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Landwirtschaft Meldungen 05 - OHNE Pestizide möglich

Kollektive Landwirtschaft mit Gärten   Ldw OHNE Pestizide in Seegräben
                      (Schweiz) am 10.1.2025: Artenvielfalt garantiert
                      weniger Schädlinge - Obstbauer Martin Jucker:
                      Martin Jucker: Droht ohne Pestizide wirklich eine
                      Hungersnot?


Kollektive Landwirtschaft mit Gärten [1]  -- Ldw OHNE Pestizide in Seegräben (Schweiz) am 10.1.2025: Artenvielfalt garantiert weniger Schädlinge [3]

19.1.2023: der Y-Gartenzaun für besseren Wuchs des Gemüses
3.2.2023: Neues Bakterium schädigt Obstbäume und Reben in Italien
2.3.2023: MONOkultur Reben in Bordeaux: werden reduziert und aufgeforstet
27.6.2023: Drohnen streuen Nützlinge gegen Schädlinge - Kuh kann den Melkroboter selber bedienen
19.12.2023: Wie entstehen Blutorangen: Mit leichtem Frost in der Nacht
Iowa ("USA") 1.1.2024: Singende Vögel am Morgen und Klaviermusik lassen Gemüse schneller wachsen: Sonic Bloom:
Die Magie von Heilfrequenzen!
19.1.2024: Neue Forschung in Russland, wie man Schwarzerde nach "intensiver Landwirtschaft" erneuern kann:"künstliche Schwarzerde"
7.2.2024: Frankreich: 13 Bauernhöfe gründen eigene Kooperative und verkaufen selbst OHNE Supermarkt
6.6.2024: Schweiz: Bio-Landwirtschaft ist mit zu viel Bürokratie verbunden - das Knospen-Logo ist den Nagel gehängt:
15.6.2024ca.: Mit Kupferstäben ins Gemüsebeet gesteckt wachsen die Gemüse 3x so schnell - Informantin Matterhorn
Grüssel am 17.6.2024: will Böden nachhaltiger bewirtschaften, denn die Böden sind ausgelaugt und von Pestiziden vergiftet:
Milliardenverluste möglich: EU-Länder wollen Böden besser schützen
15.6.2024ca.: Mit Kupferstäben ins Gemüsebeet gesteckt wachsen die Gemüse 3x so schnell
25.8.2024: Fledermäuse in Rebbergen gegen Schädlinge
4.1.2025: Bauernhof im Kanton Bern: 18 Franken pro Stunde
7.1.2025: Kuh mit Kalb am 7.1.2025: sollen zusammenbleiben
10.1.2025: Artenvielfalt garantiert weniger Schädlinge

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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ohne Ort 16.5.2022: Kollektive Landwirtschaft mit Gärten: "Foodscaping"
https://deavita.com/gartengestaltung-pflege/gemuese-obst-foodscaping-essbarer-garten.html

Kollektive Landwirtschaft mit Gärten
Kollektive Landwirtschaft mit Gärten [1]

Dies nennt man "Foodscaping". Jeder Hof hat einen Gemüsegarten mit Obstbäumen. Die Nachbarn sprechen sich miteinander ab, handeln und tauschen die angebauten Nahrungsmittel. Stell dir mal vor, wenn Leute das überall so machen würden!


10.6.2019: "Foodscaping" = Permakultur im eigenen Garten mit Bäumen und Sträuchern:
Foodscaping mit Gemüse und Obst, Kräutern & Gewürzen zum Gestalten eines essbaren Gartens
https://deavita.com/gartengestaltung-pflege/gemuese-obst-foodscaping-essbarer-garten.html

Obstgärten [mit der Permakultur] gehen
-- mit Gemüse und Kräutern am Boden
-- mit Sträuchern und Fruchtbäumen in der Luft
-- es wird ein kompettes [Permakultur]-Ökosystem geschaffen, das sich selbst erhält.




19.1.2023: Der Y-Gartenzaun für besseren Wuchs des Gemüses
von Informantin Wald, 19.1.2023

aus dem Heilprogramm „ Heilen mit Zahlen und Zeichen habe ich mir das Y zu Nutze gemacht habe überall Stecken wie ein Y stehen , das nur am Rande

Das Y verstärkt im Prinzip die Sonne die positive Energie Pflanzen wachsen einfach besser

Ich hab die Erfahrung gemacht allerdings habe ich die Stecken als Stütze für die Pflanzen benötigt

müssen die Y-Zweige von bestimmten Bäumen sein oder geht das mit Zweigen von jedem Baum?

Ich nehme alle Bäume mit einem Y

Es gibt sicher Unterschiede , das müsste man ausprobieren






Neues Bakterium aus dem Labor? 3.2.2023: Olivenbäume, Zitrusbäume, Reben, Pfirsichbäumer, Kirschbäume, Mandelbäume, Rosmarin, Kaffeepflanzen weg:
Süditaliens Bauern bekämpfen Olivensterben mit Hunden

https://orf.at/stories/3303809/

Seit zehn Jahren tötet ein Bakterium massenhaft Olivenbäume in der Region Apulien. Millionen Bäume sind befallen, der wirtschaftliche Schaden ist enorm. Landwirte setzen im Kampf gegen die Krankheit neuerdings auf Spürhunde, die darauf trainiert sind, die infizierten Pflanzen zu erschnüffeln.

Den Ausgang nahm das Projekt mit erfolgreichen Experimenten mit Hunden in Kalifornien im Jahr 2020. Inzwischen bilden Hundetrainer in süditalienischen Gewächshäusern eine Armee von Vierbeinern aus, wie die BBC berichtet. Das Training funktioniere dabei ähnlich wie bei Hunden, die Drogen und Sprengstoff erkennen können.

Früherkennung entscheidend

Xylella fastidiosa heißt das Bakterium, das die süditalienischen Olivenbäume dahinrafft. Es gilt als eines der gefährlichsten Pflanzen befallenden Bakterien weltweit und sucht auch Zitrusfrüchte, Weinreben, Pfirsich-, Kirsch- und Mandelbäume, Rosmarin und Kaffeepflanzen heim. Die Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat 563 Pflanzenarten ausgemacht, die dem Bakterium als Wirtspflanze dienen können.



MONOkultur Reben Region Bordeaux 2.3.2023: werden reduziert und aufgeforstet:
F: Prämie an Bordeaux-Winzer für Herausreißen der Reben

https://orf.at/stories/3307350/

Für viele ist der Bordeaux der Rotwein schlechthin. Nun zahlt Frankreich den Winzerinnen und Winzern in der Region eine Prämie zum Herausreißen der Reben, da es eine Überproduktion gibt. Bis zu 67 Millionen Euro wollen Staat, Region und der Branchenverband für eine Restrukturierung des Weinanbaus rund um Bordeaux zahlen, kündigte Agrarminister Marc Fesneau heute an.

Ein Grund für die Absatzprobleme ist der rückläufige Konsum von Rotwein. Aufgegebene Anbauflächen sollen aufgeforstet werden. Der Weinbau im Raum Bordeaux erwirtschaftet einen Jahresumsatz von vier Milliarden Euro und sichert 48.000 Arbeitsplätze.

Winzer begrüßen Entscheidung

Der Verband der Bordeaux-Winzer, die mehrfach für Staatshilfe demonstriert hatten, begrüßte die Entscheidung aus Paris. Die Stilllegungsprämien ermöglichten es, auf 9.500 Hektar Fläche den Weinanbau zu beenden. Insgesamt gibt es derzeit rund 110.000 Hektar Anbaufläche in der Region in Westfrankreich.

Vor einigen Wochen hatte Frankreich bereits beschlossen, wegen Absatzproblemen 2,5 Millionen Hektoliter vor allem an Rotweinen zu Alkohol zu destillieren. In diesem Jahr sollen dafür 160 Millionen Euro an Zuschüssen vom Staat und der EU bereitgestellt werden. Der aus Wein destillierte Alkohol kann zur Herstellung von Desinfektionsmitteln, Parfüm und Bioethanol verwendet werden.




Landwirtschaft Schweiz 27.6.2023: Ein paar Neuerungen: Drohnen streuen Nützlinge gegen Schädlinge - Kuh kann den Melkroboter selber bedienen - Produkte online stellen etc.:
Zwischen Heugabeln und Drohnen – die Schweizer Landwirtschaft
https://www.nau.ch/blog/sponsored/zwischen-heugabeln-und-drohnen-die-schweizer-landwirtschaft-66518446

Weniger Pflanzenschutzmittel, artgerechtere Tierhaltung, Biodiversität schützen und nebenbei den Hunger stillen: die Schweizer Landwirtschaft hat viel vor.

  • Nachhaltiger Pflanzenschutz und tiergerechte Produktion dank Robotern und Drohnen
  • Selbstversorgung aufrechterhalten und Biodiversität stärken: Wie soll das gehen?
  • Traktor, Heukran und Solarzellen: grosse Ausstellung im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern

Alles ändert sich. Das gilt auch für die Schweizer Landwirtschaft. Reichte es bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts aus, genügend Lebensmittel zu produzieren, sehen die Ansprüche heute ganz anders aus.

Tierfreundliche Haltung ist gefragt, Gemüse- und Früchteanbau möglichst ohne Pflanzenschutzmittel, und das Ganze zu konkurrenzfähigen Preisen.

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Der neue «Bauernhof» mitten im Verkehrshaus ist der ideale Ort für eine Begegnung mit der Schweizer Landwirtschaft. - Verkehrshaus der Schweiz

Doch wie macht man das? Welche Hilfe können technologischer Fortschritt und die Digitalisierung dabei bieten? Und was kann man in der neuen Ausstellung im Verkehrshaus in Luzern zu diesem Thema lernen?

Pflanzenschutz 2.0 – nachhaltig und ganz schön schlau

Heute setzt man in der Schweiz im Pflanzenschutz vermehrt auf präventive Massnahmen. Das fängt schon bei der Wahl von Sorten an, die resistent sind gegen Krankheiten und Schädlinge.

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Feldarbeiter in Kerzers im Berner Seeland, einer der bedeutendsten Gemüsebauregion der Schweiz. Früher überschwemmte die Aare das Gebiet regelmässig, deswegen gibt es hier besonders humusreiche und fruchtbare, tiefschwarze Erde. - Keystone

Auch Schädlings-Frühwarnsysteme und Wetterprognosen helfen dabei, zum richtigen Zeitpunkt die richtige Massnahme zum Pflanzenschutz vorzunehmen. Eine besonders spektakuläre Massnahme sind hier Helfer wie die Drohne «Optidrone».

Treibt zum Beispiel der Maiszünsler sein Unwesen, können Landwirte mit der Drohne Kugeln mit Schlupfwespen-Eiern auf die Felder bringen. Worauf die natürlichen Feinde des Maiszünslers die Schädlingsbekämpfung übernehmen – ganz ohne schädliche Chemie.

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Solarbetrieben und mit GPS-Unterstützung manövriert der Schweizer Pflanzenschutz-Roboter «Ecorobotix» selbständig über das Feld, erkennt dank Kameras und künstlicher Intelligenz Unkraut und besprüht es punktgenau mit einer Mikrodosis Herbizid. Das spart bis zu 95 % Pflanzenschutzmittel. Ganz oben im Bild zu sehen: die Drone «Optidrone». Beide gibt es in der neuen Landwirtschafts-Ausstellung Verkehrshaus in Luzern zu bewundern. - Fenaco

Roboter und Digitalisierung nicht nur in der Pflanzenwirtschaft

Während der «Ecorobotix Avo» und «Optidrone» die Umwelt schonen, stehen andere Maschinen noch unmittelbarer im Dienst von Tier und Mensch.

So verschaffen Melkroboter Kühen und Landwirten eine Erleichterung. Die Tiere können die Maschine selbständig benutzen und müssen nicht auf den Bauern warten, bis sie endlich gemolken werden. Und die Bauern sparen Arbeit und sind zeitlich flexibler.

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Der Melkroboter erkennt auch, wenn es eine Kuh übertreibt, und versagt dann den Dienst. Bei aller Freude an der Innovation darf man aber nicht vergessen, dass jede zusätzliche Maschine eine finanzielle Belastung ist. Deswegen prognostizieren Experten, dass sich in Zukunft immer mehr kleinere Betriebe zusammenschliessen werden, um so die Produktionskosten zu senken; denn jedes Jahr schliessen mehrere Hundert Landwirtschaftsbetriebe ihre Türen für immer (1996 waren es noch knapp 80’000, 2022 noch 48’344). - Keystone

Digitale Technologien können schliesslich auch im Direktverkauf eingesetzt werden, indem die Landwirte ihre regionalen Produkte online anbieten. Das stärkt genauso wie Hofläden die Beziehung zwischen Produzenten und Konsumenten und spart den Umweg über den Einzelhandel.

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Im Trend: Zwischen 2010 und 2020 stieg der Anteil der Betriebe, die Direktverkauf betreiben von 12 % auf 26 %. Dieser reicht vom Hofladen wie hier in Lausanne über Wochenmärkte bis zu Versand- und Onlinehandel mit Hauslieferdienst und Postversand und macht immerhin 5–10 % des Gesamtertrags der Schweizer Landwirtschaft aus. - Keystone

Selbstversorgung bei wachsender Bevölkerung und gleichbleibender Fläche – wie soll das gehen?

Die Schweizer Landwirtschaft trägt einen wichtigen Teil dazu bei, die Bevölkerung mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Insgesamt sind gut 50 % der Lebensmittel, die wir konsumieren, in der Schweiz produziert.

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Apfelernte im Thurgauischen Fruthwilen. Während bei Kern- und Steinobst wie Äpfeln und Kirschen der Selbstversorgungsgrad bei gut drei Vierteln liegt, liegt er für Früchte insgesamt nur bei gut einem Viertel. Bei Gemüse sind es knapp 50 %, bei Fleisch mehr als 80 %, bei Fisch hingegen liegt er im einstelligen Prozentbereich. - keystone

Doch wie hält man diese Zahlen stabil, wenn in Zukunft 10 Millionen Menschen und mehr in unserem Land wohnen? Hier sind innovative Lösungen gefragt wie das «Vertical Farming», bei dem die knappe Anbaufläche in die Höhe erweitert wird.

Weniger technischer als politischer Natur ist die Entscheidung, was überhaupt angebaut wird. Heute werden nämlich gut 60 % der Anbaufläche für die Futtermittelproduktion genutzt. Würde man hier Kulturen zur direkten menschlichen Ernährung anpflanzen, könnte das die Selbstversorgung in Zukunft stärken.

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Basilikum-Pflanzen in der Produktionsanlage des ETH-Spin-offs «Yasai». Der Pflanzenbau im vertikalen Innenraum funktioniert mit LED-Lampen, benötigt kein Pflanzenschutzmittel und kommt mit weniger Wasser aus als der konventionelle Anbau. Ob der vertikal angebaute Basilikum aber schliesslich ein Erfolg wird, entscheiden die Konsumentinnen und Konsumenten. - keystone

Andere Kulturen, andere Sitten

Stellt man aber die Produktion um, braucht es gleichzeitig auch eine Ernährungsumstellung der Bevölkerung: weniger Fleisch, dafür mehr Milch, Früchte, Nüsse, Hülsenfrüchte und Gemüse ständen dann auf dem Speiseplan.

Und tatsächlich gehört eine solche Ernährungsumstellung zur Vision 2050 «Ernährungssicherheit durch Nachhaltigkeit von der Produktion bis zum Konsum» des Bundesrats. Ob diese Realität wird, entscheiden aber wie beim Vertical Farming nicht zuletzt die Konsumentinnen und Konsumenten.

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Nein, der Bundesrat will uns nicht zu Veganern machen. Denn auch wenn es wahr ist, dass die tierische Produktion in der Regel die Natur stärker belastet als die pflanzliche, können über die Hälfte der landwirtschaftlichen Nutzfläche der Schweiz sowie die Weiden und Alpen gar nicht zur direkten menschlichen Ernährung genutzt werden. Deswegen braucht es Tiere, welche die hier wachsenden Pflanzen zu Milch und Fleisch veredeln. Im Bild: der «Schafübergang» unter dem Gipfel des Falknis (2562 Meter) im Bündnerischen Fläsch. - Keystone

Von Bienen und Blumen – ohne Biodiversität geht gar nichts

Eine Realität der Landwirtschaft sind Schadstoffe und Überdüngung, die der Biodiversität schaden. Deswegen sind die Direktzahlungen vom Bund heute daran gebunden, dass Landwirte Biodiversitätsflächen zur Verfügung stellen.

So werden heute knapp 20 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche der Schweiz als Biodiversitätsförderflächen genutzt. Doch noch immer gelangen über Dünger zu viele Nährstoffe in empfindliche Ökosysteme und die Schweizer Biodiversität nimmt stetig ab.

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Touchscreen-Spiele und Schaukästen geben in der neuen Ausstellung im Verkehrshaus Einblick in die Tier- und Pflanzenwelt der Schweiz. - Fenaco

Biodiversität ist ein Schlüsselfaktor, wenn es darum geht, unsere Nutzflächen in den nächsten Jahrzehnten produktiv zu halten. Vom Bestäuben der Kulturpflanzen bis zur Schädlingsregulation ist nämlich alles abhängig von einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Nicht zuletzt deswegen sind in der Landwirtschaft der Zukunft innovative Ideen so gefragt.

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Hochstammobstbäume und Brachen sind Förder- und Ausgleichsflächen für die Biodiversität und richtige Oasen für den Distelfinken. Mehr über das schöne Tier erfahrt ihr dank der Expertise der Schweizerischen Vogelwarte in der neuen Landwirtschafts-Ausstellung im Verkehrshaus in Luzern. - Pixabay

Ein Bauernhof mitten im Verkehrshaus

Einen lebhaften Eindruck der heutigen Schweizer Landwirtschaft gibt die neue Ausstellung «Von Heugabeln und Drohnen» im Verkehrshaus in Luzern. Exponate wie die «Optidrone»-Drohne und ein Claas-Traktor stehen neben informativen Illustrationen und spielerischen Elementen wie dem Heulager mit originalem Sumag-Kran.

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Die 78 Photovoltaik-Module auf dem Dach erinnern an die Rolle, welche Schweizer Bäuerinnen und Bauern in der Energiewende spielen werden. Dazu passt auch gleich die Verkehrshaus-Ausstellung «Experience Energy!» im neu auf dem Verkehrshaus-Gelände erbauten House of Energy. - Verkehrshaus der Schweiz

Wie werden aus Kartoffeln Pommes frites? Warum gibt es in der Schweiz immer noch Hochstammbäume, wenn die Ernte mit Niederstammbäumen doch viel einfacher wäre? Und welches Gemüse wächst auf welchem Boden am besten?

Diese und noch viel mehr Fragen werden in der neuen Landwirtschafts-Ausstellung beantwortet. Dazu bekommt ihr Einblick in die vielen Berufsbilder rund um die Landwirtschaft vom Tiermediziner über die Lebensmitteltechnologin bis zum Logistiker.






Mal was Neues mit Strom am 12.7.2023: Digitale Überwachung von Obstbäumen und Reben:
Neue Chancen und Perspektiven für den Obst- und Weinbau: Digitale Fernerkennung von Pflanzenkrankheiten
https://www.suedtirolnews.it/wirtschaft/digitale-fernerkennung-von-pflanzenkrankheiten




19.12.2023: Wie entstehen Blutorangen: Mit leichtem Frost in der Nacht
von Informant Zürichsee - 19.12.2023

"Damit sich Blutorangen rot färben, muss es nachts zwischen 0 und 2 Grad kalt werden. Gleichzeitig sollten die Temperaturen tagsüber auf etwa 15 Grad steigen. Wenn diese Bedingungen bis zur Ernte nicht eintreten, bleiben auch Blutorangen innen orange. Oder siedeln sich irgendwo im Farbverlauf zwischen rot und orange an. Auf den Geschmack der Blutorangen hat die Farbe keinen Einfluss. Im Vergleich zu Blondorangen schmecken sie säuerlicher, was sich insbesondere in frisch gepresstem Saft gut macht. gebana"






Frequenzen von Vögeln und der klassischen Musik wirken in Iowa ("USA") 1.1.2024: Singende Vögel am Morgen und Klaviermusik lassen Gemüse schneller wachsen: Sonic Bloom:
Die Magie von Heilfrequenzen!
Video-Link: https://t.me/standpunktgequake/127109

Die Untertitel vom Video:

Vogelgezwitscher stimuliert das Wachstum von Gemüse
Als ein Mann in Iowa neugierig wurde, warum die Vögel eine Stunde vor Sonnenaufgang bereits zu zwitschern begannen, da fand er heraus, dass das Zwitschern der Vögel eine Frequenz ist, die hilft, die Pflanzenzelle, Stomata, auf dem Boden des Blattes zu öffnen. Und es lässt die Pflanze morgens atmen. Es hilft wie ein Wecker und weckt die Anlage. Er fand heraus, dass diese Frequenz in der klassischen Musik oft vorkommt.

Klassische Musik [Klaviermusik? E-Piano?] im Maisfeld
Also fing er an, klassische Musik in seinem Maisfeld zu spielen. Seine Nachbarn dachtern, er sei glücklich von ein paar Pommes geworden, aber da wurde sein Mais 15 Fuss hoch [4,5m]. Und sie sagten, welcher Radiokanal warst du?

Klassische Musik im Kürbisfeld
Als er dann die Musik zu seinen Kürbispflanzen spielte, produzierten sie fünf Kürbis pro Blatt anstelle von einem.

Klassische Musik am Walnussbaum
Er spielte es an seinem schwarzen Walnussbaum und es [die Nüsse] wuchsen doppelt so schnell wie normal.

Sonic Bloom genannt.

Es ist eine Kombination von Vitaminen für die Pflanze und spezielle Frequenzen, um die Stomata zu öffnen.

Iowa
                            ("USA") 1.1.2024: Singende Vögel
                            am Morgen und Klaviermusik lassen Gemüse
                            schneller wachsen: Die Magie von
                            Heilfrequenzen!
Iowa ("USA") 1.1.2024: Singende Vögel am Morgen und Klaviermusik lassen Gemüse schneller wachsen: Die Magie von Heilfrequenzen!  [2]






https://de.rt.com/russland/193223-russische-wissenschaftler-schaffen-kuenstliche-schwarzerde/

Moskauer Wissenschaftler entwickeln laut Medien eine innovative Methode zur Rettung und Erneuerung der Ackerböden, die unter der sogenannten intensiven Landwirtschaft zu leiden hatten. Damit soll die russische Landwirtschaft auf ein neues Niveau steigen.

Die sogenannte "künstliche Schwarzerde" soll dazu beitragen, das durch jahrzehntelange aggressive und aktive Landwirtschaft ausgelaugte Ackerland in Russland wiederherzustellen. Jetzt erforscht ein Team Moskauer Wissenschaftler im Rahmen der FoodNet-Arbeitsgruppe die Möglichkeiten und Wege zur Herstellung einer solchen Substanz. Michail Tscharnyj, ein Forscher und führender Experte der Gruppe, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti, dass Russland eine solche Schwarzerde in großem Umfang herstellen müsse, um landwirtschaftliche Flächen in Sibirien, Zentralrussland, Nordwestrussland sowie im Fernen Osten und in der Wolga-Region wiederherzustellen.

Eine negative Folge der intensiven Landwirtschaft ist seiner Meinung nach die Verschlechterung des Zustandes der landwirtschaftlich genutzten Flächen: So seien beispielsweise viele Böden in Sibirien bereits ungeeignet für die Nutzung, ähnliche Tendenzen sieht er sowohl für die Wolga-Region als auch für die Schwarzerdezone Zentralrusslands, er erwähnt auch den nordwestlichen Teil und den Fernen Osten. "Überall wird die Situation in etwa gleich sein. Dies ist eine Folge der intensiven Nutzung der landwirtschaftlichen Flächen", sagt Tscharnyj.

Dieses Problem ist zum Teil ein Erbe der Landwirtschaft zu Zeiten der Sowjetunion, zum Teil eine Folge des unkontrollierten Anbaus in den 1990er Jahren. Wenn es dem Forschungsteam jedoch gelingt, "künstliche Schwarzerde" – das heißt, Böden, deren Ertrag mit dem der echten Schwarzerde vergleichbar ist, die aber an das Klima und die Besonderheiten des Pflanzenanbaus der jeweiligen Region angepasst sind – auf nationaler Ebene einzuführen, sind die Aussichten für die russische Landwirtschaft fantastisch. Und auch für eine mögliche Versorgung der Welt mit Nahrungsmitteln "made in Russia".






Widerstand in Frankreich 7.2.2024: 13 Bauernhöfe gründen eigene Kooperative und verkaufen selbst OHNE Supermarkt
https://t.me/Ungeimpfte_Schweiz_kennenlernen/72429

Frankreich: 13 Bauernhöfe gründen ihre eigene Kooperative und verkaufen ihre Produkte. So geht es. Liebe deutsche Bauern, macht es nach. Wer an der Grenze zu Frankreich wohnt, sollte sich auch Coer Paysan anschauen.



Bio-Landwirtschaft in der Schweiz am 6.6.2024: ist mit zu viel Bürokratie verbunden - das Logo ist den Nagel gehängt:
Renzo Blumenthal hat genug von Bio: Auch andere Bauern klagen über Knospe-Bürokratie
https://www.blick.ch/politik/auch-andere-bauern-klagen-ueber-knospe-buerokratie-renzo-blumenthal-hat-genug-von-bio-id19819209.html

Lea Hartmann - Redaktorin Politik

Landwirt und Ex-Mister-Schweiz Renzo Blumenthal beklagt sich über immer strengere Vorschriften für Bio-Betriebe. Er hat die Konsequenz gezogen und ist ausgestiegen. Auch bei andern Bergbauern ist der Unmut gross.

Der schönste Landwirt der Schweiz pfeift auf die Knospe. Renzo Blumenthal (47), 2005 zum Mister Schweiz gekürt, führt seit knapp 15 Jahren den väterlichen Betrieb in Vella GR, einem Dörfchen im Val Lumnezia. Vergangenes Jahr traf der Bauer einen folgenschweren Entscheid: Er stieg aus der Bio-Produktion aus.

All die Bürokratie sei für ihn nicht mehr tragbar gewesen, erklärt Blumenthal in einem Artikel in der «Weltwoche». Für Bergbauern wie ihn sei es praktisch unmöglich, die strengen Auflagen, die Bio mit sich bringt, zu erfüllen. Insbesondere, was das Futter betrifft, das er seinen Milchkühen vorsetzen darf.

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Nur noch Futter aus der Schweiz
Bauern klagen seit vielen Jahren über die zunehmende Zahl an Vorschriften, die dazu führen, dass sie immer mehr Zeit im Büro statt im Stall verbringen. Blumenthal behauptet, dass deswegen immer mehr Bauern das Bio-Label aufgeben würden.

Der Verband Bio Suisse dementiert dies. Dies seien Einzelfälle, sagt Bio-Präsident Urs Brändli (61). Tatsächlich aber ist die Unzufriedenheit gerade unter Bio-Milchbäuerinnen und -Milchbauern gross – einige von ihnen überlegen sich, wie Blumenthal aus dem Label auszusteigen und konventionell zu produzieren. Grund dafür sind neue Futter-Richtlinien, die seit 2022 gelten.

Das Futter muss zu 100 Prozent aus der Schweiz kommen, nur 5 Prozent davon darf besonders energiereiches Kraftfutter wie zum Beispiel Soja sein. Für Bauern in Bergregionen, wo Ackerbau schwierig ist, ist das schwierig zu erreichen. Die Folge der Verschärfung: Die Produktionsmenge von Biomilch schrumpft.

Wegen breiten Protests einigten sich die Bio-Bauern Ende vergangenen Jahres auf eine Übergangsregelung. Bis 2028 darf das Kraftfutter noch einen Teil ausländisches Soja enthalten. Doch den Bergbauern ist das noch immer zu strikt.

«Ich hatte keine Freude mehr»
«Es hat für mich einfach nicht mehr gestimmt», sagt Renzo Blumenthal zu Blick. «Ich hatte keine Freude mehr an dem, was ich getan habe.» Freude bereitet Blumenthal vor allem die Viehzucht. Seine Kuh Berna ist an der Braunvieh-Europameisterschaft jüngst zur Eutersiegerin gekürt worden.

Doch für pralle Euter braucht das richtige Futter. «Wenn man Züchter-Ambitionen hat, lässt sich das immer schwerer mit den Vorschriften vereinbaren», sagt Bio-Suisse-Präsident Brändli. Dennoch steht er hinter der Verschärfung: «Ich bin überzeugt, dass diese Richtlinien richtig und wichtig sind.»

Blumenthals Kunden haben Verständnis
Für die Milchbauern in Bergregionen heisst das, dass sie sich arrangieren müssen. «Einige werden aussteigen, damit müssen wir leben», sagt Claudio Gregori (64), Präsident von Bio Grischun. Man müsse aber bedenken, dass dies auch Käsereien und Alpen betrifft. «Steigt in einer Genossenschaft oder bei einer Käserei ein Betrieb aus Bio aus, muss die ganze Milch, auch von anderen Betrieben, deklassiert werden.»

Bauer Blumenthal vermarktet seine Produkte direkt über seinen Hofladen. Seine Kundinnen und Kunden könnten seinen Entscheid, nicht mehr Bio zu produzieren, mehrheitlich nachvollziehen, sagt er. Die Qualität der Blumenthaler Trockenwurst oder des Alpkäses sei schliesslich gleich geblieben. «Es ist einfach kein Label mehr drauf.»




15.6.2024ca.: Mit Kupferstäben ins Gemüsebeet gesteckt wachsen die Gemüse 3x so schnell - Informantin Matterhorn
von Informantin Matterhorn - 15.6.2024ca.

-- Informantin Matterhorn berichtete telefonisch, dass Kupferstäbe im Gemüsebeet dem Gemüse viel mehr Energie zum Wachsen geben
-- die Salate und Kohlköpfe etc. sind viel grösser als sonst.



EU-Länder wollen Böden besser schützen

https://www.nau.ch/news/europa/eu-lander-wollen-boden-besser-schutzen-66781135

Die EU-Länder planen eine nachhaltigere Bodenbewirtschaftung, um den schlechten Zustand vieler Böden in der EU zu verbessern.

Angesichts des schlechten Zustands vieler Böden in der Europäischen Union wollen die EU-Länder eine nachhaltigere Bodenbewirtschaftung voranbringen. Darum haben sie Leitlinien erarbeitet. Die Umweltministerinnen und -minister der Länder verständigten sich am Montag in Luxemburg unter anderem darauf, die Überwachung der Bodengesundheit künftig verbindlich vorzuschreiben, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

Auch Bodenversiegelung und -zerstörung sollen bekämpft und Leitprinzipien für den Umgang mit Bodenverunreinigungen festgelegt werden. Gesunde Böden sind den Angaben zufolge die Grundlage für 95 Prozent der Lebensmittel und beherbergen mehr als 25 Prozent der biologischen Vielfalt der Welt.
Bodenkrise: Ein Drittel aller EU-Böden ist nicht gesund

Allerdings seien 60 bis 70 Prozent der Böden in der EU nicht gesund. Nach Angaben der EU-Kommission geht jedes Jahr in der EU etwa eine Milliarde Tonnen Boden durch Erosion verloren. Die dadurch verursachten Verluste in der landwirtschaftlichen Erzeugung werden auf 1,25 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt.

Böden leiden demnach etwa unter dem Rückgang organischer Substanzen, Verschmutzung, Versalzung und Versiegelung infolge nicht nachhaltiger Landnutzung, Übernutzung und dem Eintrag von Schadstoffen. Die Länder müssen nun noch mit dem Europaparlament einen Kompromiss aushandeln, dann können neue Vorschriften in Kraft treten.



Kanton Wallis (Schweiz) 15.6.2024ca.: Mit Kupferstäben ins Gemüsebeet gesteckt wachsen die Gemüse 3x so schnell

So macht es Informantin Matterhorn.



25.8.2024: Fledermäuse in der Monokultur der Rebberge gegen Schädlinge:
Fledermäuse sind Nützlinge im Rebberg - Effizient gegen Schädlinge
https://www.blick.ch/life/essen/weintipp/effizient-gegen-schaedlinge-fledermaeuse-sind-nuetzlinge-im-rebberg-id20072067.html

Nicolas Greinacher - Redaktor Wein DipWSET- Im Rebberg sind die nachtaktiven Fledermäuse gern gesehen. Wie ihre Ansiedlung und ihr Einsatz genau funktionieren, haben wir beim Thurgauer Bioweingut Lenz nachgefragt.

Fledermäuse fressen nicht nur Schädlinge wie den Traubenwickler und die Kirschessigfliege, sondern verhindern auch die Ausbreitung von Krankheiten, die durch diese Schädlinge verursacht oder begünstigt werden können. Um mehr über die fliegenden Helfer und ihren Einsatz zu erfahren, haben wir uns mit Karin Lenz, Winzerin aus dem Kanton Thurgau, unterhalten.

Blick: Frau Lenz, in welchem Zusammenhang arbeiten sie auf ihrem Weingut mit Fledermäusen?
Karin Lenz: Wir setzen Fledermäuse gezielt im Kampf gegen Schädlinge wie die Kirschessigfliege und den Traubenwickler ein. Vor einigen Jahren haben wir damit begonnen, Sommerquartiere für Fledermäuse aufzustellen. Auf unseren 27 Hektar Rebflächen haben wir etwa 50 solcher Holzkästen installiert.

Was für Kästen verwenden Sie?
Es handelt sich um schmale, flache Holzkästen, die auf über drei Meter hohen Stangen montiert sind. Oft sind sie Rücken an Rücken angebracht, so dass die Fledermäuse bei Bedarf zwischen den Kästen abwechseln können.

Reicht es aus, ein paar Kästen aufzustellen, um Fledermäuse anzusiedeln?
Nein, es bedarf weiterer Massnahmen. Wasserstellen sind zum Beispiel wichtig, wo die Fledermäuse darüber fliegen und daraus trinken können. Wenn hohes Schilf am Ufer wächst, kann das den Anflug der Fledermäuse erschweren. Sie benötigen eine freie Anflugbahn.

Gibt es noch weitere wichtige Elemente?
Ja, es sollte etwas Höheres in der Umgebung vorhanden sein, wie zum Beispiel Bäume, damit das Echolot der Fledermäuse reflektiert wird. Ohne solche Strukturen ist es schwierig, Fledermäuse ins offene Feld oder in den Weinberg zu locken. Da Fledermäuse nur eingeschränkt sehen können, sind sie für die Orientierung auf Schallreflexionen angewiesen.

Hatten sie bei diesem Projekt externe Unterstützung?
Ja, der Fledermausschutz Thurgau hat uns begleitet. Sie haben uns auch bei der Bestimmung geholfen, welche Fledermausarten bei uns vorkommen und welche Insekten sie bevorzugt fressen.

Wie viele Fledermauskästen sind derzeit besetzt?
Rund ein Drittel der Kästen ist momentan bewohnt.

Welche Erfolge haben sie bisher durch den Einsatz von Fledermäusen erzielt?
Es ist noch zu früh, um einen direkten Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Fledermäusen und einer Reduktion von Schädlingen festzustellen. Aber es schadet sicher nicht. Ausserdem setzen wir zunehmend auf pilzwiderstandsfähige Rebsorten, deren dickere Beerenhäute besser gegen Schädlinge wie die Kirschessigfliege geschützt sind.




Bauernhof im Kanton Bern (Schweiz) am 4.1.2025: Lohn 18 Franken pro Stunde - total 78'027 Franken für über 4000 Stunden:
Bäuerin Gabi Schürch aus Kirchberg BE legt ihr Hofeinkommen offen: «Ich zahle meinem Mann 18 Franken pro Stunde aus»
https://www.blick.ch/wirtschaft/baeuerin-gabi-schuerch-aus-kirchberg-be-legt-ihr-hofeinkommen-offen-ich-zahle-meinem-mann-18-franken-pro-stunde-aus-id20462610.html

"2023 verdienten Gabi und ihr Mann Beat mit ihrer Arbeit auf dem Hof zusammen 78'027 Franken für über 4000 Stunden. «Ich kann meinem Mann und mir 18 Franken pro Stunde auszahlen», so die Bäuerin. Manche Bauern verdienen mehr, manchen geht es schlechter - die Schürchs liegen irgendwo dazwischen."

Der Artikel:

Milena Kälin und Philippe Rossier - Gabi Schürch-Wyss betreibt den Bauernhof im Kanton Bern mit ihrer Familie bereits in vierter Generation. Obwohl die finanzielle Situation nicht einfach ist, steht der Nachwuchs bereit.

35 Milchkühe, 33 Hektar Nutzfläche und 19 Hektar Wald. Hinzu kommen noch einige Hektare zur Futterproduktion sowie Ackerfläche. Das ist der Hof von Gabi Schürch-Wyss (52) in Kirchberg BE, wie er sich beim Besuch von Blick präsentiert. Vor zwei Jahrzehnten übernahm sie gemeinsam mit ihrem Mann den Landwirtschaftsbetrieb von ihren Eltern. Die fünfte Generation steht mit Sohn Florian (21) bereits in den Startlöchern.

«Wir bauern leidenschaftlich gern und haben Freude daran, mit Tier und Natur zu arbeiten», sagt Schürch. Für eine Medienkonferenz des Schweizer Bauernverbands legt sie die Finanzen ihres Hofs offen. Dabei handelt es sich um einen typischen, durchschnittlichen Bio-Hof mit Tierhaltung, Pflanzenbau und Wald.

2023 verdienten Gabi und ihr Mann Beat mit ihrer Arbeit auf dem Hof zusammen 78'027 Franken für über 4000 Stunden. «Ich kann meinem Mann und mir 18 Franken pro Stunde auszahlen», so die Bäuerin. Manche Bauern verdienen mehr, manchen geht es schlechter - die Schürchs liegen irgendwo dazwischen.

Dabei arbeitet das Paar deutlich mehr als der Durchschnitt: Ehemann Beat arbeitet Vollzeit auf dem Hof – 365 Tage im Jahr. Täglich chrampft er 10 Stunden am Tag – bis zu 75 Stunden in der Woche. Ehefrau Schürch selbst arbeitet pro Woche 35 Stunden auf dem Hof. «Dabei ist es auf einem Bauernhof extrem schwer, Arbeits- und Freizeit abzugrenzen», so die Bäuerin. Sie arbeitet nebenbei noch als Vizepräsidentin des Schweizerischen Bäuerinnen und Landfrauenverband und verdient sich so noch etwas dazu.

Am meisten verdienen Schürchs mit dem Verkauf ihrer eigenen Milch. Dank ihrer Biogasanlage können sie zudem Strom absetzen. «Der Arbeit auf dem Hof mit Tier und Natur ist spannend – aber auch herausfordernd und arbeitsintensiv», sagt sie.

[Bio lohnt sich nicht immer]
Seit 2018 gilt der Hof als Bio-Bauernhof. Ob man im Bio-Betrieb mehr oder weniger verdient, konnte Schürch so nicht beantworten. Einerseits ist der Ertrag höher, da man an der Milch mehr verdient. Aber auch der Arbeitsaufwand ist bis zu 15 Prozent höher. Dazu kommen noch die Futterzukäufe. «Die Umstellung sollte sowieso nicht aus einem reinen Umsatzdenken erfolgen», so die Bäuerin.

Investitionen als Herausforderung
«Mit einem Stundenlohn von 18 Franken lassen sich keine grossen Sprünge machen», so Schürch. Insgesamt wohnt die Familie zu sechst. Drei der vier Kinder im Alter zwischen 15 und 23 Jahren haben bereits eine eigene Arbeitsstelle ausserhalb des Hofs, davon sind zwei noch in der Lehre.

Neben ihrem eigenen Lebensunterhalt muss die Familie auch Gebäude wie das Wohnhaus oder die Ställe unterhalten. Miete bezahlt sie zwar keine – doch das denkmalgeschützte Bauernhaus muss instandgehalten werden. Hypotheken müssen abbezahlt und der Hof muss für die Zukunft fit gemacht werden. Auch fürs Alter sorgt das Paar bereits vor: Zusammen investieren Gabi und Beat Schürch jährlich 26'500 Franken in ihre Vorsorge. «Das ist vor allem auch wichtig für meinen Mann, da ich Alleinbesitzerin des Hofs bin», so die Bäuerin. Beat Schürch findet sich in der Position wieder, in der sonst meistens die Bauernfrau ist.

Doch die finanzielle Situation spitzt sich zu. Unter anderem muss die Melkmaschine bald erneuert werden. «Investitionen stellen zunehmend eine Herausforderung dar. Wir müssen schauen, dass wir uns nicht übernehmen», so Schürch.

Ferien zur Prävention
Das Bauernleben ist intensiv: Pro Jahr versuchen sich die beiden, «wenn irgend möglich», ein bis zwei Wochen Ferien zu gönnen. Das ist eine Herausforderung: Die Kühe müssen sieben Tage die Woche morgens und abends gemolken werden. In Abwesenheit der Schürchs übernehmen das ein Landwirt in Ausbildung sowie eine weitere 40-prozentige Arbeitskraft, die das Paar auf dem Hof beschäftigt. Auch der Vater der Landwirtin, dem der Hof ursprünglich gehört hat, hilft aus. «Eine Auszeit vom Betrieb ist ganz wichtig. Das gibt uns eine gewisse Distanz – und ist eine Burnout-Profilaxe», so Schürch. An einem Sonntag im Monat gönnt sich die Familie deshalb einen freien Tag.

Trotz Herausforderungen steht der Nachwuchs bereit: Florian (21), der zweitälteste Sohn, möchte den Hof übernehmen. «Seit ich klein bin, konnte ich mir nichts anderes vorstellen», sagt er. Seine Leidenschaft ist dem jungen Berner anzumerken. Wenn sich jetzt noch die finanzielle Situation für den Bauernberuf verbessere, sei das noch «die Kirsche auf der Torte».




Kuh mit Kalb am 7.1.2025: sollen zusammenbleiben:
Bleibt Kalb länger bei Mutter, fördert dies unsere Gesundheit
https://www.nau.ch/news/stimmen-der-schweiz/bleibt-kalb-langer-bei-mutter-fordert-dies-unsere-gesundheit-66889885

Meret Schneider - Stäfa - Die muttergebundene Kälberaufzucht fördert nicht nur das Tierwohl, sondern auch unsere Gesundheit, schreibt Meret Schneider in der neuesten Nau.ch-Kolumne.

Das Wichtigste in Kürze

    Der Anstieg der Antibiotikabehandlungen bei Milchkühen bietet Anlass zur Besorgnis.
    Der Schlüssel zu einer geringeren Antibiotikagabe ist eine stabile Gesundheit der Tiere.
    Eine Lösung ist die muttergebundene Kälberaufzucht, findet Meret Schneider.

Wir kennen Antibiotika als unverzichtbare Medikamente gegen Infektionskrankheiten. Also Krankheiten, die durch Bakterien verursacht werden.
Gäbe es Antibiotika nicht, würden viele Krankheiten wie beispielsweise eine Sepsis (Blutvergiftung) bei Menschen tödlich verlaufen. Ein guter Grund, dankbar für die Entwicklung dieser Medikamente zu sein – und sie sparsam einzusetzen.
Werden Antibiotika nämlich öfter und längerfristig eingenommen, können die entsprechenden Bakterien Resistenzen entwickeln. Die Medikamente erweisen sich in der Folge als wirkungslos. Ein gefährlicher Zustand bei einer Infektion, weshalb sie von Hausärztinnen und Hausärzten nur kurzfristig und exakt richtig dosiert verschrieben werden.

Hohe Antibiotika-Abgaben in Tierställen
Eine weitere Ursache der Resistenzen, die wir als Privatpersonen jedoch kaum beeinflussen können, ist die Nutztierhaltung.
Die teilweise hohen Antibiotikagaben in den Tierställen führen zu antibiotika-resistenten MRSA- und ESBL-Keimen. Diese können dann wiederum durch den Verzehr von Lebensmitteln wie Fleisch oder Milch in den menschlichen Organismus gelangen.
Der Bund und auch die Bäuerinnen und Bauern sind sich dessen wohl bewusst, weswegen in der Landwirtschaft bereits stark auf eine Reduktion des Antibiotika-Einsatzes hingearbeitet wird. Der Bund hat mit der StAR (Strategie Antibiotikaresistenzen Schweiz) entsprechende Massnahmen ergriffen und konkretisiert.

Gesundheit der Tiere als Schlüssel
In vielen Bereichen zeigen diese Massnahmen auch Wirkung: Zentral sind dabei die Information über den sachgemässen Einsatz von Antibiotika. Aber auch die Etablierung von Rahmenbedingungen, die es den Bauern und Veterinärmedizinerinnen ermöglichen, den Antibiotika-Einsatz so gering wie möglich zu halten.
Erkrankt ein Tier an einer Infektion, ist aus Tierwohl-Sicht der Einsatz von Antibiotika nämlich unumgänglich. Alles andere würde zu viel Tierleid und letztlich zum Tod des Tieres führen. Der Schlüssel zu einer geringeren Antibiotikagabe ist also eine möglichst gute und stabile Gesundheit der Tiere.

Sorgen nach Datenerfassung
Eine ebenfalls zentrale Säule der Strategie ist die Datenerfassung und Berichterstattung, um die Entwicklung zu monitoren, evaluieren und gegebenenfalls Massnahmen ergreifen zu können. Diese Datenerfassung (erschienen im Oktober 2024 und wenig von Öffentlichkeit und Politik zur Kenntnis genommen) bereitet Anlass zur Sorge.
Sie fördert nämlich zu Tage, dass trotz aller Bemühungen, Aufklärung und dem Einsatz der Bäuerinnen und Bauern bei Rindern noch immer die grösste absolute Wirkstoffmenge sowie die grösste Wirkstoffmenge kritischer Antibiotika verzeichnet wurde.

Kein abnehmender Trend bei Rinderkategorien
Auch die insgesamt grösste Anzahl Tierbehandlungen (pro 1000 Tiere) erfolgte bei Milchkühen. Gefolgt von Rinderaufzucht und Rindermast. Diese Zahl ist in den meisten Rinderkategorien im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen, bei Milchkühen sogar deutlich.
Die höchsten Zahlen von Tierbehandlungen mit kritischen Antibiotika waren bei der Rinderaufzucht und -mast sowie bei den Milchkühen zu verzeichnen. Insgesamt zeigt sich bei den Rinderkategorien kein abnehmender Trend im Antibiotika-Verbrauch, während in den anderen Tierkategorien ein Rückgang zu beobachten ist, der positiv stimmt.

Milchkühe: Deutlicher Anstieg der Antibiotika-Behandlungen
Der deutliche Anstieg der Antibiotika-Behandlungen bei Milchkühen bietet also Anlass zur Besorgnis. Und müsste eigentlich Grund genug sein für den Bund, hier griffige Massnahmen zu ergreifen, die im Sinne des Tierwohls umgesetzt werden können.
Wie der Bund in seiner eigenen Strategie schreibt, ist die wirksamste Gegenmassnahme gegen erhöhten Antibiotika-Einsatz die Prävention. Also die Schaffung von Rahmenbedingungen für eine möglichst optimale Tiergesundheit, die eine Antibiotikagabe unnötig macht.
Ein Ansatz, der einen signifikanten Effekt auf die Gesundheit der Kälber (dort ist die Abgabe von Antibiotika besonders hoch) hat und im gleichen Zuge das Tierwohl wesentlich verbessert, stellt die muttergebundene Kälberaufzucht dar.
Dies nur schon deshalb, weil alle Kälber während drei bis zehn Monaten bei der Mutter und dadurch auf dem Geburtsbetrieb verbleiben und nicht im jungen, sensiblen Alter vom Muttertier getrennt und auf einen Mastbetrieb transportiert werden. Das bedeutet Stress für die Kälber. Es schwächt das Immunsystem, welches sich in den ersten zwölf Lebenswochen noch im Aufbau befindet.

Zusatzaufwand und Umsatzeinbussen
Ein solcher Ansatz für eine bessere Kälber-Gesundheit und ein besseres Tierwohl ist für den einzelnen Milchviehbetrieb jedoch mit Zusatzaufwand und Umsatzeinbussen verbunden: Er kann weniger Milch verkaufen (im Schnitt rund 30 Prozent), da alle Kälber Milch beim Muttertier trinken. Zudem ist mehr Platz, Einstreu und Reinigungsarbeit für die Kälber nötig, da sie nicht auf einen Mastbetrieb ausgelagert werden. Daher kann sich ein solch neuer Ansatz nicht ohne Förderung und ohne einen besseren Milchpreis etablieren.

Keine staatliche Unterstützung
In Gegensatz zu diesen Fakten argumentiert der Bund auf eine Anfrage zur Etablierung der muttergebundenen Kälberaufzucht: Der Bundesrat plant weder eine Definition eines Produktionssystems «muttergebundene Kälberaufzucht» noch dessen finanzielle Unterstützung.
Soll der Bund die muttergebundene Kälberaufzucht finanziell unterstützen?
Er ist der Ansicht, dass Milchprodukte aus dieser Produktionsform ohne zusätzliche staatliche Unterstützung ihre Abnehmer finden können.
Dem widerspricht die Tatsache, dass zurzeit diverse Bäuerinnen und Bauern gern auf muttergebundene Kälberaufzucht umstellen würden. Sie können es sich aber finanziell nicht leisten. Weil sie einerseits gegen 30 Prozent Mengeneinbussen zu verzeichnen haben, und andererseits nicht wie bei beispielsweise der Weidehaltung durch Tierwohlprogramme wie RAUS oder BTS unterstützt werden.
In Anbetracht dessen, dass es aber im ureigenen Interesse des Bundes sein muss, Antibiotikaresistenzen zu vermeiden, stellt sich die Frage, warum hier die Bereitschaft fehlt, günstige Rahmenbedingungen zu schaffen.
Solche, die es ermöglichen, muttergebundene Kälberaufzucht zu etablieren und dabei kostendeckend zu wirtschaften.
Da eine Förderung dieser Tierhaltungsform aber auch im Interesse der Bäuerinnen und Bauern sein müsste, werde ich mich im Vorfeld der Frühlingssession mit den entsprechenden Branchenverbänden austauschen.
Ich hoffe sehr, hier etwas Mehrheitsfähiges aufgleisen zu können. Die muttergebundene Kälberaufzucht kommt nicht nur dem Tier, sondern vor allem auch der Gesundheit von uns Menschen zugute. Das lässt sich aus der Strategie des Bundes selber erkennen.
Zur Person: Meret Schneider (31) ist Mitglied des Schweizer Nationalrats. Sie arbeitet als Projektleiterin beim Kampagnenforum. Weiter ist sie Vorstandsmitglied der Grünen Partei Uster ZH.




Ldw OHNE Pestizide in Seegräben (Schweiz) am 10.1.2025: Artenvielfalt garantiert weniger Schädlinge - Obstbauer Martin Jucker:
Martin Jucker: Droht ohne Pestizide wirklich eine Hungersnot?
https://www.nau.ch/news/stimmen-der-schweiz/martin-jucker-droht-ohne-pestizide-wirklich-eine-hungersnot-66889952

Ldw OHNE Pestizide in Seegräben
                            (Schweiz) am 10.1.2025: Artenvielfalt
                            garantiert weniger Schädlinge - Obstbauer
                            Martin Jucker: Martin Jucker: Droht ohne
                            Pestizide wirklich eine Hungersnot?
Ldw OHNE Pestizide in Seegräben (Schweiz) am 10.1.2025: Artenvielfalt garantiert weniger Schädlinge [3]

Fototext:
-- Martin Jucker von der bekannten "Jucker Farm" in Seegräben ZH. - zvg
-- Dünger hilft Pflanzen beim Wachstum, kann aber auch schädlich sein. - Pixabay

Der Artikel:

-- Martin Jucker ist gelernter Obstbauer und betreibt die «Jucker Farm» in Seegräben ZH.
-- Auf Nau.ch schreibt Jucker eine monatliche Kolumne. [...]

Neue Produktionsmethode etablieren
Denn wir müssen und werden es schaffen, eine neue Produktionsmethode zu etablieren, die keine Pestizide und keinen Kunstdünger braucht. Unsere Vorfahren konnten das auch, wie es Agrarjournalist Jürg Vollmer im Contryside Newsletter schön beschreibt. Wieso soll das nicht mehr gehen?
Die Biodiversität ist ein hochkomplexes Zusammenspiel verschiedenster Arten von Lebewesen. Vom Bakterium bis zum Elefanten sind alle beteiligt. Die regenerative Landwirtschaft trägt dem Rechnung.

Weniger Krankheiten dank Artenvielfalt
Ist die Artenvielfalt gross genug, stellt sich ein Gleichgewicht ein, welches verhindert, dass sich eine Art übermässig vermehrt. Auch Krankheiten können sich so nicht epidemisch ausbreiten.
Ein Grossteil der Arten lebt im Boden. Auch wenn die nette Honigbiene auf der blühenden Magerwiese meist als Symbol für die Biodiversität herhält, müssen wir zuerst ganz unten ansetzen: beim Zusammenspiel des Mikrobioms (Gesamtheit aller Mikro-Organismen) im Boden mit den Pflanzen, die ihre Wurzeln darin haben.
Alles, was wir in der regenerativen Landwirtschaft machen, dient am Anfang der Förderung des Bodenlebens und dem Wiederaufbau des Mikrobioms.
Jeder Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln schädigt das Bodenleben. Ob diese Pflanzenschutzmittel aus der konventionellen oder biologischen Landwirtschaft sind, ist weitgehend unbedeutend. Wenn sie wirken, haben sie auch Nebenwirkungen.
Wir versuchen also, die abbauenden Prozesse, die wir in den letzten 80 bis 100 Jahren gepflegt haben, umzukehren in aufbauende Prozesse. Wir arbeiten mit der Natur, nicht gegen sie.

Wieso machen das nicht alle?
Es ist in der Theorie so klar und logisch. In der Praxis ist die Zusammenarbeit mit der Natur aber auch den Naturgesetzen ausgeliefert.
Die Natur kennt die Grundprinzipien von fressen und gefressen werden – und der Stärkere gewinnt. Nicht unbedingt die Werte, die wir als Gesellschaft pflegen.
Zudem müssen wir Kontrolle durch Vertrauen ersetzen. In unserem Wirtschaftssystem ein No-Go.
Regenerative Landwirtschaft bedeutet; grosse Investitionen über eine lange Zeit zu leisten, ohne wirklich zu wissen, ob sie sich auszahlen werden. Wir tun es trotzdem.
Ich persönlich bin überzeugt, dass wir es uns nicht leisten können, nichts zu verändern. Es ist jetzt Zeit, zu handeln. Und es ist jetzt Zeit, die Zukunft der Menschheit in die Hand zu nehmen.

Alle sind gefragt
Schön und gut, aber wo soll man als verantwortungsvoller Mensch und Nicht-Bauer oder -Bäuerin jetzt ansetzen? Die Lösung beginnt bei jedem und jeder Einzelnen.
Tun wir nichts, erleiden wir den gleichen Schiffbruch wie die Politik. Wie wärs etwa mit einer Blumenwiese statt Rasen im Garten?
bienen ständerat massnahmen
Bienen sind wichtig für die Nahrungssicherheit der Schweiz. - Unsplash
Wie wäre es, wenn du dich bei deinem Einkauf für Produkte aus regenerativer Landwirtschaft entscheidest? Wie wärs, wenn du ein Bienenhotel bei dir aufstellen würdest?
Ich freue mich ausserordentlich: Wenn du mitmachst und wir jetzt zusammen beginnen, unsere Zukunft in die Hand zu nehmen.

Zur Person: Martin Jucker ist gelernter Obstbauer und hat sich mit der «Jucker Farm» in Seegräben ZH über die Landesgrenzen hinweg einen Namen gemacht. Er steht für innovative, nachhaltige und unabhängige Landwirtschaft. 2014 wurde er zusammen mit seinem Bruder Beat, als bisher einziger Bauer, zum Schweizer Unternehmer des Jahres gewählt.




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Fotoquellen
[1] Kollektive Landwirtschaft mit Gärten: https://deavita.com/gartengestaltung-pflege/gemuese-obst-foodscaping-essbarer-garten.html
[2] Iowa ("USA") 1.1.2024: Singende Vögel am Morgen und Klaviermusik lassen Gemüse schneller wachsen: Die Magie von Heilfrequenzen!
Video-Link: https://t.me/standpunktgequake/127109



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