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Merkblatt: Die Heilwirkung von Hanf (medizinisches Cannabis/Marihuana)

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Heilwirkungen von Hanföl (Cannabisöl, Marihuanaöl)

Hanföl verbessert das Hirn

Hanföl (Cannabisöl) verbessert die Verbindungen im Hirn und hat somit Heilwirkungen bei komplexen Hirnerkrankungen:

-- MS [web01]
-- Epilepsie [web01]
-- Autismus [web02]
-- Parkinson [web02]

Beispiele:

MS
Die Weiterentwicklung von MS wird gebremst [web01]

Epilepsie
-- die Epilepsie-Krämpfe reduzieren sich von 300 pro Woche auf 2 bis 3 pro Monat [web01],
-- die Epilepsie-Krämpfe reduzieren sich von 5 bis 6 pro Woche auf 1 bis 2 pro Woche [web02]
-- ein Patient hat 80 Krämpfe und 200 bis 250 Spasmen pro Tag, bekommt 16 Pillen gegen Krämpfe, die die Leber und die Augen schädigen. Nun mit Hanföltropfen sind es noch 1 bis 2 Krämpfe und 4 leichte Spasmen pro Tag [web02]



Hanföl heilt Krebs weg



Hanföl-Selbsthilfegruppen

Lima: Colectivo Buscando Esperanza: Facebook: https://www.facebook.com/Buscando-Esperanza-Per%C3%BA-1775328939413397/?ref=br_rs

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Hanf-Meldungen

26.10.2013: <Hanf-Rezeptoren halten das Gehirn jung>

aus: libertad online; 26.10.2013;
http://www.libertad.cc/hanf-rezeptoren-halten-gehirn-jung/?fb_action_ids=568469206554023&fb_action_types=og.likes&fb_source=other_multiline&action_object_map={%22568469206554023%22%3A686149588064733}&action_type_map={%22568469206554023%22%3A%22og.likes%22}&action_ref_map=[]

<Wie altert das Gehirn? Wissenschaftler der Universität Bonn haben zusammen mit Kollegen aus Mainz einen Mechanismus entdeckt, der das Gehirn offenbar vor Alterung schützt. Sie schalteten bei Mäusen den Cannabinoid 1-Rezeptor aus. Die Tiere zeigten dann viel schneller Verfallserscheinungen, wie sie ähnlich auch bei Demenzkranken vorkommen.

Die Menschen werden immer älter, die Zahl der Demenzerkrankungen nimmt zu. Welche Faktoren die Degeneration des Gehirns steuern, ist noch weitgehend unbekannt. Wissenschaftler gehen jedoch davon aus, dass etwa Stress, Akkumulierung von giftigen Abbauprodukten und Entzündungen die Alterung beschleunigen. Umgekehrt gibt es aber auch Mechanismen, die das Gehirn wie ein Bodyguard vor dem Verfall schützen oder defekte Strukturen reparieren.

Forscher der Universitäten Bonn und Mainz haben nun eine bislang unbekannte Funktion des Cannabinoid 1-Rezeptors (CB1) entdeckt. Die Forscher stellen ihre Ergebnisse am 05. Juli in einer aktuellen Publikation der Fachzeitschrift PNAS vor. An den CB1-Rezeptor lagern sich Cannabinoide wie THC – der Wirkstoff des Hanfes – an und Endocannabinoide, die vom Körper selbst gebildet werden. Die Existenz dieses Rezeptors ist auch der Grund für die berauschende Wirkung von Haschisch und Marihuana. Der CB1-Rezeptor hat nicht nur Suchtpotenzial, sondern spielt bei der Degeneration des Gehirns eine Rolle. „Wenn wir den Rezeptor mit gentechnischen Methoden ausschalten, dann verläuft die Alterung der Mäusegehirne viel schneller“, sagt Önder Albayram, Erstautor der Publikation und Doktorand im Team von Professor Andreas Zimmer vom Institut für Molekulare Psychiatrie der Universität Bonn. „Das CB1-Signalsystem hat also eine schützende Wirkung für die Nervenzellen.“

Im Schwimmbecken stellen die Mäuse ihr Gedächtnis unter Beweis

Die Wissenschaftler untersuchten Mäuse verschiedener Altersklassen: Jungtiere mit sechs Wochen, im mittleren Alter von fünf Monaten und im fortgeschrittenen Alter mit zwölf Monaten. Die Tiere hatten verschiedene Aufgaben zu bewältigen: So mussten sie erst in einem Schwimmbecken eine unter der Wasseroberfläche befindliche Plattform finden. Wenn die Mäuse den Ort kannten, wurde die Plattform verschoben, und die Tiere müssten sie wiederfinden. Damit testeten die Forscher das Lern- und Erinnerungsvermögen der Nager. Die Tiere mit dem ausgeschalteten CB1-Rezeptor – die Knockout-Mäuse – unterschieden sich deutlich von ihren intakten Artgenossen. „Die Lern- und Gedächtnisleistung der Knockout-Mäuse war deutlich herabgesetzt“, sagt Andras Bilkei-Gorzo, der an der Studie beteiligt war. So waren die Tiere, denen der Rezeptor fehlte, bei der Suche nach der Schwimmplattform weniger erfolgreich. „Sie wiesen außerdem einen deutlichen Verlust an Nervenzellen im Hippocampus auf“, erklärt der Wissenschaftler. Diese Gehirnstruktur ist die zentrale Schaltstelle für die Festigung von Erlerntem. Außerdem stellten die Forscher fest, dass es zu Entzündungsprozessen im Gehirn kam. Mit fortschreitendem Alter machten sich die degenerativen Prozesse bei den Mäusen zunehmend bemerkbar.

Erstaunliche Parallelen zum Gehirn des Menschen

Die Tiere mit dem intakten CB1-Rezeptor schnitten dagegen hinsichtlich des Lern- und Erinnerungsvermögens sowie der Gesundheit der Nervenzellen deutlich besser ab. Die Vorgänge in den Mäusegehirnen weisen erstaunlich viele Parallelen zu den altersbedingten Änderungen des menschlichen Gehirns auf. So kann das Endocannabinoid-System bei den Menschen auch einen Schutzmechanismus gegen Gehirnalterung darstellen. „Die Ursache der Alterung gehört zu den Geheimnissen des Lebens“, sagt Albayram. Etwas Licht ins Dunkle haben die Forschungen in Bonn gebracht, doch noch bleiben viele Fragern offen. Als nächstes wollen die Wissenschaftler noch besser verstehen, wie es zu der Schutzwirkung vor Entzündungsprozessen im Gehirn durch CB1-Rezeptoren kommt. Basierend auf diesen Signalketten könnten dann vielleicht auch Wirkstoffe für neue Therapien entwickelt werden.>

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Netzfrauen online, Logo

Florenz (Italien) 10.10.2014: Hanf wird für medizinische Zwecke angebaut, um teure Importe zu reduzieren
Hanf das Milliarden Dollar Kraut - In Italien wird Hanf für medizinische Zwecke angebaut
http://netzfrauen.org/2014/10/10/hanf-das-milliarden-dollar-kraut-in-italien-wird-hanf-fuer-medizinische-zwecke-angebaut/

<Seit 10.000 Jahren nutzen die Menschen Hanf.

Das italienische Gesundheitsministerium hat der italienischen Armee den Auftrag erteilt, Hanf für medizinische Produkte anzubauen.

Diese Maßnahme solle nur den Kranken dienen, so die Gesundheitsministerin Beatrice Lorenzin. Sie unterzeichnete in Rom mit Verteidigungsminister Roberta Pinotti eine entsprechende Übereinkunft.

Die Sozialkassen sollen entlastet werden mit im Inland produziertem Cannabis für medizinische Produkte, anstatt diese aufwändig und teuer importieren zu müssen.

Ein pharmazeutischer Betrieb der italienischen Armee, welcher in Florenz ansässig ist, soll den Anbau der Hanfpflanzen übernehmen. Dort wurden lange Zeit Medikamente für die italienische Armee hergestellt und inzwischen auch für den italienischen Markt.

Durch die Herstellung des Cannabis in Italien sollen Kosten gespart und Erfahrungen im Hanfanbau gesammelt und weiterentwickelt werden. Eine Arbeitsgruppe soll nun bis zum 31. Oktober einen Masterplan erstellen, um die Rahmenbedingungen für die Produktion und die Sicherheit festzulegen und durchzusetzen.

Für die Armee sei dies zwar ein neuer Zweig, aber die Armee sei vielfältiger als vielerorts gedacht. Das erste fertige Marihuana soll nächstes Jahr zur Verfügung stehen.

Die Ministerien Italiens schätzen den jährlichen Verbrauch auf 80 bis 100 Kilogramm Marihuana, was aber als völlig untertrieben geschätzt wird.

Aus den Blüten der Pflanzen sollen Medikamente hergestellt werden, welche in Italien bereits seit 2007 legal sind, allerdings teuer von Holland importiert werden mussten. Übrigens ist der Preis der importierten Medikamente momentan so hoch, dass nur ganz wenige Patienten profitieren konnten.

Die Gesundheitsministerin ist entschlossen die ideologischen und kulturellen Mythen dieser Pflanze zu brechen, um den medizinischen Nutzen wieder in den Vordergrund stellen zu können. Opiat- und Kokain-Derivate sind ja in der Medizin auch schon lange gebräuchliche Drogen, warum also nicht auch Cannabis?

Trotz allem trifft Italien als EU-Land eine sehr fortschrittliche und weise Entscheidung! Wir könnten uns wünschen, unsere Regierungen wären ähnlich fortschrittlich in diesem Punkt. Heute, wo Hanf so sehr verteufelt wird, dass man das Gefühl bekommen könnte, Marihuana wäre etwa so schlimm wie Crack, Heroin oder Methamphetamin – dabei gab es vor nicht all zu langer Zeit noch viele Leute, die Hanf als Heilpflanze und Nutzpflanze sahen.

Doch hierfür bitte ich Sie, diese Berichte der Netzfrauen zu lesen: „Die Nutzpflanze HANF als nachwachsender Rohstoff und „Die Hanfpflanze – der Tausendsassa“.

Hanf ist eine der wenigen Pflanzen, die zu 100% verwertet werden kann. Sie kann als Kraftstoff-Lieferant dienen, genauso wie im Textilbereich oder im medizinischen Bereich. Also wirklich eine bewundernswerte Pflanze.

Infobox

Da es auch heute noch Menschen mit Vorurteilen gibt, die glauben, Hanf oder Cannabis sei eine gefährliche Droge und müsse kontrolliert werden, noch einige Informationen:

Seit 10.000 Jahren nutzen die Menschen Hanf. Dennoch wurde diese alte Kulturpflanze im vergangenen Jahrhundert verboten. Nicht die Forderung nach Legalisierung von Hanf gehört also als außergewöhnliche Idee auf den Prüfstand, sondern das geschichtlich gesehen relativ kurze Experiment “Kriminalisierung”.

Die medizinische Verwendung der Pflanze Hanf ist mindestens 4.500 Jahre alt. Die alten Chinesen nutzten Hanf u. a. gegen Malaria, Rheuma und bei Entzündungen. Der Leibarzt des römischen Kaisers Nero verordnete Hanf als Schmerz- und Beruhigungsmittel. Hildegard von Bingen (1098-1179), Martin Luther (1483-1546), die englische Königin Viktoria (1819-1901) – die Liste der Medizinalhanf- Konsumenten ließe sich endlos fortsetzen. Obwohl Hanf noch 1937 bei über 100 Krankheitsbildern verschrieben wurde, strich man ihn 1941 von der Medikamentenliste. Die medizinische Verwendung von Cannabis verschwand in den Kriegsjahren fast völlig, die Forschung an einer der ältesten Medizinalpflanzen des Menschen wurde im Hintergrund aber fortgesetzt. Quelle

Paradox: Ein Anbau von Hanf zu wissenschaftlichen Zwecken ist nur nach Genehmigung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erlaubt.

Hanf als Faserlieferant für Papier und Textilien

Baumwolle ist heute der wichtigste (nachwachsende) Rohstoff für die Herstellung von Textilien. Baumwolle wächst jedoch nur in wenigen Regionen der Welt und ist auf große Mengen chemischer Unterstützerstoffe (Düngemittel, Schädlingsbekämpfungsmittel usw.) angewiesen.

Mit dem Import von Baumwolle und baumwollbasierenden Produkten wird also immer auch die Einbringung von Chemikalien in die Natur gefördert. Im Gegensatz zur Baumwolle sind für den Hanfanbau wenig bis gar kein Dünger und auch keine Pestizide notwendig. Dabei lassen sich alle Textilien auch aus Hanf herstellen. Bereits heute gibt es eine Vielzahl von Textilien, die aus Hanffasern bestehen; historisches Beispiel ist die erste Levi’s Jeans, die aus Hanf gemacht war.

Dieselben Fasern dienten bereits jahrhundertelang zur Herstellung von Papier, so war beispielsweise Gutenbergs erste Bibel auf Hanfpapier gedruckt. Während Bäume, deren Holz heute vorwiegend die Basis zur Papierherstellung ist, teilweise Jahre oder gar Jahrzehnte zum Wachstum benötigen, können die langen Hanffasern jährlich geerntet werden. Hier bietet die Hanfpflanze eine Alternative zum Abholzen alter Wälder. Quelle

Hanf – Das Milliarden Dollar Kraut

Aus Hanf können über 40.000 verschiedene Produkte aus allen Bereichen des täglichen Lebens hergestellt werden.

„Alkohol ist als Droge gefährlicher als Cannabis. Alle Kulturen der Welt suchen nach Möglichkeiten, sich in Rausch zu versetzen. Ein ‘Recht auf Rausch’ postuliert keine ‘Pflicht zum Rausch’. Alle Drogen haben Nebenwirkungen, Alkohol auch tödliche. Nur durch eine sachliche und vorurteilsfreie Diskussion besteht eine Chance, Missbrauch darzustellen und wirkungsvoll zu bekämpfen.” – Dr. Günther Jonitz, Präsident der Ärztekammer Berlin

In diesem Sinne bedanke ich mich für Ihre Aufmerksamkeit.

Ihr Netzfrauen-Mann Dominik Crimi>

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Sputnik-Ticker online, Logo

31.7.2018: Italien mit Gebrauchshanf mit geringem THC-Gehalt - Kleinbauern haben Einkommen durch Hanf-Lebensmittel, Hanföl, medizinische Zwecke etc.
Hanfboom in Italien: Cannabis light für Konsumenten – Aufschwung für die Region
https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20180731321785383-cannabis-gesetz-legalisierung-landwirtschaft/

<Aufgrund eines neuen Hanfgesetzes boomt in Italien seit 2017 das Geschäft mit „Cannabis light“. Auch Kleinbauern in strukturschwachen Regionen könnten langfristig vom Hanfanbau und dem Verkauf von Hanf-Lebensmitteln profitieren. In Deutschland könnte derweil Mecklenburg-Vorpommern zur Modellregion für die kontrollierte Cannabis-Abgabe werden.

Die Regierung Berlusconi hatte noch 2006 die Cannabis-Gesetze in Italien drastisch verschärft und den Verkauf oder Handel von Cannabis mit bis zu zwanzig Jahren Gefängnis und Geldstrafen von bis zu 260.000 Euro geahndet. Doch jetzt könnte Italien durch sein neues Hanfgesetz zu einem Mekka für Cannabis-Konsumenten werden. Seit 2016 nämlich darf dort Hanf mit einem geringen Gehalt des berauschenden Wirkstoffs THC vollkommen legal angebaut werden. Dabei ist gesetzlich nicht klar festgeschrieben, was mit den THC-haltigen Blüten der Nutzpflanze passieren soll.

Cannabis Light erobert den Markt

Diese Gesetzeslücke hat sich der Legalisierungs-Aktivist und Betreiber eines der ältesten Growshops Italiens, Luca Marola, zunutze gemacht. Er gründete das Unternehmen „Easy Joint“ und vertreibt seither Cannabis-Light-Produkte. Und Marola hat Erfolg: Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen mehr als zwei Millionen Euro Jahresumsatz. Die Zahl der Bestellungen wächst jeden Monat um durchschnittlich 180 Prozent. Mit einem Anteil von 85 Prozent ist „Easy Joint“ der absolute Marktführer in der Industrie der legalen Cannabis-Produkte.

Sicher oder legal seien die „leichten“ Joints nicht, heißt es in einem Gutachten für das italienische Gesundheitsministerium. Jedoch sehe man bisher auch keinen Grund für ein Verbot, so Gesundheitsministerin Giulia Grillo. Auch die Anti-Mafia-Staatsanwaltschaft sieht keinen Sinn darin, Cannabis zu kriminalisieren, denn es sei genauso alltäglich wie Alkohol und Zigaretten.

Italien liegt beim Pro-Kopf-Konsum von Cannabis EU-weit auf Platz zwei – hinter Dänemark. Etwa ein Drittel aller Italiener habe mindestens einmal im Leben diese Droge probiert, heißt es im jüngsten Bericht der EU-Drogenaufsichtsbehörde.

Traumberuf Hanfbauer

Mit seinem ersten, 3,5 Hektar großen Hanffeld sei für ihn ein Traum in Erfüllung gegangen, erzählt Costantino Gianfrancesco.

„Für mich als Stadtmenschen, der an komplett unnatürliche Arbeitszeiten gewöhnt ist, ist das eine willkommene, fast schon kreative Arbeit. Kein Chef, keine Telefonate, einfach nur der Boden, die Pflanzen und du. Das kann einen wieder erden, und mir persönlich tut es sehr gut. Unkraut jäten macht keinen Spaß, aber das Gefühl auf den Böden, die meine Großeltern schon bearbeitet haben, etwas wachsen zu sehen, ist unglaublich befriedigend.“

Bis vor kurzem engagierte sich der junge Deutsch-Italiener noch für die Grünen in der Kommunalpolitik in Frankfurt am Main. Jetzt ist er Hanfbauer in Süditalien. Die Felder in Molise, die er für die Hanfaufzucht nutzt, sind seit Jahrzehnten in Familienbesitz. Die Region ist landwirtschaftlich geprägt. Was angebaut wird, wird größtenteils im eigenen Dorf verarbeitet und verzehrt. Dass nun auch Hanf legal angebaut werden darf, sieht Gianfrancesco als große Chance für die Region.

„Die Preise für alles andere, was hier angebaut wird – wie das hochwertige Olivenöl – sind durch den enormen EU-Konkurrenzdruck in den Keller gerasselt. Es lohnt sich für die Bauern nicht mehr, hier anzubauen. Der Hanf bietet die Chance, Öl, Mehl und andere Produkte herzustellen, die sie zu guten Preisen verkaufen können. Das gibt den Leuten die Chance, wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen. Auf einigen von unseren Feldern Hanf anzubauen, war für mich daher ein folgerichtiger und logischer Schritt.“

Dadurch, dass der erlaubte THC-Grenzwert durch das neue Gesetz von 0,2 auf 0,5 Prozent angehoben wurde, könnten die Landwirte jetzt die EU-zertifizierten Hanfsamen kaufen und müssten keine Angst mehr haben, dass ihre Pflanzen aufgrund von Witterungseinflüssen den Grenzwert überschreiten und damit quasi illegal werden, so Gianfrancesco.

„Seit Januar 2017 wurde das Gesetz in Italien insofern angepasst, als dass man als Direkterzeuger ohne jegliche Behörden und Genehmigungen einfach machen kann. Vor zwei Monaten wurde das Gesetz noch weiter verändert und aufgeweicht, sodass man kein Direkterzeuger mehr sein muss. Hauptsache ist, dass man sich EU-zertifizierte Samen kauft. Dann kann jeder – der Kleinbauer, die Hausfrau, der Jugendliche – in Italien Hanf anbauen. Hauptsache, der THC-Wert von 0,5 Prozent wird nicht überschritten.“

Die ersten Samen, die er im Mai ausgesät hat, sind ihm inzwischen über den Kopf gewachsen. Dass er das aus der ersten Ernte gewonnenen native Hanföl nicht loswird, fürchtet der Hanfbauer nicht. Nach nur einem Facebook-Post habe er Vorbestellungen aus Deutschland über mehrere Hundert Liter des kaltgepressten Öls erhalten. Leben könne man zwar davon allein noch nicht, doch Gianfrancesco sieht den Hanfanbau als Zukunftsperspektive und Deutschland als potentiellen Markt für Hanf-Lebensmittel und das Öl, das für medizinische Zwecke genutzt werden kann.

„Für uns ist die Frage vielmehr: Wie kann man hier die Region stärken, indem man etwas Nachhaltiges schafft? Es gibt die Problematik, dass den Leuten Geld fehlt, um Investitionen in Maschinen zu tätigen. Man kann zwar anbauen, aber wenn man zum Beispiel das Öl gepresst haben will, muss man die Region verlassen, um zur Industrie zu kommen, wo solche Maschinen stehen. Es ist das große Problem im Süden Italiens, dass hier die Infrastruktur noch zu lose ist und die Investitionskraft fehlt. Da hoffe ich, durch meine Kontakte nach Deutschland Investitionsmöglichkeiten schaffen zu können. Damit die Leute hier mehr von ihren Produkten profitieren können und die Abhängigkeit von Subventionen gelockert wird.“

Was die komplette Legalisierung von Cannabis-Produkten in Italien angeht, sei er verhalten optimistisch, sagt der Legalisierungs-Befürworter.

„Egal, mit welchem Vorschlag ich an die Kommune, den Bürgermeister unseres Orts oder die Leute, die in der Landwirtschaft tätig sind, herangetreten bin – sobald es um Cannabis light ging, sind alle Türen aufgegangen. Insofern bin ich verhalten optimistisch, was die weitere Regulierung des Cannabis angeht. Ich bin guter Dinge. Aber aus Erfahrung weiß ich, dass das nicht im nächsten Jahr passiert. Es wird lange Diskussionen zur Folge haben, und wir werden warten müssen, wie sich das weiter entwickelt.“

Kiffen bald auch in Mecklenburg-Vorpommern erlaubt?

So weit wie Italien ist Deutschland in Sachen Cannabis noch nicht. Zu medizinischen Zwecken soll es voraussichtlich ab 2020 in Deutschland angebaut werden. Seit 2017 können Patienten Cannabis auf Rezept bekommen. Der besonnene Konsum der Pflanze lindert chronische Schmerzen und hilft gegen Symptome von grünem Star, ADHS und dem Tourette-Syndrom.

FDP-Politiker Hagen Reinhold geht das nicht weit genug. Er fordert die kontrollierte Freigabe von Cannabis.

„Die rund 1,2 Millionen Konsumenten zwischen 18 und 64 Jahren, die regelmäßig konsumieren, zeigen, dass der Konsum von Cannabis längst breite Teile der Bevölkerung erreicht hat. Die derzeitige Kriminalisierung und die Strafandrohung schränken weder die Verfügbarkeit noch die Verbreitung von Cannabis ein. Vielmehr dürfte die Dunkelziffer von Konsumenten deutlich höher liegen und der Konsum von Cannabis längst ein Massenphänomen sein“, zitiert die „Ostsee-Zeitung“ den Politiker.

Im Februar 2018 hat die FDP deshalb einen Antrag eingereicht, der es möglich machen soll, in Deutschland Modellregionen zur kontrollierten Abgabe von Cannabis einzurichten. Für den aus Wismar stammenden Bundestagsabgeordneten Reinhold würde sich dafür das ländlich geprägte Mecklenburg-Vorpommern eignen.

Linke und Grüne haben bereits Unterstützung für das FDP-Vorhaben signalisiert. Union und AfD sind indes gegen eine Liberalisierung. In einer ersten Anhörung Ende Juni wurde der Antrag diskutiert und Experten der Bundesärztekammer, der Rechtswissenschaften, der Suchtmedizin und der Polizei angehört. Im Herbst sollen die Gespräche fortgesetzt werden.

Auch Costantino Gianfrancesco würde sich die Legalisierung in Deutschland wünschen. Der Widerstand dagegen sei rein ideologisch motiviert und nicht mehr zeitgemäß.>

Links:
Kiffen bald legal? Kripobund will Gras „entkriminalisieren“ – Linke fordert Rücktritt
Marihuana in Kalifornien legalisiert – Amerikaner stehen Schlange
Immer mehr schwangere US-Bürgerinnen konsumieren Marihuana – Medien

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20 minuten online, Logo

Zureich (Zürich) 21.12.2019: Manipulierter Hanf mit schweren Nebenwirkungen:
Herzrasen und Atemnot: In Zürich ist gefährliches Marihuana im Umlauf

<Auf Social Medias berichten Cannabis-Konsumenten aus Zürich nach dem Rauchen von Gras von Atemnot, Schwindel und Herzrasen.

In der Stadt Zürich berichten viele Kiffer von Vergiftungserscheinungen nach dem Cannabis-Konsum. In Dutzenden Posts auf Social-Media-Kanälen schreiben sie von Symptomen wie Herzrasen, Atemnot oder Schwindelgefühlen, wie der «Tages-Anzeiger» berichtet. Auch ein Betreiber eines Zürcher Hanfladens sagt, dass es einigen seiner Kundinnen und Kunden jüngst im Zusammenhang mit illegalem Gras so ergangen sei.

Weshalb das Marihuana auf einmal diese dramatische Wirkung entfaltet, ist erstmals Teil von Mutmassungen. In der Szene scheint aber klar zu sein: Was diese Kiffer geraucht haben, ist mit synthetischen Wirkstoffen angereichertes CBD-Gras. Letzteres ist eine legale Form von Marihuana, da es keine berauschenden Stoffe enthält. Es kann in verschiedenen Läden gekauft werden und hat in den letzten Monaten einen eigentlichen Boom erlebt, wie die Zeitung weiter schreibt.

Experten und Polizei alarmiert

Auch Experten sagen, dass dies mit «gestrecktem Marihuana» zu tun haben könnte. Das Drogeninformationszentrum der Stadt Zürich (DIZ) ist sich des Themas bewusst. Es hat in diesem Jahr schon mehrere entsprechende Warnungen auf seiner Website veröffentlicht. Darunter auch solche, die vor synthetischen Cannabinoiden warnen.

Auch die Zürcher Stadtpolizei richtete vergangenes Jahr die Aufmerksamkeit darauf. Die synthetischen psychoaktiven Substanzen sind in ganz Europa und Teilen der USA verbreitet. Mehrere Todesfälle stehen europaweit damit in Zusammenhang

(chk)>





Landwirtschaft mit Hanf am 6.4.2023: Hanf heilt auch den verseuchten Boden:
Bauern bauen Hanf an, um kontaminierten Boden zu säubern- Hanf ist eine wichtige Lösung für die wachsenden Umweltprobleme!
https://netzfrauen.org/2023/04/06/hemp-5/#more-78105

[...]

Bereits beim Anbau von Hanf gibt es zahlreiche Vorteile. Sein Wachstum verschlingt Kohlenstoff und füllt den Boden wieder auf, wodurch Unkraut abgetötet wird, ohne auf Chemikalien zurückzugreifen. Pestizide und Herbizide sind im Hanfanbau somit überflüssig. Gleichzeitig gilt Hanf als Verbesserer der Bodenstruktur und der Bodenfruchtbarkeit. Es kann verwendet werden, um vergiftetes Land zu entgiften.

[...]

War Ihnen bekannt, dass Hanfanbau Äcker dekontaminieren kann, die durch Schwermetalle belastet sind? Hanf ist eine wichtige Lösung für die wachsenden Umweltprobleme, mit denen wir heute konfrontiert sind. Weltweit entdeckten Länder, dass Hanf die nährstoffreichste Pflanze der Welt ist, dass er mehr CO2 pro Hektar absorbiert als andere Nutzpflanzen und dass die gesamte Pflanze – von der Wurzel bis zur Spitze – zehntausendfach nutzbar ist. Nachdem Bauern in Italien Hanf anbauten, um ihren mit Schwermetallen kontaminierten Boden zu säubern, werden die neuseeländischen Milchbauern, sogar zu Hanferzeugern. Da die weltweiten Sandvorkommen knapp werden, baut man mittlerweile umweltfreundliche Häuser aus Hanf. Mit der boomenden 3D-Drucktechnologie wird Hanf zu einer noch realistischeren Alternative zu herkömmlichen Material. Die Hanfpflanze ist ein Tausendsassa. Für Heilkräuter und medizinische Zwecke dienten Hanfblätter und Hanfblüten. Alle Textilien und Stoffe für Kleidung, Zelte, Linnen, Teppiche, Gardinen, Windeln u. a. wurden bis in die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts, überwiegend aus Hanffasern hergestellt. Den einst alltäglich und nützlich und in den 1930er Jahren als „Milliarden-Dollar-Ernte“ gefeiert, gelang es u. a. auch den Chemiegiganten, ihr Konkurrenzprodukt innerhalb kürzester Zeit verschwinden zu lassen. Kunststoff statt Hanf, so lassen sich Milliarden verdienen. Und so wurde Hanf als Droge bekannt und sein Anbau in der ganzen westlichen Welt „geächtet“.  Hanf hat ein riesiges Potenzial für Medizin, Baumaterialien und nahrhafte Lebensmittelprodukte. Und darum bauen mmer mehr  Bauern eine Feldfrucht an, deren Anbau ihnen etwa acht Jahrzehnte lang verboten war. 

[Maori auf Neuseeland mit einem verödeten Grundstück]: Heilung des Māori-Landes durch Hanf

Isaac Beach fühlte sich wie der Astronaut Neil Armstrong, der auf dem Mond landete, als er zum ersten Mal einen Fuß auf ein Stück Land setzte, das er jetzt mit Hanf bepflanzt. „Der Wind hat buchstäblich Staub davon geweht, den Mutterboden weggeblasen … es war ziemlich schockierend. Der Küstenblock bei Waimārama in Hawke’s Bay ist an Nährstoffen erschöpft gewesen,  nachdem Saison für Saison 30 Jahre lang für Mais angebaut wurde, “ sagte Isaac Beach. Schon vor einem Jahrzehnt hatte Beach andere Länder bereist,  um das Potenzial von Industriehanf – Cannabis sativa – zu erforschen, und sah sein „riesiges Potenzial“ für Medizin, Baumaterialien und nahrhafte Lebensmittelprodukte. Doch erst im April 2017 änderte sich die Einstellung zu Hanf in Neuseeland und  der Minister für Ernährung David Bennett gab bekannt, dass Hanfsamen sicher und nahrhaft für den menschlichen Verzehr sei. Und 2018 war es dann soweit, Beach  konnte mit der Herstellung von Lebensmitteln aus dem protein- und nährstoffreichen Samen der Pflanze beginnen.

Isaac Beach und Kirby Heath von Kanapu Hempery

„Es geht nicht darum, einen schnellen Dollar zu verdienen … es geht darum, wieder mit unserem Whenua in Kontakt zu treten und selbst die Kontrolle darüber zu übernehmen. Sondern es geht darum, das Land zu heilen, Hanf anzupflanzen, lokale Whānau einzubeziehen und nahrhafte Lebensmittel von der Koppel bis zum Teller zu produzieren“, so Beach.

Aaron und Sarah

[Hanfmilch statt Kuhmilch]

Ein Beispiel aus Neuseeland ist auch Aaron. Er wurde von seinen Großeltern auf einer Milchfarm an der Westküste der Südinsel aufgezogen und melkt seit seinem sechsten Lebensjahr Kühe. In den letzten Jahren haben Aaron und seine Partnerin Sarah immer mehr von ihrem Land In Hanf-Anbauflächen umgewandelt, um ihr aufstrebendes Geschäft mit Hanfprodukten, Larrys Gold, zu betreiben.

Auch in Neuseeland nimmt der Protest gegen die Zerstörung durch die industrielle Landwirtschaft zu. „Es hat mir wirklich die Augen geöffnet, was die Kühe durchmachen müssen, um Milch zu produzieren,“ so ein Aaron und statt die Kühe für Milch auszubeuten, bauen Aaron und Sarah nun auf ihrem Land erfolgreich Hanf an. Statt Kuhmilch gibt es jetzt sogar Hanfmilch in Neuseeland. Siehe:  Statt Kuhmilch jetzt Hanfmilch – Die neuseeländischen Milchbauern, die zu Hanferzeugern wurden- New Zealand dairy farmers-turned hemp growers

Aaron und Sarah  entdeckten, dass Hanf die nährstoffreichste Pflanze der Welt ist, dass er mehr CO2 pro Hektar absorbiert als andere Nutzpflanzen und dass die gesamte Pflanze – von der Wurzel bis zur Spitze – zehntausendfach nutzbar ist. Siehe: Die Hanfpflanze – der Tausendsassa – trockentolerant und anspruchslos! Verhindern BASF und Bayer den Anbau von Hanf in Deutschland?












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Quellen
[web01] https://aceitedecannabisperu.blogspot.com/
[web02] https://larepublica.pe/sociedad/1014393-en-peru-80-pacientes-se-tratan-con-aceite-de-marihuana



20 minuten
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