut News online, Logo

26.3.2016: Glyphosat-Lobbyist will Glyphosat nicht trinken und bricht das Interview ab (!)

Glyphosat-Aktivist meint, Glyphosat ist
                trinkbar
Glyphosat-Aktivist meint, Glyphosat ist trinkbar

Reporter bietet dem Glyphosat-Aktivist ein Glas
                Glyphosat an
Reporter bietet dem Glyphosat-Aktivist ein Glas Glyphosat an

Der Glyphosat-Aktivist will Glyphosat nicht
                trinken
Der Glyphosat-Aktivist will Glyphosat nicht trinken
Der Glyphosat-Aktivist will Glyphosat nicht
                trinken: "Ich bin doch nicht blöd"
Der Glyphosat-Aktivist will Glyphosat nicht trinken: "Ich bin doch nicht blöd"
Glyphosat-Aktivist: Ich bin kein Idiot
Glyphosat-Aktivist: Ich bin kein Idiot

Video: Monsanto-Lobbyist: Glyphosat ist trinkbar! Rastet aus als er es trinken soll! (48sek.)

Video: Monsanto-Lobbyist: Glyphosat ist trinkbar! Rastet aus als er es trinken soll! (48sek.)
https://www.youtube.com/watch?v=CYKE9xk7bWs

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Deutsche
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13.4.2016: Korruptes EU-Parlament stimmt für Gift-Pestizid Glyphosat

aus: Deutsche Wirtschafts-Nachrichten online: EU-Parlament stimmt mit klarer Mehrheit für Glyphosat-Neuzulassung; 13.4.2016;
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/04/13/eu-parlament-stimmt-mit-klarer-mehrheit-fuer-glyphosat-neuzulassung/

<Im EU-Parlament hat die große Koalition aus Konservativen und Sozialdemokraten die Neuzulassung von Glyphosat gestimmt. Die durchaus gut begründeten Einwände des eigenen Fachausschusses und der Grünen fanden kein Gehör. Die Mehrheit der EU-Bürger ist gegen das Pestizid.

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz. Das EU-Parlament hat die Neuzulassung von Glyphosat gestimmt. (Foto: dpa)

Das EU-Parlament hat sich für eine weitere Zulassung des umstrittenen Pflanzenschutzmittels Glyphosat ausgesprochen – allerdings nur für sieben und nicht für 15 Jahre wie von der EU-Kommission geplant. Der Kompromiss, den die Konservativen vorgeschlagen hatten, wurde am Mittwoch in Straßburg mit klarer Mehrheit verabschiedet. Forderungen von Grünen und Teile der Linken, die Zulassung gar nicht zu erneuern, fand damit keine Mehrheit.

Die Mehrheit der EU-Bürger ist einer aktuellen Umfrage zufolge gegen das Pestizid, dem die WHO die Möglichkeit zuschreibt, krebserregend zu sein.

Deutschland hat sich dieser Tage bereits für eine Neuzulassung ausgesprochen, womit die wesentlichen Hindernisse beseitigt sein dürfte – Monsanto kann in Europa weiter auf einen lukrativen Markt bauen.

374 Abgeordnete stimmten für die beschränkte Neuzulassung, 225 votierten dagegen und 102 enthielten sich. Das Parlament forderte die Kommission zugleich auf, eine Liste von Beistoffen zu erstellen, die in Insektenvernichtungsmittel nicht mehr verwendet werden dürfen. Außerdem soll sie einen Plan erarbeiten, um den Einsatz des Pflanzengifts zu reduzieren.

Die Marktzulassung für Glyphosat, den in Deutschland und weltweit am meisten eingesetzten Wirkstoff zur Unkrautvernichtung, läuft in der EU Ende Juni aus. Bis dahin muss die Brüsseler Behörde entscheiden, ob sie das Mittel erneut zulässt – und für wie viele Jahre. Dabei ist die Kommission nicht verpflichtet, der Forderung des Europaparlaments zu folgen.

Die SPD-Abgeordnete und Umweltschutzexpertin Susanne Melior verteidigte den vom Parlament verabschiedeten Kompromiss. Ein sofortiges Verbot von Glyphosat wäre „unrealistisch“, betonte sie. Die europäische Landwirtschaft sei von Futtermittel-Importen etwa aus den USA und Brasilien abhängig, die mit Glyphosat behandelt worden seien.

Die Brüsseler Kommission hatte Anfang März eine Abstimmung über die geplante Neuzulassung von Glyphosat, die für 15 Jahre gelten sollte, verschoben, weil es im zuständigen Fachausschuss keine Mehrheit gab. Der Ausschuss, dem Experten aus den 28 EU-Staaten angehören, soll sich im Mai erneut mit der Frage befassen. Die V

erwendung von Glyphosat sorgt in der EU seit Jahren für Streit, einige Mitgliedsstaaten haben Bedenken gegen die weitere Zulassung geäußert. Umweltschützer machen geltend, dass das Pflanzengift in den menschlichen Organismus gelangt und möglicherweise krebserregend ist.

Mit diesem Argument hatte sich im EU-Parlament der Ausschuss für Umwelt- und Gesundheitsschutz gegen eine Neuzulassung ausgesprochen. Er verwies auf eine Warnung der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC), die Glyphosat im März 2015 als „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen“ eingestuft hatte.

Nach Angaben des EU-Parlaments ist der weltweite Verbrauch von Glyphosat in den vergangenen Jahrzehnten um das 260-Fache angestiegen – von 3200 Tonnen im Jahre 1974 auf 825.000 Tonnen im Jahre 2014. In Deutschland werden etwa 40 Prozent der Ackerfläche mit glyphosathaltigen Pflanzengiften behandelt.


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infosperber online, Logo

17.4.2016: Neues Buch: "Schwarzbuch Syngenta" - <Syngentas Machenschaften auf der Anklagebank>

[Die Syngenta ist eine der giftigsten Firmen der ganzen Welt, die bis heute von der kriminellen, schweinzer Regierung GESCHÜTZT wird statt dass sie endlich zugemacht wird:

Multiwatch: Schwarzbuch
                Syngenta  Multiwatch:
                Schwarzbuch Syngenta, Rückseite des Buchs
Multiwatch: Schwarzbuch Syngenta. Dem Basler Agromulti auf der Spur [3] - Multiwatch: Schwarzbuch Syngenta, Werbeplakat von 2016 [4]
Die Beschreibung auf Amazon:
https://www.amazon.de/Schwarzbuch-Syngenta-Basler-Agromulti-Spur/dp/3859902830/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1464576646&sr=8-1&keywords=schwarzbuch+syngenta

Der Basler Agromulti Syngenta ist der grösste Pestizid- und drittgrösste Saatguthersteller weltweit und gilt als der Zwilling des US-Konzerns Monsanto.
Die Basler Regionalgruppe von MultiWatch organisierte im April 2015 einen Gegenkongress zum Auftritt Syngentas als Hauptpartner der Stadt Basel an der Weltausstellung in Mailand. Sie lud eine Delegation aus Hawaii und den entlassenen ehemaligen Präsidenten der Syngenta-Gewerkschaft in Pakistan ein, ihren Protest an die Generalversammlung des Multis zu tragen. Im Mai organisierte sie den ersten ›March against Monsanto and Syngenta‹ in Basel mit mehr als 1200 TeilnehmerInnen.
Mit dem vorliegenden Schwarzbuch ziehen die AktivistInnen von MultiWatch eine erste Zwischenbilanz ihrer Kampagne. Sie zeichnen ein Porträt des Konzerns und seines Versuchs, die kapitalistische industrielle Landwirtschaft als alleiniges Zukunftsmodell und Absatzmarkt für die konzerneigene Agrogentechnik und Agrochemie zu fördern.
Das Schwarzbuch zeigt, wie sich Syngentas Produkte und Politik rund um die Welt auf die Biodiversität und die kleinbäuerliche Landwirtschaft auswirken. Syngentas Bemühen, Patente auf Nutzpflanzen zu erlangen, wird als ein Aspekt der neoliberalen Akkumulation durch Enteignung analysiert. Fal