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Wildschwein

Meldungen 01

präsentiert von Michael Palomino

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Heide (Schleswig-Holstein) 22.10.2017: 2 Wildschweine greifen in der Innenstadt Menschen an
Wildschweine greifen Einwohner von deutscher Stadt an - VIDEO
https://de.sputniknews.com/panorama/20171022317977864-wildschwein-angriff-einwohner-deutschland/

Zwei Wildschweine haben nach Angaben der Zeitung „Rheinische Post“ Menschen in der Innenstadt von Heide angegriffen. Es soll vier Verletzte gegeben haben.

Ein Video zeigt, wie das wilde Tier in einem Optikergeschäft herumrennt, während die Mitarbeiter versuchen, sich in Sicherheit zu bringen."

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Mecklenburg-Vorpommern 23.10.2017: Wildschweine kommen aus Polen und CSR - müssen reduziert werden wegen Afrikanischer Schweinegrippe ASP - täglich 200
Ein Fall für Asterix und Obelix? Mecklenburg-Vorpommern jagt Wildschweine
https://de.sputniknews.com/panorama/20171023317994562-wildschweine-meck-pomm/

"In Mecklenburg-Vorpommern haben Jäger in den kommenden Wochen alle Hände voll zu tun. Sie müssen vor allem Wildschweine vor die Flinte kriegen. Insgesamt müssen die Waidmänner am Jahresende mindestens 75.000 Tiere erlegt haben. Das Ganze hat einen ernsten Hintergrund: Es geht um die „größte Bedrohung“ aus dem Osten.

„Die spinnen, die Leute in Mecklenburg-Vorpommern“, würde Obelix wohl sagen. 75.000 Wildschweine – so viele könnte selbst der stets hungrige Freund des Galliers Asterix nicht essen. Aber sie spinnen nicht, die Leute in Mecklenburg-Vorpommern. Es gibt einen triftigen Grund für den Großauftrag an die Jägerschaft im Nordwesten: die Afrikanische Schweinepest (ASP). Die Krankheit droht sich von der Ukraine aus über Polen und Tschechien nach Westen auszubreiten. Für Menschen ist sie ungefährlich, für Hausschweine aber tödlich.

Allein in Mecklenburg-Vorpommern gibt es 200 Betriebe mit insgesamt 83.000 Schweinen. Für sie ist die Seuche eine echte Bedrohung, die die Große Koalition in Schwerin gezielt abwehren will. Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus erklärte: „Die Afrikanische Schweinepest ist die derzeit größte Bedrohung für die landwirtschaftliche Tierhaltung in Deutschland.“ Darum sollen Forscher einen Impfstoff entwickeln.

Jäger müssen täglich 200 Wildschweine erlegen

Zunächst aber sind die Jäger gefordert. 75.000 bis 80.000 Wildschweine sollen sie zur Strecke bringen – bis zum Jahresende: „Wir sind bemüht das zu schaffen“, erklärte Kati Ebel, die Geschäftsführerin des Landesjagdverbands Mecklenburg-Vorpommern. „Das ist natürlich eine ganz große Aufgabe, aber wir sind zuversichtlich. Schließlich haben wir uns auf die Fahnen geschrieben, Wildseuchen zu verhindern.“ Laut Ebel gibt es in dem Bundesland an der Ostsee 12.000 Jäger. Diese werden vor allem auf Drückjagden (mit Hilfe von Treibern – Anm. d. Red.) versuchen, die Zahl der Wildschweine einzudämmen. Durchschnittlich müssten an jedem Tag des Jahres mindestens 200 Tiere erlegt werden.

[Wildschweinfleisch für 80 Cents pro kg]

Für die Jäger stellt sich danach ein neues Problem: Wohin mit dem Fleisch? Derzeit ist der Preis für Wildschweinfleisch im Keller: „Wir sprechen da von etwa 80 Cent pro Kilo – und niedriger“, berichtete die passionierte Jägerin Ebel. Der Grund dafür ist nach ihren Worten der gesättigte Markt. Es habe Zeiten gegeben, da sei der Preis doppelt so hoch gewesen. Nach Angaben der Jäger-Chefin wird viel Fleisch zu günstigen Preisen nach Deutschland importiert, der Markt sei übersättigt.

Zum Schluss möchte Sputnik – zugegeben mit einem Augenzwinkern – wissen, ob es nicht möglich wäre, ein paar Gallier nach Mecklenburg-Vorpommern zu holen, die sich der Wildschweine annehmen.

„Vielleicht mal sachlich geantwortet“, konterte Jägerin Ebel: „Es wäre schön, wenn wir die Nachfrage steigern und unser Wild unter die Bevölkerung bringen würden – bis hin zur Schulversorgung. Das wäre für mich der Optimalfall.“

Wildschweine würden nur das fressen, was sie in der Natur finden und das sei unbelastet. Von wegen „Die spinnen, die…“ Das klingt logisch."

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Shortnews online, Logo

Berlin Spandau 2.12.2017: Wildschweine installieren sich auf Friedhof
Wildschweine verwüsten Berliner Friedhof
http://www.shortnews.de/id/1233411/wildschweine-verwuesten-berliner-friedhof

"In Berlin Spandau verwüsten mehrere Rotten Wildschweine den Friedhof. Die Tiere haben sogar eine Art Toilette eingerichtet.Besucher sind verunsichert, auch wenn es bisher zu keinen Zwischenfällen gekommen ist.

Die Tiere wiegen ausgewachsen über 100 Kilo und können Menschen gefährlich werden, wenn sie sich bedroht fühlen.Berlin Spandau wendet nun 120.000 Euro für verschiedene Sicherungsmaßnahmen auf, um die Tiere am Besuch zu hindern.

Weiterhin ist eine große Treibjagd geplant, was von diversen Experten aber als nicht zweckdienlich gewertet wird.Aufgrund des Verhaltens von Menschen gewöhnen sich die Tiere an sie und dringen immer weiter in die Städte vor, teilweise bis zu Kinderspielplätzen."

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20 minuten online, Logo

Japan 7.12.2017: Wildschweinplage auf dem Land provoziert Besuche in der Stadt - z.B. in einer Schule in Kyoto
Chaos an Schule: Stürmende Wildschweine unterbrechen Prüfungen
http://www.20min.ch/panorama/news/story/26164387

"Zwei Wildschweine haben eine Schule in Kyoto unsicher gemacht. Den unfreiwilligen Besuch überlebten die Tiere nicht.

Zwei Wildschweine haben in einer Schule der westjapanischen Stadt Kyoto für Chaos gesorgt. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie eines der beiden Tiere in eine Klasse eindringt, auf der verzweifelten Suche nach einem Weg ins Freie durch den Raum rast und schliesslich mit der Schnauze gegen ein Fenster prallt.

Der zweite Eindringling nimmt derweil unter den Augen verblüffter Schüler ein Bad im Aussenpool der Schule. «Ich war völlig baff», berichtete einer der Schüler dem Sender Nippon TV. Die beiden Tiere seien «super schnell» gewesen.

Einsatz von Elektroschockern

Nach Angaben des Rundfunksenders NHK hielt die Schule gerade Zwischenprüfungen ab, diese mussten kurzzeitig unterbrochen werden. Die beiden Wildschweine wurden schliesslich mit Elektroschockpistolen betäubt, sagte ein Vertreter der Stadtverwaltung am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Sie hätten ihren unfreiwilligen Schulbesuch nicht überlebt.

In den ländlichen Gebieten Japans dringen Wildschweine in jüngster Zeit immer häufiger in die Städte vor. Grund ist nach Angaben von Experten, dass die anhaltende Urbanisierung ihre natürlichen Lebensräume immer stärker einschränkt. ans

(afp)"

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Im Seeland fehlt ein Obelix:

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Seeland 6.3.2018: Wildschweine werden immer mehr - Bauern dürfen kaum Wildschweine schiessen
Kanton Bern: Wildschweine fressen Bauern den Gewinn weg
http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/Wildschweine-10752724

<Seeländer Landwirte zerbrechen sich den Kopf, wie sie gegen Wildschweine vorgehen sollen, die ihnen die Ernte zerstören. Abschüsse sind nur wenige erlaubt.

Der 40-jährige Ackerbauer Markus Mouttet aus Gampelen führt den Betrieb, den er von seinem Vater übernommen hatte, erst das zweite Jahr und ist bereits durch und durch frustriert. «Im Januar, als der Weizen etwa 15 Zentimeter hoch war, haben Wildschweine das Feld durchquert und sämtliche Jungpflanzen zerkaut», berichtete Mouttet gegenüber dem «Bieler Tagblatt».

Im letzten Frühling und Sommer wurden die Felder des Ackerbauern von den Tieren regelrecht überrannt, was schliesslich zu einem Totalausfall bei der Ernte führte. Die Tiere lassen sich von nichts und niemandem davon abhalten, auf die Felder der Bauern vorzudringen, selbst vor elektrischen Zäunen oder einer Ladung Schrot schrecken sie nicht zurück. «Es wurden Tiere abgeschossen, was die restlichen Wildschweine jedoch nicht abgeschreckt hat sich weiter an meinem Weizen zu vergehen», so Mouttet.

Nicht nur er ist über den stetig steigenden Wildschweinbestand im Kanton Bern besorgt. Auch auf dem Gampeler Tannenhof, der von Landwirt Markus Schuhmacher bewirtschaftet wird, kam es zu massiven Schäden. Schuhmacher konnte bis im vergangenen Oktober lediglich 50 seiner insgesamt 70 Aren Nutzfläche abernten, als die Wildschweine zuschlugen. «Über längere Zeit konnten wir wetterbedingt mit der Ernte nicht weiterfahren, so dass die Tiere bis Anfang Februar die verbleibenden 20 Aren Nacht für Nacht, Reihe um Reihe aufgewühlt und aufgefressen haben.»

Entschädigung vom Kanton

Wenn in der Schweiz Bauern von Wildschäden betroffen sind, steht ihnen in der Regel eine Entschädigung vom Kanton zu. Je nach Wert des bepflanzten Saatguts und der Grösse der betroffenen Felder werden zwischen 4200 und 30'000 Franken pro Hektare Totalschaden vergütet. Landwirt Mouttet ist trotz der erhaltenen Entschädigung frustriert: «Als Bauer fliesst mein Herzblut in die Produktion qualitativ hochwertiger Nahrungsmittel. Davon will ich leben und nicht von Schadenersatz-Zahlungen.»

Die Bauern scheinen machtlos gegen die immer wiederkehrende und grösser werdende Wildschwein-Population. Zur Prävention gehören nebst dem Erlegen der Tiere, das auf 40 Stück pro Jahr beschränkt ist, auch das Aufstellen von Elektrozäunen und das Beobachten einzelner Wildschweine via Peilsender. «Um Wildschwein-Schaden wirksam zu verhindern, müssen wir zuerst wissen, wie die Tiere funktionieren», so der im Gebiet zuständige Wildhüter Hans Ulrich Haussener. Es gebe keine 08/15-Lösung.

(rc)>


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Kronenzeitung online, Logo

13.3.2018: Zu viele Wildschweine auch in Wien - Kistenfallen und Deportation in den Wald - [und dann kommen sie wieder]
Mit Lebendfallen: Population zu groß: Wien fängt Wildschweine ein
http://www.krone.at/1665087

<Die florierenden Wildschweinbestände in Wien-Donaustadt entwickeln sich immer mehr zum Problem. Anrainer beklagen beschädigte Zäune und Gärten. Besonders wenn die Tiere Nachwuchs haben, können sie auf zu große Menschennähe aggressiv reagieren.

Das Forstamt (MA 49) versucht nun, mit Lebendfallen – etwa rund um den Biberhaufenweg – die Wildschweine einzufangen. Diese Fallen sind große Boxen, in die Karotten, Mais oder Obst gelegt werden. Das Futter lockt die Paarhufer in die Kiste, dann schnappt der Deckel zu.

Abschuss keine geeignete Möglichkeit
„Das ist die beste Möglichkeit, der Tiere Herr zu werden“, erklärt Forstamts-Chef Andreas Januskovecz. Denn Bejagen und ein Abschuss seien im besiedelten Gebiet keine geeignete Möglichkeit.

„Schweine werden nicht zu Schnitzel & Co. verarbeitet“
„Es ist zu gefährlich. Es gehen hier viele Menschen spazieren, viele Leute leben da“, sagt Januskovecz. Die eingefangenen Schweine werden nicht zu Schnitzel & Co. verarbeitet, sondern sie werden im Wienerwald wieder ausgesetzt. Auch Füchse und Dachse fängt die MA 49 mit Lebendfallen ein. Sie erhalten ebenso wieder die Freiheit.>




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