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Keime im Krankenhaus - eventuell mit Todesfolge. Meldungen 02 ab 5.5.2018

Das Spital bzw. ein Spitalaufenthalt kann auch Krankheiten verursachen - bis zu Todesfällen

Krankenwagen
              bringt Patient zum nächsten Keim
Krankenwagen bringt Patient zum nächsten Keim

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino


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Prävention gegen Keime im Krankenhaus: gesund leben und Operationen vermeiden

Die beste Prävention gegen Spitalinfektionen ist die Vermeidung von Operationen und die Vermeidung von Spitalaufenthalten. Also: vernünftig leben, keine extremen Arbeiten und Hobbys betreiben, und mit der Blutgruppenernährung, mit Naturmedizin und mit angenehmer Musik und Literatur leben. Denn auch die geistige Energie muss stimmen. Ausserdem müssen Früchte und Gemüse von gesunden und unvergifteten Böden stammen, damit die Produkte einen guten Mineraliengehalt und keine Pestizide aufweisen. Und man sollte höchstens zweimal pro Woche grosse Portionen Fleisch essen, damit der Körper nicht übersäuert und die Knorpel auffrisst, Blutgruppe A keine grossen Fleischportionen, sondern nur kleine. So sollten sich Organtransplantationen, Krebsbehandlungen und Gelenkoperationen vermeiden lassen. Aber das sagt die Krankenkasse nicht, denn die Chemie-Industrie steht hinter den Kassen, und die will mehr Kranke und nicht mehr Gesunde...

Michael Palomino, Oktober 2010

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Basler Zeitung online, Logo

4.5.2018: Spitalinfektionen: Wunden, nach Operationen, Atemwege, Harnwege, Blutstrominfektionen: Katheter ist oft unnötig
Hälfte der Spitalinfektionen könnte vermieden werden
https://bazonline.ch/schweiz/standard/haelfte-der-spitalinfektionen-koennte-vermieden-werden/story/21376702

<Rund 6 Prozent der Patientinnen und Patienten erleiden in der Schweiz während eines Spitalaufenthalts eine Infektion. Der Bund will diese Zahl senken.

Eine in 96 Schweizer Spitälern bei 13’000 Patientinnen und Patienten durchgeführte Erhebung kommt zum Schluss, dass 5,9 Prozent der hospitalisierten Personen eine Spitalinfektion erleiden.

Seit 2016 koordiniert der Bund Massnahmen zur Überwachung, Prävention und Bekämpfung von Spital- und Pflegeheiminfektionen. Am Freitag haben das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und seine Partner den ersten Jahresbericht zur Strategie Noso präsentiert und eine Zwischenbilanz gezogen.

Im vergangenen Jahr wurde das Ausmass des Problems ermittelt. Die Zahlen dazu hatte das BAG bereits Anfang Februar veröffentlicht: 5,9 Prozent der hospitalisierten Personen erleiden eine Spitalinfektion. Am häufigsten sind Wundinfektionen nach chirurgischen Eingriffen, gefolgt von Atemwegs-, Harnwegs- und Blutstrominfektionen.

Viele Fälle vermeidbar - [auf Blasenkatheter kann man oft verzichten]

Gemäss der Expertengruppe von Swissnoso, welche die Erhebung durchführte, ist das Verbesserungspotenzial gross: Je nach Typ der Infektion könnten 35 bis 55 Prozent der Spitalinfektionen vermieden werden. Das grösste Verbesserungspotenzial besteht bei den Infektionen durch Venen- oder Blasenkatheter.

Blasenkatheter würden oft routinemässig und nicht aus medizinischer Notwendigkeit gelegt, erklärten die Experten. Verzichte man in solchen Fällen auf einen Katheter oder entferne diesen nach Eingriffen früher, verringere man das Risiko einer Harnwegsinfektion einfach und effizient.

Die Stiftung Patientensicherheit führt nun in Zusammenarbeit mit Swissnoso ein Pilotprogramm durch, das den Spitälern ermöglichen soll, die Zahl der jährlich 350'000 gelegten Blasenkatheter zu senken. Dazu gehört etwa Schulung und praktisches Training an einer Puppe, wie Expertin Marie-Theres Meier sagte.

Tool zur Händehygiene

Viele Infektionen werden durch Keime an den Händen des Spitalpersonals verursacht. Dazu entwickelte Swissnoso das Tool CleanHands. 100 Spitäler verwenden es laut dem BAG bereits. Die mobile Anwendung ermöglicht es, ein Pflegeteam bei seinen Interaktionen mit den Patientinnen und Patienten zu beobachten, die Handgriffe zu bewerten und dem Team unmittelbar ein Feedback zu geben.

Ein weiteres Handlungsfeld bilden postoperative Wundinfektionen. Seit 2009 werden mehrere Operationstypen in Spitälern der ganzen Schweiz überwacht. So könnten sich die Spitäler miteinander vergleichen und feststellen, wo sich sich verbessern müssen, schreibt das BAG.

Keine Strafmassnahmen

Nicht Teil der Strategie Noso sind Strafen für Spitäler. Erfahrungen im Ausland hätten gezeigt, dass solche keine grosse Wirkung hätten und sogar kontraproduktiv sein könnten, sagte Stephan Harbarth von Swissnoso. So bestehe die Gefahr, dass Spitäler Infektionen zu vertuschen versuchten.

Die Infektionsgefahr ist in grossen Spitälern grösser als in kleinen, wie die Erhebung zeigte. In Einrichtungen mit über 650 Betten liegt die Rate bei 7,8 Prozent, in Einrichtungen mit weniger als 200 Betten bei 4,1 Prozent. Grund dafür ist laut Harbarth in erster Linie das «Patientengut»: Viele Eingriffe werden nur in grossen Spitälern vorgenommen, weshalb dort mehr Patienten mit schweren Erkrankungen liegen.

Internationaler Vergleich möglich

Mit den erhobenen Zahlen ist auch ein internationaler Vergleich möglich. Die Zahlen aus der EU seien noch nicht veröffentlicht, sagte Daniel Koch, der Leiter der Abteilung übertragbare Krankheiten im BAG. Man könne aber bereits sagen, dass die Schweiz nicht schlecht dastehe.

Besonders gut stehe die Schweiz im internationalen Vergleich bei den Infektionen mit antibiotikaresistenten Keimen da. Das hänge auch mit der Handhygiene zusammen, welche das Risiko einer Übertragung von Patient zu Patient senke.

Leichtes Spiel für Keime

Koch rief auch in Erinnerung, dass Spitalinfektionen nicht immer mit «Fehlern» zu tun haben. Dass das Risiko für eine Infektion im Spital gross ist, hängt zum einen damit zusammen, dass dort viele Keime sind. Zum anderen sind Spitalpatienten oft geschwächt. Keime, die gesunden Menschen nichts anhaben, können für sie gefährlich sein.

Noch keine Daten gibt es zu den Infektionsraten in Pflegeheimen. In einem nächsten Schritt sollen die Zahlen auch dort erhoben werden. Weiter wird untersucht, ob die Anreize so sind, dass Spitäler und Pflegeheime genügend für Prävention motiviert sind. Die Resultate der Studie werden im Verlauf des Jahres erwartet. (nag/sda)>

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BRD-Schwindel
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Deutschland 7.4.2019: Keime werden stärker - es fehlt scheinbar Kokosöl:
Krankenhäuser: Ein resistenter Killerpilz breitet sich aus
http://brd-schwindel.ru/krankenhaeuser-ein-resistenter-killerpilz-breitet-sich-aus/

<Von Marco Maier

Der übermäßige Einsatz von Antibiotika und Fungiziden sorgt für immer mehr resistente Krankheitserreger. Ein Killerpilz sorgt in Krankenhäusern für eine steigende Zahl an Todesfällen.

Weltweit sterben immer mehr Menschen an Infektionen, die durch gegen Medikamente (Antibiotika, Fungizide…) resistente Erreger verursacht wurden. Der übermäßige und oftmals auch unsachgemäße Einsatz von Antibiotika und Fungiziden in der Landwirtschaft aber auch in der Humanmedizin sorgt dafür, dass solche Resistenzen zunehmen. Das stellt die Ärzte vor große Probleme. Gerade ein vor wenigen Jahren entdeckter Pilz entwickelt sich zum Killerpilz.

Laut der US-Gesundheitsbehörde CDC fordert dieser Pilz – Candida auris – rund die Hälfte aller mit ihm infizierten Patienten innerhalb von 90 Tagen nach der Infektion. Antimykotika-Medikamente sind gegen in wirkungslos, so dass insbesondere Patienten mit einem geschwächten Immunsystem keine Chance haben, sich gegen diese Infektion zu wehren.

Im Jahr 2009 erstmals beschrieben, nachdem eine 70-jährige Japanerin in einem Tokioter Krankenhaus mit Candida auris im Gehörgang aufgetaucht war, hat sich die aggressive Pilzinfektion in Asien und Europa verbreitet und erreichte schlussendlich auch den amerikanischen Kontinent. So schreibt die „New York Times„:

„Der früheste bekannte Fall in den Vereinigten Staaten betraf eine Frau, die am 6. Mai 2013 in einem New Yorker Krankenhaus ankam und wegen Atemwegsversagen behandelt wurde. Sie war 61 Jahre alt und stammte aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Sie starb eine Woche später, nachdem sie positiv auf den Pilz getestet wurde. Zu dieser Zeit hatte das Krankenhaus nicht viel darüber nachgedacht, aber drei Jahre später schickte es den Fall an die CDC, nachdem man die Ratschläge vom Juni 2016 der Behörde gelesen hatte.“

Candida auris breitet sich immer weiter aus und sorgt für immer mehr Todesfälle. Und auch wenn es derzeit noch keine tausenden Fälle im Jahr sind, so zeigt die Kurve bei den Neuinfektionen deutlich nach oben. Denn der Pilz breitet sich rasch aus und sorgt laut der Zeitung auch für eine umfangreiche Kontamination:

Letzten Mai wurde festgestellt, dass ein älterer Mann, der wegen einer Bauchoperation in die Brooklyn-Niederlassung des Mount Sinai-Krankenhauses eingeliefert wurde, mit der arzneimittelresistenten Candida infiziert wurde. Er starb nach 90 Tagen im Krankenhaus. Tests zufolge war der Keim überall in seinem Zimmer – so weit, dass das Krankenhaus spezielle Reinigungsgeräte benötigte und Decken- und Bodenfliesen ausreißen musste, um es loszuwerden.

„Alles war positiv – die Wände, das Bett, die Türen, die Vorhänge, die Telefone, das Waschbecken, das Whiteboard, die Stangen, die Pumpe“,

sagte der Präsident des Krankenhauses, Dr. Scott Lorin.

„Die Matratze, die Bettgitter, die Kanisterlöcher, die Fenstervorhänge, die Decke, alles im Raum war positiv.“

Für die Menschheit und die Humanmedizin werden solche gegen Medikamente resistente Krankheitserreger zu einem immer größeren Problem. Forscher warnen sogar schon davor, dass wir irgendwann an den Punkt gelangen, an dem wir wie vor der Entdeckung von Antibiotika gegen solche Infektionen beinahe machtlos sein werden.>

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Fotoquellen
[1] Krankenwagen bringt Patient zum nächsten Keim: http://www.ariva.de/forum/erste-bilder-von-niederfischbach-419945


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