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Merkblatt: Genfood ist kriminell

Florianne Koechlin, Biologin gegen Genfood
Florianne Koechlin, Biologin gegen Genfood [2]


Meldungen

präsentiert von Michael Palomino (2008)

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Genfood macht unfruchtbar: Hier sind Informationen, und hier kann man/frau Stellung nehmen: http://www.mein-nein.de/


25.1.2006: Das Prinzip von Genfood und Genmanipulation

aus: Brigitte Rondholz: Appell an die christlichen Politiker Merkel und Seehofer, 25.1.2006;
http://f25.parsimony.net/forum63512/messages/67809.htm

<Genmanipulation ist keine Züchtung, wie Pollmer und andere uns weismachen wollen, sondern es werden natürliche Artengrenzen überschritten: Im Labor werden zum Beispiel Rattengene in Salat oder Kuhgene in Soja-Bohnen eingebaut. Die natürliche Evolution wird einfach ausgeschaltet. Dabei kann niemand Risiken für Gesundheit und Umwelt ausschließen.

"Pharm-Crops"- der besonders teuflische Angriff auf uns und die Natur

"Wir haben DNA-Sequenzen von verschiedenen gentechnisch veränderten Pflanzen in traditionellen Sorten gefunden", berichtet die Mikrobiologin Margaret Mellon, die die Studie im Auftrag der „Union for Concerned Scientists“ durchführte.
Die Forscher warnen in diesem Zusammenhang besonders vor Gefahren, die von so genannten "Pharm-Crops", das sind Pflanzen, die industrielle Chemikalien und Medikamente liefern sollen, ausgehen.

Diese können nach Ansicht von Mellon bereits heute in herkömmlichen Nahrungsmitteln wie etwa Corn-flakes oder Mehl vorhanden sein. (sic!) In verschiedenen Versuchen wurden Pflanzen genetisch so verändert, dass sie Proteine zur Wundheilung, zur Behandlung von Leberzirrhose und Anämie liefern. Auch Antikörper für die Krebsbehandlung, Vakzine gegen Cholera, Tollwut sowie Maul- und Klauenseuche werden von GVO-Pflanzen geliefert.

"Gesetze schützen Bürger davor, dass konventionell hergestellte Medikamente oder Bestandteile zur Herstellung von medizinischen Präparaten in die menschliche Nahrungskette gelangen", argumentiert die Studie. Eine solche Sicherheit gebe es bei genetisch veränderten Pflanzen aber nicht. "Es gibt keine Kontrolle zur Verhinderung der Ausbreitung von DNA-Sequenzen bei Pharm-Crops", berichten die Forscher.

Damit werden wir alle zu Versuchsmenschen der Gen-Industrien und die Natur zu einem Versuchslabor gemacht.>

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25.1.2006: Manipulierte Gene überspringen die Artengrenze

aus: Brigitte Rondholz: Appell an die christlichen Politiker Merkel und Seehofer, 25.1.2006;
http://f25.parsimony.net/forum63512/messages/67809.htm

<Sprung der Gene über Artgrenzen gefähren auch unsere Wildpflanzen>

Die Freisetzung von Gen-Pflanzen ist besonders dann gefährlich, wenn sie auf wilde Pflanzen treffen, mit denen sie sich kreuzen können. In Kanada wird Gen-Raps auf großen Flächen angebaut. Mittlerweile werden die manipulierten Gene schon in Wildkräutern wie dem Ackersenf gefunden. Bienen verbreiten Raps-Pollen und damit auch die veränderten Gene weiträumig. Erschreckend ist, dass die manipulierten Raps-Gene sogar schon im Erbgut der Darmbakterien von Honigbienen auftauchten.>

aus: global 2000: Achtung GENfahr! http://www.global2000.at/pages/gen-studien.htm

<Diese aktuelle Studie belegt, dass gentechnisch veränderte DNA durch den Magen-Darm-Trakt in einzelne Zellen und in die Blutbahn gelangt. Die Forschungsergebnisse weisen nach, dass ein Gentransfer der veränderten Pflanzen-Gene auf Bakterien im Tier- oder Menschendarm sowie im Boden möglich ist.

Die Grundlage der Zulassung der gentechnisch veränderten, herbizidtoleranten Sojabohne (Roundup-Ready-Sojabohne) von Monsanto aus dem Jahr 1996 entspricht nicht mehr dem Stand der Wissenschaft. Die von der Gentech-Industrie gemachte Aussage, dass eine Übertragung von manipulierten Genen sehr unwahrscheinlich sei, ist nach den Ergebnissen der aktuellen Studien nicht mehr haltbar. Zwischen Immunsystem und Ernährung besteht offenbar ein viel engerer Zusammenhang als bisher gedacht. DNA von Soja und Mais ließ sich in den weißen Blutkörperchen von Tieren nachweisen.>

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Das Spiel der Industriellen mit genmanipulierten Pflanzen und Pestiziden - der doppelte Profit für Monsanto

aus: Brigitte Rondholz: Appell an die christlichen Politiker Merkel und Seehofer, 25.1.2006;
http://f25.parsimony.net/forum63512/messages/67809.htm

< Monsanto will die Lebensmittelkontrolle weltweit.

Die Politiker könnten die Fakten kennen, denn Greenpeace weist unermüdlich daraufhin,

dass z.B. der US-amerikanische Gentech-Konzern Monsanto in den vergangenen Jahren Milliarden ausgegeben hat, um Saatgut-Produzenten aufzukaufen. Und er dominiert inzwischen den Markt für Mais- und Soja-Samen in Nord- und Südamerika sowie in Asien. Monsanto ist nicht der einzige Produzent von Gen-Samen, aber er allein ist für 90 Prozent der angebauten Gen-Pflanzen weltweit verantwortlich. Hauptsächlich (zu 77 Prozent) handelt es sich dabei um Pflanzen, die gegen ein allein von Monsanto selbst produziertes Herbizid resistent sind, das „Roundup-Ready“ heißt. Sein Wirkstoff ist Glyphosat, die auf der ganzen Welt am meisten verkaufte Herbizid-Chemikalie. Der Bauer muss „natürlich“ mit dem Gen-Saatgut das dazugehörige Pestizid von Monsanto erwerben und wird weiter in die Abhängigkeit von Agrarchemikalien getrieben. Der Spritzmitteleinsatz steigt dadurch. Doppelter Profit also! Mit über 250 europäischen Patentanträgen auf Pflanzen, von denen bis Ende 2002 bereits 39 bewilligt wurden, gehört allerdings DuPont zu den größten Saatgut-Monopolisten (zum Vergleich: Syngenta hat ca. 230 Anträge, Monsanto ca. 180 Anträge, Bayer/Aventis ca. 110 Anträge).

Monsanto will die Lebensmittelkontrolle weltweit

Die Politiker könnten die Fakten kennen, denn Greenpeace weist unermüdlich daraufhin,

dass z.B. der US-amerikanische Gentech-Konzern Monsanto in den vergangenen Jahren Milliarden ausgegeben hat, um Saatgut-Produzenten aufzukaufen. Und er dominiert inzwischen den Markt für Mais- und Soja-Samen in Nord- und Südamerika sowie in Asien. Monsanto ist nicht der einzige Produzent von Gen-Samen, aber er allein ist für 90 Prozent der angebauten Gen-Pflanzen weltweit verantwortlich. Hauptsächlich (zu 77 Prozent) handelt es sich dabei um Pflanzen, die gegen ein allein von Monsanto selbst produziertes Herbizid resistent sind, das „Roundup-Ready“ heißt. Sein Wirkstoff ist Glyphosat, die auf der ganzen Welt am meisten verkaufte Herbizid-Chemikalie. Der Bauer muss „natürlich“ mit dem Gen-Saatgut das dazugehörige Pestizid von Monsanto erwerben und wird weiter in die Abhängigkeit von Agrarchemikalien getrieben. Der Spritzmitteleinsatz steigt dadurch. Doppelter Profit also! Mit über 250 europäischen Patentanträgen auf Pflanzen, von denen bis Ende 2002 bereits 39 bewilligt wurden, gehört allerdings DuPont zu den größten Saatgut-Monopolisten (zum Vergleich: Syngenta hat ca. 230 Anträge, Monsanto ca. 180 Anträge, Bayer/Aventis ca. 110 Anträge).>

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Die Biotech-Industrie der "USA" will Weltregierung spielen

aus: global 2000: Achtung GENfahr! http://www.global2000.at/pages/gen-studien.htm

<Die Biotech-Industrie insgesamt ist dabei, die Kontrolle über den Lebensmittelmarkt und Saatgutfirmen auszudehnen und mit Patenten auf Gentech-Pflanzen die "Natur" in Besitz zu nehmen. Monsanto und andere Konzerne haben mittlerweile unglaublichen Einfluss auf Regierungen und deren Apparate.>

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Das gelogene Argument, den Hunger mit Gentech zu bekämpfen

aus: NescaFAIR statt Nescafé: Gentech;
http://nescafair.vincisolutions.ch/index.php?option=com_content&task=view&id=23&Itemid=57

<Auf den ersten Blick erscheint Gentechnik als die perfekte Waffe gegen den Hunger auf der Welt. Mit ihrer Hilfe könnte man Pflanzen züchten, die gegen Schädlinge resistent sind, auch auf schlechten Böden und mit wenig Wasser gedeihen und deutlich mehr Ertrag abwerfen als herkömmliche Sorten. So könnte man nicht nur die Hungernden satt machen, sondern auch die Umwelt schonen, denn die angezüchtete Schädlingsresistenz würde den Einsatz von Pestiziden überflüssig machen. Auf weniger Fläche könnte mehr Nahrung produziert werden, sodass man nicht mehr z.B. Regenwälder abholzen müsste, um zusätzliches Ackerland zu gewinnen. Das alles verheissen zumindest die Agrokonzerne. [...]

Ob die Gentechnologie den Hungernden tatsächlich helfen könnte, ist fraglich, denn die hauptsächlichen Ursachen des Hungers werden dabei ausser Acht gelassen. Laut Welternährungsorganisation (FAO) könnten problemlos 12 Milliarden Menschen ernährt werden. Wir sind derzeit etwas mehr als 6 Milliarden, und trotzdem leiden davon 840 Millionen an Unterernährung. Die Wurzeln des Hungerproblems liegen also in der Verteilung und nicht in der Menge der Nahrungsmittel. Um die Hungernden satt zu machen, taugen eine gerechtere Verteilung des Zugangs zu Nahrung und Produktionsmitteln (Landreformen!) und die Förderung umweltschonender und zugleich ertragssteigernder Landwirtschaftsmethoden besser als genmanipulierte Wunderpflanzen.

Genmanipulierte Pflanzen sind auf die Bedürfnisse grosser Betriebe zugeschnitten. Gentechnik in der Landwirtschaft fördert deshalb den Grossgrundbesitz und drängt Kleinbauern und Landlose – also ausgerechnet jene Bevölkerungsgruppen, die heute am stärksten von Hunger betroffen sind – buchstäblich noch mehr an den Rand. In Argentinien beispielsweise, wo die offizielle Politik voll auf Gentech, Grossbetriebe und Exportproduktion setzt, haben in den letzten zehn Jahren 160 000 Kleinbauern ihr Land und damit ihre Existenzgrundlage an die gross angelegte Soja-Produktion verloren. Die angebauten Sojabohnen landen dabei nicht in den Tellern der Armen, sondern in den Futtertrögen der "Tierfabriken" in den Industrienationen.

Die Agromultis haben auch die sogenannte "Terminator-Technologie" entwickelt, mit der Pflanzen unfruchtbar gemacht werden können. Die Bauern könnten so kein eigenes Saatgut mehr produzieren. Die erwähnten Knebelverträge würden überflüssig, und die Konzerne hätten die totale Kontrolle über die Welternährung. Die Tatsache, dass solche Technologien überhaupt entwickelt werden, weist klar darauf hin, dass es Monsanto und Co. nicht um die Ernährung der Menschheit geht, sondern um ihre eigenen Gewinne.>

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Die verlogene EU-Kommission schützt Europa nicht!!!

aus: global 2000: Achtung GENfahr! http://www.global2000.at/pages/gen-studien.htm

<Seit September 2004 hat die Kommission 31 gentechnisch veränderte Maissorten (Mon 810) für den Anbau zugelassen. In all diesen Fällen hat die Kommission gegenüber Mitlgliedsländern und der Öffentlichkeit behauptet, die jeweiligen gentechnisch veränderten Pflanzen bzw. Lebensmittel wären „absolut sicher“.

Die nun vorliegenden Dokumente zeigen aber ein anderes Bild, geprägt von Unsicherheiten, mangelnden Daten und fallbezogenen Einschätzungen, die bei der Sicherheitsbewertung gemacht werden müssen.

  • Es gibt wesentliche wissenschaftliche Bedenken über die Sicherheit gentechnisch veränderter Pflanzen und Lebensmittel
  • Neue und komplexe Risiken tauchen dabei auf Risiken für Mensch und Tier können nicht ausgeschlossen werden
  • Es gibt schwere Bedenken über mögliche Umweltauswirkungen durch Gentech-Anbau Umweltrisiken durch gentechnisch veränderte Organismen (GVO) variieren mit der jeweiligen (Anbau-)region und deren Umwelt
  • Die Qualität der Daten, die seitens der Antragsteller-Firmen zur Marktzulassung zur Verfügung gestellt worden sind, ist oft unzureichend
  • Die Kommission äußerte erhebliche Vorbehalte gegenüber der Risikoabschätzung seitens der Europäischen Lebensmittelsicherheitsagentur EFSA, die ja im Rahmen des Zulassungsprozesses für eine unabhängige Risikoabschätzung von gentechnisch veränderten Pflanzen und Lebensmittel sorgen soll.>

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3 Jahre Gen-Mais-Fütterung: Schwerstverletzte, verstümmelte und tote Kühe

Violations of Human Rights in Agriculture and of Consumers
(Verletzung der Menschenrechte in der Landwirtschaft und durch Konsumenten)
von: Presented by: Organic Agriculture Protection Fund (OAPF); & Percy Schmeiser, Canadian farmer
Contact: OAPF Chair: Arnold Taylor; President of Saskatechewan Organic Directorate;
Box
130, Canwood, SK SOJ OKO, Canada; Phone: 001 / 306 – 468 2218 Fax: 001 / 306 – 648 - 2346
http://www2.ohchr.org/english/bodies/cescr/docs/info-ngos/OAPF.pdf
html-Version: http://209.85.129.104/search?q=cache:YzxIhLfOx0QJ:www2.ohchr.org/english/bodies/cescr/docs/info-ngos/
OAPF.pdf+infertility+Genfood+have&hl=de&ct=clnk&cd=13&gl=ch



Titelblatt der OAPF-Studie zum
                              kriminellen Genfood
Titelblatt der OAPF-Studie zum kriminellen Genfood [1]
Seite 22:
<Feeding of 60 cows with bt-corn lead to sickness of the whole herd after 3 years. Sickness involved sticky diarrhoea, inflammation of inner organs, calcíum values in the blood going down to zero, udder being perforated, deformed calves born. Many of them died. (case G. Glöckner)>

übersetzt:
"Die Fütterung von 60 Kühen mit BT-Mais führte nach drei Jahren Fütterung zu Krankheiten in der gesamten Herde. Unter den Krankheiten waren: Hartnäckige Diarrhoea (Durchfall), Entzündung innerer Organe, die Kalziumwerte im Blut gingen auf Null zurück, Euter wurden löchrig, und es wurden missgebildete Kälber geboren. Einige davon starben. (Fall G. Glöckner)."

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pressetext, Logo

Gen-Mais: Monsanto definiert schwere Effekte als "bedeutungslos"

aus: pressetext; Neustadt/Wien (pte/20.09.2005/15:45) http://www.pressetext.com/pte.mc?pte=050920051

<Dass die Saatguthersteller sorglos mit Studienergebnissen umgehen, wurde bereits mehrmals deutlich. Zuletzt musste Monsanto eine Futterstudie zum Gentech-Mais MON863 veröffentlichen, die gar nicht so positiv ausfiel, wie sich der Konzern das erwünschte: Den Beisatz "Kein Anzeichen für negative Effekte" musste der Saatguthersteller schließlich weglassen, denn bei Ratten, die 90 Tage mit dem Genmais gefüttert wurden, waren signifikante Veränderungen aufgetreten: So waren Veränderungen an den Nieren aufgetreten, bei männlichen Ratten kam es zu einer Zunahme der Zahl von weißen Blutzellen, bei Weibchen kam es zu erhöhten Blutzuckerspiegeln. Obwohl diese Veränderungen signifikant waren, tat Monsanto die Argumente als "bedeutungslos" ab.>

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25.1.2006: Gen-Mais tötet auch nützliche Insekten und Bodenorganismen ab

aus: Brigitte Rondholz: Appell an die christlichen Politiker Merkel und Seehofer, 25.1.2006;
http://f25.parsimony.net/forum63512/messages/67809.htm

<Gen-Mais: Angriff auf Schädlinge und Nützlinge
Der sogenannte Bt-Mais der Saatgutkonzerne Syngenta und Monsanto produziert ein Gift, das Insektenlarven tötet. Entgegen den Erwartungen trifft es aber nicht nur Schädlinge, sondern auch nützliche Insekten. Die Pollen können sogar für Raupen geschützter Schmetterlinge tödlich sein. Das Gift schädigt über die Wurzeln zudem Lebewesen, die für die Humusbildung wichtig sind.>

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25.1.2006: Der Gen-Soja-Skandal in Argentinien führt zur Unfruchtbarkeit der Erde

aus: Brigitte Rondholz: Appell an die christlichen Politiker Merkel und Seehofer, 25.1.2006;
http://f25.parsimony.net/forum63512/messages/67809.htm

Wer Gen-Soja anbaut, muss von Monsanto auch ein Pestizid kaufen. Argentinien ist inzwischen hoffnungslos vergiftet. Die argentinische Regierung hat sich verpokert:

<Der Anbau von Gen-Soja hat in Argentinien zu einem Pestizid-Alptraum geführt: Immer mehr Gift muss auf den Feldern versprüht werden. Wirtschaftliche, gesundheitliche und Umweltprobleme sind die Folge. (New Scientist). Der Handel blühte, das Geld floss und bis 2002 war fast die Hälfte des argentinischen anbaufähigen Landes - 11,6 Millionen Hektar - mit Gen-Soja bepflanzt, auch weit über die Pampa hinaus. Bereits in den "goldenen Zeiten" jedoch warnten Wissenschaftler vor den verheerenden Folgen, die jetzt sichtbar werden. Unkrautarten, die gegen Glyphosat resistent sind, verbreiten sich überall auf den Feldern. Die Dosis des giftigen Mittels wird ständig erhöht und neue Herbizide kommen zum Einsatz. Schätzungsweise 150 Millionen Liter Glyphosat wurden allein im Jahr 2003 versprüht. Getreide auf Nachbarfeldern wird durch die Giftwolken zerstört.

Menschen leiden an Atemnot und Ausschlag, Vögel bringen missgebildete Junge zur Welt. Auch der Boden leidet unter dem Einsatz des Herbizides: Wichtige Bakterien werden vernichtet und die Erde wird unfruchtbar.
Immer mehr wird deutlich, dass der Traum von der Gen-Soja zum Alptraum für die argentinischen Bauern und die Wirtschaft des Landes wird. Ein warnendes Beispiel für die Länder, die sich an den Schwellen zum Anbau von Gen-Pflanzen befinden.
(Sarah Wohlfeld, von Greenpeace-Online)

Schon im Juni 2004 wurde der verblüfften Öffentlichkeit mitgeteilt, dass man Gentechnik erstmals in der Milch nachweisen konnte. Greenpeace veröffentlichte einen brisanten Untersuchungsbericht des Forschungszentrums für Milch und Lebensmittel in Weihenstephan/Bayern zum weltweit ersten Nachweis von gentechnischen Verunreinigungen in Milchproben. Die Untersuchung wurde drei Jahre (sic!) unter Verschluss gehalten.

Und eine italienische Studie bestätigte vor zwei Jahren, dass Leberfunktionen verändert werden. Durch tierausbeuterische Versuche konnten Wissenschaftlern der Universität Urbino den Nachweis dafür zu erbringen, dass gentechnisch verändertes Soja die Leberstruktur von Mäusen verändert. Demnach konnten die Forscher signifikante Modifikationen in einigen den Zellkern betreffenden Merkmalen nachweisen ( GM-Watch )>

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25.1.2006: Gen-Kartoffeln provozieren schwerste Schäden bei Ratten

aus: Brigitte Rondholz: Appell an die christlichen Politiker Merkel und Seehofer, 25.1.2006;
http://f25.parsimony.net/forum63512/messages/67809.htm


<Gen-Kartoffel schädigt Ratten und Mäuse

In Schottland bauten Wissenschaftler Gene des Schneeglöckchens in Kartoffeln ein, damit sie ein Gift gegen Schädlinge produzieren. Die Wissenschaftler kamen zu folgendem Ergebnis: Ratten, die die Gen-Kartoffeln gefressen hatten, wiesen Schäden im Immunsystem und Entwicklungsstörungen auf.>


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<10 Jahre Genfood - 10 Jahre des Versagens

Studie von Friends of the Earth International (Dachorganisation von GLOBAL 2000)>

aus: global 2000: Achtung GENfahr! http://www.global2000.at/pages/gen-studien.htm

<Im Jahr 2004 begeht die Zucht genmanipulierter Pflanzen ihr trauriges 10-jähriges Jubiläum. In den USA wurde 1994 die Tomatensorte "Flavr Savr" eingeführt, welche sich allerdings bald als völliger Flop herausstellen sollte und mittlerweile bereits wieder vom Markt verschwunden ist. Dies war geradezu symptomatisch für die weitere Zukunft genmanipulierter Pflanzen: Obwohl die biotechnologische Industrie massiv mit den Vorteilen der "neuen" Arten geworben hat und noch immer wirbt, ist keine der Verheißungen bisher eingetreten:

Genfood ist weder qualitativ hochwertiger, noch billiger, und erst recht nicht umweltverträglich. Ganz im Gegenteil, durch Gentechnik ist eine Vielzahl neuer Probleme entstanden, die von möglichen Gesundheitsrisiken über Auswirkungen auf die Umwelt bis hin zu sozio-ökonomischen Folgen reicht.

Die USA, Argentinien und Kanada sind weltweit die größten Produzenten gentechnisch veränderter Lebensmittel. Insbesondere die USA haben mehrmals versucht, "widerwilligen" Ländern (darunter denen der EU) Genfood aufzudrängen; der Widerstand der KonsumentInnen auf allen Kontinenten wuchs kontinuierlich und brachte auch einige politische Erfolge mit sich. In der EU wurde etwa ein Moratorium ausgerufen, asiatische und lateinamerikanische Staaten haben ein Verbot verhängt und viele südliche Ländern weigern sich, Lebensmittelhilfe anzunehmen, wenn diese Genfood beinhaltet.>

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n-tv online, Logo

Deutschland 5.5.2009: <Niederlage für Monsanto:  Gemnais-Verbot bestätigt>

aus: n-tv online; 5.5.2009; http://www.n-tv.de/1148992.html

Endlich merken scheinbar die Richter und Richterinnen, was es mit genmanipulierten Pflanzen auf sich hat und schützen die Natur vor dem Gendreck von Monsanto aus den Scheiss-"USA":

<Erstmals hat ein deutsches Gericht die Rechtmäßigkeit des Genmais-Verbots bestätigt. Das Verwaltungsgericht Braunschweig entschied in einem Eilverfahren, dass das Anbauverbot für die Sorte MON 810 des Saatgutkonzerns Monsanto bestehenbleibt. In ihrer Eilentscheidung begründeten die Richter das Verbot damit, dass aus ihrer Sicht eine Gefahrenlage besteht. Dafür gebe es zwar keine gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse, aber es genügten schon Anhaltspunkte, dass Menschen oder Tiere geschädigt werden könnten.
 
Monsanto hat in die Maissorte MON 810 ein Gen eingebaut, das ein Gift gegen den Schädling Maiszünsler produziert. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hatte den Anbau der Sorte durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Braunschweig (BVL) verbieten lassen. Die Ministerin befürchtet, dass sich die Risiken für Tiere und andere Pflanzen nicht abschätzen lassen.
 
Erkenntnisse stehen aus
 
Das Verwaltungsgericht betonte, es habe nur zu prüfen gehabt, ob das BVL als deutsche Zulassungsbehörde die Risiken des Anbau der Maissorte ausreichend ermittelt und ohne Willkür bewertet habe. Dies sei der Fall gewesen. Gegen die Braunschweiger Entscheidung kann der Konzern beim niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg als nächste Instanz Beschwerde einlegen.
 
Die Richter erklärten, es gebe keine gesicherten Erkenntnisse darüber, dass der Genmais zu erhöhten Gefahren für die Umwelt führe. "Neuere Untersuchungen könnten jedoch darauf hindeuten, dass der im Genmais produzierte Giftstoff nicht nur gegen den Schädling wirkt, der damit bekämpft werden soll, sondern auch gegen weitere Insekten", hieß es in einer schriftlichen Mitteilung. Außerdem sei nach aktuellen Studien davon auszugehen, dass sich die Genmais-Pollen deutlich weiter verbreiten können als dies bisher angenommen wurde.>

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Die Wochenzeitung (WoZ), Logo

23.9.2010: <Genfrei kommt weit vernetzt und langsam voran> - <Gentechnik: "Wir müssen jetzt eine Judo-Strategie fahren">


Interview mit der Biologin Florianne Koechlin: "Wir müssen jetzt eine Judo-Strategie fahren"

<Von Franziska Meister (Interview) und Ursula Häne (Foto)

Die Biologin Florianne Koechlin engagiert sich seit über zwanzig Jahren gegen Gentechnik. Sie ist Teil des europäischen ­Netzwerkes Koalition der gentechfreien Regionen, das für eine kleinräumige, selbstbestimmte Landwirtschaft kämpft. Und gegen die Übermacht der grossen Agrarkonzerne.

Florianne Koechlin: «Wir sind eine sehr gemischte und ziemlich wilde Gruppe. Aber wir werden immer grösser.»

WOZ: Florianne Koechlin, Sie kommen eben aus Belgien zurück, von der Konferenz der gentechfreien Regionen Europas, die Sie mitorganisiert haben. Der Auftakt der Konferenz fand im Europaparlament in Brüssel statt. Wor­um ging es da?

Florianne Koechlin: Wir suchten die direkte Begegnung mit den Parlamentsvertretern, weil wir die Verbindung stärken wollten zwischen der Bewegung von unten und den Politikern oben. Denn nur so kommen wir weiter in unserem Kampf für ein gentechfreies Europa. Im Verlauf der Debatte hat dann die Umweltministerin von Brüssel ihre Stadt zur gentechfreien Region ausgerufen – und das in einem Land, das bislang zu den hartnäckigsten Gentechbefürwortern gehörte.

Ist das denn mehr als ein Lippenbekenntnis?

Natürlich findet sich in Brüssel kaum noch ein Bauernhof. Und die Stadtregierung kann auch keine Gentechlebensmittel verbieten, das ist belgische Gesetzeshoheit. Aber die Umweltministerin aus Brüssel kann Einfluss nehmen auf Schul- und Spitalküchen. Dort will sie gentechfreie Nahrungsmittel durchsetzen. Und sie hat versprochen, sich mit Kampagnen und öffentlichen Veranstaltungen für unser Anliegen starkzumachen.

Sie gehört jetzt also zur Koalition der gentechfreien Regionen?

Sicher. Wir sind ein loses Netzwerk von Aktivistinnen und Aktivisten aus ganz Europa, zu uns zählen aber auch Bauernverbände und Regierungen wie jene der Region Toskana oder des Staates Ungarn. Eigentlich sind wir eine sehr gemischte und ziemlich wilde Gruppe. Und wir werden immer grösser. Unter den gut 250 Konferenzteilnehmenden fanden sich viele Beamte, die neu zum Netzwerk gestossen sind. Was mich aber besonders gefreut hat, waren die vielen ganz Jungen unter den neuen Gesichtern. Viele von ihnen sind militante Aktivisten, Feldbefreier, die sich in Frankreich «Faucheurs» nennen und in Deutschland «Gendreck weg».

Regierungsbeamte und Feldbefreier ziehen am selben Strick?

Ich glaube, der Grund für unser starkes Wachstum, der Grund dafür, dass an der Konferenz vom Wochenende sowohl Militante als auch konservative Bauern und viele Wissenschaftler teilgenommen haben, ist, dass es nicht nur um Gentechnik geht. Es geht um die grundsätzliche Frage, welche Art von Landwirtschaft wir wollen. Der Kampf gegen Gentechnik ist im Kern ein Kampf gegen eine Landwirtschaft à la USA mit ihren riesigen Monokulturen. Es geht um Lebensmittelsouveränität, um Saatgutsouveränität, um Biodiversität – es geht darum, dass Bauern wieder selber bestimmen können, was sie anbauen wollen. Heute wird die EU-Landwirtschaft von internationalen Konzernen dominiert. Vierzig Prozent des Gemüsesaatgutes in Europa stammen von Monsanto – und wir reden hier von konventionellem Saatgut.

Was hat Ihre Koalition denn der Macht der Grosskonzerne entgegenzusetzen?

Zum Beispiel dies: An der Konferenz sprach ich mit einer Lehrerin aus Lettland. Sie hat den Film «Monsanto – mit Gift und Genen» gesehen und sich über die Machenschaften dieses Konzerns so aufgeregt, dass sie gemeinsam mit Freunden Flugblätter geschrieben hat und quer durch das Land gereist ist, um auf die Problematik aufmerksam zu machen. Mittlerweile haben 84 von 109 Distrikten in Lettland beschlossen, gentechfrei zu bleiben. Den Ländern des ehemaligen Ostens kommt in unserm Netzwerk eine ganz besondere Bedeutung zu.

Warum?

Länder wie Polen, Bulgarien oder Rumänien dienen den Gentechkonzernen als Einfallstore, als trojanische Pferde sozusagen, auf dem Weg zur Eroberung von Europa. Mit der rumänischen Bewegung sind wir bereits länger vernetzt. Die haben dort eine tolle Kampagne auf die Beine gestellt und es geschafft, den Gentechanteil der Landwirtschaft auf ein Sechstel des vorherigen Wertes zu schrumpfen. Jetzt hat Rumänien einen neuen Umweltminister, der ein ehemaliger Monsanto-Mann ist. Die Grosskonzerne setzen enormen Druck auf.

Welche Rolle spielt dabei die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit Efsa?

Sie spielt eine eigentliche Schlüsselrolle, denn sie urteilt abschliessend über die Sicherheit von Gentechpflanzen. Das wirklich Üble an der Efsa aber ist, dass sie nach dem Drehtürenprinzip funktioniert: Vertreter von internationalen Grosskonzernen und Beamte der Efsa wechseln zwischen Industrie und Politik hin und her. Die Behörde ist mit gentechfreundlichen Personen besetzt und stützt sich bei ihren Einschätzungen und ihrem Urteil nur auf die Daten der Industrie, also etwa auf Sicherheitsstudien von Monsanto.

Kann die Bewegung für ein gentechfreies Eu­ro­pa dem überhaupt etwas entgegensetzen?

Wir haben an der Konferenz eingehend darüber diskutiert, wie man Druck auf die Efsa ausüben kann. Die radikalste Position innerhalb des Netzwerks vertritt wohl der französische Bauernführer José Bové: Er ist überzeugt, dass man die Efsa komplett umkrempeln und in diesem Zug auch die Sicherheitsbestimmungen neu festlegen muss. Deshalb lehnt er auch den Vorschlag von John Dalli, dem EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, radikal ab.

Was hat Dalli denn beantragt?

Dalli hat im Juli vorgeschlagen, die einzelnen EU-Länder sollen selber bestimmen können, ob sie gentechnisch veränderte Pflanzen anbauen wollen oder nicht. Und sie sollen auch ein Verbot aussprechen dürfen.

Damit hat er ja eine der absolut zentralen Forderungen der Koalition der gentechfreien Regionen aufgegriffen – ist das denn nicht ein toller Erfolg?

Nun, im Prinzip schon. Bloss hat das Ganze einen Pferdefuss: Er liegt in der Formulierung des Vorschlags. Darin heisst es nämlich, die EU-Länder können zwar ein Verbot aussprechen, müssen dieses aber begründen. Und die Begründung darf sich nicht auf Gesundheits- oder Umweltbedenken stützen. Denn ob Gentechpflanzen aus wissenschaftlicher Sicht gesundheits- oder umweltschädlich sind, entscheidet allein die Efsa. Und wenn die Efsa beispielsweise erklärt, die Amflora-Kartoffel sei sicher, dann kann kein Land mehr etwas dagegen sagen.

Also ist der Vorschlag von Dalli eine reine Farce? Die Länder erhalten Kompetenzen zugesprochen, die sie in der Praxis gar nicht ausüben können ...

Nein, das nicht ... Gewisse Punkte bringen schon eine Verbesserung. Aber es ist eine vertrackte Sache. Juristen der Umweltorganisationen Greenpeace und Friends of the Earth haben den Vorschlag geprüft. Ihre erste Schlussfolgerung ist: Wenn ein Land aus moralischen oder sozioökonomischen Gründen den Anbau von Gentechpflanzen ablehnt, dann wird die Industrie dagegen klagen – und so, wie die Gesetzeslage ist, wird sie wohl Recht bekommen.

Was wird die Koalition jetzt unternehmen?

Für die Bewegung bedeutet das schon eine gewisse Zerreissprobe: Die einen sagen: «Super – jetzt haben wir, was wir wollen.» Andere wie Bové sind total gegen den Vorschlag. Das auszudiskutieren braucht noch Zeit.

Und was finden Sie?

Ich finde, man muss den Vorschlag von Dalli zumindest aufnehmen. Immerhin haben wir über zehn Jahre lang dafür gekämpft, dass die einzelnen Nationen selber bestimmen dürfen – so wie die Schweiz. Jetzt soll dies verwirklicht werden, und wir sollten deshalb schauen, wie wir von hier aus weitergehen können. Ein Greenpeace-Vertreter formulierte es so: Wir müssen nicht eine David-gegen-Goliath-Strategie fahren, sondern eine Judo-Strategie – den Fuss in der Tür behalten, Verbesserungsvorschläge formulieren und dafür im Parlament lobbyieren. Und parallel dazu eine Moratoriumsforderung einbringen.

Zum Schluss ein Blick in die Zukunft: Wie wird die EU-Landwirtschaft in zehn Jahren aussehen?

Das kann ich nicht sagen. Ich bin aber einigermassen hoffnungsvoll. Und das hat mit einer Geschichte zu tun, die ich vor mehr als zehn Jahren erlebt habe: An einer Podiumsdiskussion damals hat der Präsident von Nestlé gesagt, es sei lächerlich zu meinen, in fünf Jahren sei nicht die Hälfte aller Lebensmittel genmanipuliert.

Und heute? Heute haben wir kein einziges gentechnisch verändertes Nahrungsmittel in der Schweiz. Für mich heisst das, dass dank der Gentechnik eine starke, europaweite Bewegung entstanden ist, die für die eigene Souveränität einsteht. Noch nie haben sich so viele Menschen über Kulturgrenzen hinweg für die eigene Landwirtschaft eingesetzt. Das macht mir Mut.>

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Welt online, Logo

17.7.2011: Genfood ist teurer - und macht auch noch krank - Functional Food einfach NIE kaufen

aus: Welt online: Functional Food: Die gefährliche Illusion vom Essen, das gesund macht; 17.7.2011;
http://www.welt.de/wirtschaft/article13491513/Die-gefaehrliche-Illusion-vom-Essen-das-gesund-macht.html

<Autor: Anette Dowideit

Moderne Lebensmittel sollen nicht nur satt, sondern auch gesund und jung machen. Das Versprechen wird selten gehalten – und ist sogar schädlich.

Es ist ziemlich leicht, der Lebensmittelindustrie ein paar Euro zusätzlich zu bescheren, wenn man im Supermarkt fürs Frühstück einkaufen geht. Die kommen schnell zusammen, wenn man sich statt Lebensmitteln, die einfach nur satt machen und schmecken, solche kauft, die einen Mehrwert versprechen, eine sogenannte Funktion: die Cholesterin senkende Margarine für 2,99 statt der 99 Cent für die herkömmliche Margarine, den mit Calcium und Vitamin C versetzen Saft, der 20 Cent teurer ist als der normale Saft des Herstellers, den Viererpack probiotischen Joghurt für 1,99 Euro statt der rund halb so teuren einfachen Joghurts. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. In der Bäckerei gibt es Omega-3-Brot und -Brötchen, im Reformhaus Frühstückseier mit zugesetzten Molekülketten.

Dabei haben die allermeisten Käufer gar keinen Bedarf für diese Lebensmittel. Eine Studie der Verbraucherzentralen und des Bundesinstituts für Risikobewertung stellte etwa fest, dass fast jeder zweite Deutsche, der cholesterinsenkende Margarine isst, keinerlei Probleme mit seinem Fettstoffwechsel hat.

Die eigene Marktforschung des Danone-Konzerns ermittelte, dass jeder dritte Käufer des entsprechenden Drinks keinen erhöhten Cholesterinspiegel hat. Gekauft wird der Drink trotzdem. Und die Margarine. Das spiegelt die Einstellung des deutschen Verbrauchers zu seiner Ernährung wider: Wer genug Geld investiert, kann sich Gesundheit im Vorbeigehen kaufen. Und: Wer am falschen Ende spart und anschließend herzkrank wird, ist selber schuld.

Milliardenumsätze mit Functional Food

Der Industrie beschert diese Vorstellung riesige Umsätze: rund neun Milliarden Euro, die die Deutschen jedes Jahr für Nahrungsmittel ausgeben, mit denen sie sich gesund essen wollen. In den letzten fünf Jahren ist der Markt für diese Lebensmittel um ein Drittel gewachsen. Was davon unter "Functional Food" fällt, also unter Lebensmittel, die beim Verzehr ganz konkret die Gesundheit durch zugesetzte Substanzen fördern sollen, hat keine Marktforschungsfirma erhoben. Es gibt aber ein paar Anhaltspunkte: Allein für cholesterinsenkende Lebensmittel blättern deutsche Kunden pro Jahr rund 60 Millionen Euro hin, für probiotische Joghurts sogar 550 Millionen.

Doch trotz der Milliarden, die die Deutschen Jahr für Jahr investieren, um sich gesund zu essen, wird das Volk immer kranker. Fast zwei Drittel der Männer in der Bundesrepublik sind übergewichtig oder sogar fettleibig und etwa die Hälfte aller Frauen. Sogar bei den Kindern hat sich die Zahl der Fettleibigen seit den 90er-Jahren verdoppelt. Die Gefahr von Herz- und Kreislauferkrankungen steigt in der Folge. In jungen Jahren trinken und essen sie sich einen Bierbauch und einen zu hohen Cholesterinspiegel an, dann merken sie irgendwann, dass es so nicht weitergeht – und versuchen, ihr Problem so zu lösen, wie sie es gelernt haben. Mit Konsum.

Forscher: Die funktionellen Nahrungsmittel bringen nichts

Jedes Jahr kommen Dutzende an neuen Functional-Food-Produkten auf den Markt. Doch Wissenschaftler und Ernährungsberater ziehen eine ernüchternde Bilanz: Die funktionellen Nahrungsmittel, die heute in unseren Supermarktregalen stehen, bringen mehrheitlich nichts. Im besten Fall sind sie wirkungslos. Im schlimmsten Fall gesundheitsschädlich.

"Bei der Masse an Functional Food geht es darum, ein Lebensgefühl zu vermitteln, aber mit Gesundheitsförderung hat das nichts zu tun", sagt der renommierte Ernährungsforscher Peter Stehle aus Bonn. Auch sein Kollege Dirk Haller von der Technischen Universität Münster meint: "Funktionelle Lebensmittel können keine Krankheiten verhindern." Und Apothekerverbände betonen, dass der Genuss einiger der Lebensmittel nichts anderes als Selbstmedikation ohne ärztliche Aufsicht sei.

Um zu verstehen, welche Mechanismen hinter dem Geschäft mit den funktionellen Lebensmitteln stecken, muss man sich nach Paris begeben. Genauer gesagt nach Palaiseau, einen ländlichen Vorort im Süden der Stadt. Dort liegt das Forschungszentrum von Danone. Palaiseau ist der Geburtsort von Danacol. Ein cholesterinsenkender Joghurtdrink, der Gesundheit verspricht. Der Konzern hat ihn im Herbst mit Werbespots beworben. Darin war Schauspieler Heiner Lauterbach zu sehen, auf dem Arm seine kleine Tochter, der erklärte, ab jetzt werde gesund gelebt.

Grundlagenforschung bei Danone

Catherine Nicolle ist Grundlagenforscherin bei Danone. Man könnte Frau Nicolle eine Schlüsselfigur in der wissenschaftlichen Erforschung des Joghurtdrinks nennen. Sie war an den wissenschaftlichen Arbeiten beteiligt, unter anderem daran, die Wirksamkeit des Produktes aufzuzeigen. Drei Jahre habe die Entwicklung gedauert, sagt sie. Auf einer Folie ist ein Sieben-Stufen-Plan zu sehen: Marktanalyse, Ansatzpunkte zur Lösung des Problems "zu hohes Cholesterin" suchen, Wirkstoff bestimmen, dann Darreichungsform – trinkbarer Joghurt oder Jogurt zum Löffeln? –, klinische Studien durchführen, die Ergebnisse in ein Markenbild umsetzen, Werbung.

Der Aufwand ist groß, nur etwa fünf Prozent aller neuen Produktideen bei Danone schaffen es tatsächlich in die Regale. Bis es so weit ist, muss ein neues Produkt viele Testläufe in der "Prototyp-Fabrik" im Inneren des Forschungslabors überstehen, außerdem Dutzende Runden an Konsumentenbefragungen: Schmeckt der Joghurtdrink, ist die Verpackung ansprechend? Für Danacol wurden 7300 Konsumenten befragt. Die Danone-Marktforscher hoffen auf einen neuen "Blockbuster". Danocol soll dem Konzern in den nächsten drei bis fünf Jahren 80 bis 100 Millionen Euro Umsatz bescheren.

"Blockbuster" – der Begriff kommt ursprünglich aus Hollywood, von großen Kinoerfolgen, die die Kassen der Filmstudios klingeln lassen. Mittlerweile spricht man allerdings auch in einer anderen Branche von Blockbustern: der Pharmaindustrie. Bei Medikamenten, die gegen große Volkskrankheiten wirken sollen. Also gegen Krebs oder Bluthochdruck. Oder zu viel Cholesterin. Der fettähnliche Stoff, der unsere Zellmembranen stabilisiert, gilt bei zu hohen Werten als Auslöser von Herz-Kreislauf-Krankheiten und Krebs. Ihn unter Kontrolle zu halten ist das weltweit größte Geschäft der Pharmakonzerne. Der Industrie beschert der Verkauf der Cholesterinsenker fast 30 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr.

Milliarden-Umsätze mit Cholesterinsenkern

Warum davon nicht eine Scheibe abschneiden? Danone-Deutschlandchef Andreas Ostermayr rechnete bei der Markteinführung von Danacol vor, 70 Prozent aller erwachsenen Deutschen hätten einen erhöhten Cholesterinspiegel. Auf sie hat es auch Konkurrent Unilever abgesehen, der ebenfalls einen solchen Joghurtdrink im Programm hat. Und die Schweizer Großmolkerei Emmi. Und Nestlé. Und Coca-Cola. Das Konzept funktioniert meistens gut.

So gut, dass Danone sich ein Forschungszentrum mit 600 Mitarbeitern leistet. Und Konkurrent Nestlé aus der Schweiz im Herbst ankündigte, eine neue Industrie an der Schwelle zwischen Ernährungs- und Pharmabranche anführen zu wollen – mit seiner neu gegründeten Sparte Health Science, aus der künftig Wundernahrung gegen Diabetes, Fettleibigkeit und sogar Alzheimer kommen soll. So viel Forschung, Marktanalyse und Werbung ist teuer. Danone erklärt, die Entwicklung solcher funktioneller Lebensmittel koste "mehrere Millionen Euro". Was wiederum den Preisaufschlag erklären soll.

Wenn Peter Stehle den Begriff Functional Food hört, schnauft er erst einmal durch. Er hat sich für das Gespräch erst einmal eine Cola light aus dem Kühlschrank geholt. Dogmatisch ist er also nicht, der Professor für Ernährungsphysiologie an der Universität Bonn. In seinem Fachgebiet geht es darum zu erforschen, wie einzelne Moleküle in den Körper gelangen und was genau sie dort tun. "Func-tio-nal Food", sagt er und betont dabei jede Silbe, "Das, was die Lebensmittelindustrie unter diesem Namen vertreibt, geht an den Bedürfnissen der Bevölkerung vorbei."

Vitaminzusatz ist Humbug

Er zählt auf: Säfte mit Vitaminzusatz – Humbug. "Wir hatten in Deutschland in den letzten Jahren noch nie Mangel an Vitamin C - oder haben Sie schon mal von Skorbutfällen gehört?" Probiotika, also künstlich zugesetzte Mikroorganismen im Essen: "Da gibt es kaum Evidenz für eine vorbeugende, das heißt eine das Krankheitsrisiko vermindernde Wirkung." Omega-3-Fettsäuren: "Im Prinzip eine gute Sache. Nur leider ist die Menge, die Eiern oder Brot zugesetzt werden kann, nicht ausreichend."

Stehle ist ein gefragter Mann in der Fachwelt. Momentan zieht er mit Vorträgen über die Wirksamkeit von Functional Food durch die Lande. Auf einer seiner Folien steht lapidar: "Der objektive Beweis, dass die Einführung von Functional Food generell den Ernährungs- und Gesundheitszustand der Bevölkerung verbessert hat, fehlt." Manche Lebensmittel jedoch, sagt der Professor, können sogar der Gesundheit schaden. Besonders kritisch sieht Stehle die cholesterinsenkenden Lebensmittel, also zum Beispiel Danone Danacol oder Becel pro-activ, Unilevers Blockbuster-Margarine.

Der Wirkstoff in beiden Produkten sind Phytosterine. Das sind pflanzliche Moleküle, die bei Pflanzen die gleiche Funktion erfüllen wie das Cholesterin beim Menschen und die zum Beispiel in Sonnenblumenkernen oder Avocados gehäuft vorkommen. In Danacol und Becel pro-activ sind sie in stark konzentrierter Form künstlich zugesetzt. Wer viele Phytosterine zu sich nimmt, dessen Körper nimmt - vereinfacht gesagt - weniger Cholesterin auf.

Tatsächlich ist die Wirksamkeit von Phytosterinen vielfach belegt, weltweit gibt es laut Danone mehr als 100 Studien zu diesem Thema. Das Unternehmen verlinkt auf der Internetseite Danacol.de auf mehrere Untersuchungen, die gezeigt haben, dass der regelmäßige Konsum einen erhöhten Cholesterinspiegel senken kann. Forscherin Nicolle betont, dass verschiedene internationale Gesundheitsorganisationen derselben Ansicht sind. Und Unilever weist auf seiner Website Herzalter.de darauf hin, dass die Wirksamkeit erst vor Kurzem erneut wissenschaftlich bestätigt wurde.

Sind cholesterinsenkende Lebensmittel gefährlich?

Doch was bedeutet das? Nicht viel, wenn man Professor Stehle fragt. "Tatsächlich lässt sich durch den Konsum solcher Produkte eine gewisse Senkung des Cholesterinspiegels belegen." Dieser Zusammenhang sei anerkannt, betont er. Nur: "Das heißt nicht, dass damit auch das Herzinfarktrisiko sinkt." Denn statt Cholesterin nehme der Körper eben mehr Phytosterin auf. Was das langfristig für den Körper bedeute, sei kaum erforscht. Eines der wenigen Forscherteams, die sich mit diesem Thema bislang beschäftigt haben, sitzt am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg an der Saar.

Vielleicht, sagt Professor Ulrich Laufs, der die Untersuchung leitete, habe die geringe Fallzahl kritischer Forschungsprojekte ja auch damit zu tun, dass man solche Ergebnisse nur schwer veröffentlichen könne. "Die wissenschaftlichen Magazine, in denen Fachartikel über Ernährung veröffentlicht werden, sind natürlich auch von den Lebensmittelherstellern als wichtige Werbekunden abhängig." Und bei wissenschaftlichen Kongressen träten die Nahrungsmittelkonzerne häufig als Mitveranstalter auf.

Die Homburger Studie wurde 2008 veröffentlicht. Das Ergebnis dürfte Unilever, Danone und Co. nicht gefallen haben. Laufs und seine Arbeitsgruppe hatten Labormäusen Futter gegeben, das mit Phytosterinen angereichert war. "Dabei haben wir festgestellt, dass sich bei diesen Tieren die Pflanzensterine in den Geweben ablagerten", sagt der Mediziner. Im Vergleich mit einer Kontrollgruppe, die ein cholesterinsenkendes Medikament gefüttert bekam, wiesen die Mäuse, die Functional Food verspeist hatten, anschließend noch doppelt so viel Gefäßverkalkung auf.

Danone: Ergebnisse vom Tierversuch kaum übertragbar

"Kein Mensch weiß, was mit den Gefäßen passiert, wenn Menschen mit Risikofaktoren über eine lange Zeit hinweg größere Mengen einnehmen." Laufs sagt, eine spürbare Senkung des Cholesterins trete überhaupt erst beim Konsum hoher Dosen an Phytosterinen ein. "Es gibt also keine Hinweise auf eine deutliche Wirksamkeit solcher funktioneller Lebensmittel, dafür aber Hinweise auf eine möglicherweise nachteilige gesundheitliche Wirkung."

Danone-Forscherin Nicolle weist darauf hin, dass es schwierig sei, Ergebnisse von Untersuchungen an Tieren auf Menschen zu übertragen. Da hier keine klare Einigkeit herrsche, arbeite das Unternehmen derzeit zusammen mit externen Forschungseinrichtungen daran, zusätzliche wissenschaftliche Belege für diese Fragen zu liefern. Die Pressestelle gibt auch noch die Empfehlung, sich die Gegenmeinung eines anderen Wissenschaftlers anzuhören, und zwar die von Professor Eberhard Windler vom Uniklinikum Hamburg-Eppendorf.

Der Forscher hat in den 90er-Jahren die Ernährungsweise weiblicher Patienten mit koronaren Herzkrankheiten statistisch erfasst. Dabei kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass ein hoher Fleischverzehr das Erkrankungsrisiko erhöhe, während ein hoher Verzehr von Obst und Gemüse das Risiko senke. Aus den Angaben errechneten sie auch, dass Menschen mit koronaren Herzkrankheiten meist vergleichsweise niedrige Phytosterinspiegel aufweisen. Einen Beleg für die Unbedenklichkeit der mit Phytosterinen künstlich versetzten Lebensmittel liefern diese Forschungsergebnisse allerdings nicht.

Behörde warnt vor Lebensmittel mit Pflanzensterinen

Den deutschen Behörden sind die Studienergebnisse aus dem Saarland seit Langem bekannt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), eine Behörde des Verbraucherschutzministeriums, warnte kurz nach deren Veröffentlichung: Menschen mit normalen Cholesterinwerten sollten den Verzehr von Lebensmitteln mit zugesetzten Pflanzensterinen "ausdrücklich vermeiden". Das BfR riet sogar ausdrücklich davon ab, weitere Lebensmittelgruppen mit Phytosterinzusatz für den Verkauf zuzulassen.

Es ist nicht so, dass die Hersteller funktionelle Nahrungsmittel einfach in die Supermarktregale stellen könnten. Alle neuen Arten von Lebensmitteln, die in die Läden kommen, müssen zuvor eine Zulassung der EU erhalten. "Lebensmittel oder Lebensmittelzutaten, die unter diese Verordnung fallen, dürfen keine Gefahr für den Verbraucher darstellen", heißt es in Artikel 3, Absatz 1 der entsprechenden EG-Verordnung. Beantragt ein Nahrungsmittelhersteller eine Zulassung für eine neue Lebensmittelgruppe, wendet sich die Kommission an die Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA (European Food Safety Authority). Mit dem Auftrag, eine Risikobewertung für die Produktgruppe zu erstellen.

Die Hersteller betonen nachdrücklich, ihre Produkte seien völlig ungefährlich. "Wenn wir nur den geringsten Zweifel daran hätten, würden wir sofort reagieren", sagt Arne Kirchem, Manager bei Unilever und verantwortlich für die Becel-Produktgruppe. Schließlich, argumentiert er, sei der Imageschaden, den eine gesundheitsschädigende Wirkung eines der Produkte hätte, ein viel zu großes Risiko für einen Konzern wie Unilever. Und Danone teilt mit, das Unternehmen orientiere sich an den Untersuchungen der EFSA, laut denen die Produkte vorrangig von denjenigen Konsumenten gekauft würden, für die sie geeignet seien. Lobbyarbeit in Brüssel ist essenziell für Firmen wie Coca-Cola, Nestlé, Unilever oder Danone.

Lebensmittelkonzerne unterstützen die Forschung

Wie die meisten anderen Industriezweige auch unterhalten die Konzerne dort sowohl Büros für ihre eigenen Interessenvertreter als auch ihre Verbände und finanzieren darüber hinaus "Think Tanks". Gesponserte Forschung gehört bei fast allen großen Nahrungsmittelherstellern zum Marketing. "Beim Konsumenten besteht ein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Wissen über Ernährungszusammenhänge und der Bereitschaft, funktionelle Lebensmittel auszuprobieren", schreibt der Ernährungswissenschaftler Gastón Ares aus Montevideo. Deshalb stellt sich Unilever seit ein paar Jahren in deutsche Supermärkte und bietet den Kunden kostenlos Cholesterin-Schnelltests.

Bei der Gesundheitsaufklärung für Erwachsene sind die Franzosen nicht zurückhaltend. Für den Actimel-Drink gab es eine Zeit lang Broschüren inklusive Rabattgutscheinen, die über den Gesundheitsnutzen des Produkts aufklärten und in Arztpraxen und bei Ernährungsberatern auslagen. Ob Actimel indes tatsächlich Erkältungen vorbeugen kann, ist bisher nicht offiziell von der EU verbrieft. Danone hat vor gut einem Jahr den Antrag auf eine Health-Claim-Prüfung vorerst zurückgezogen. Branchenbeobachter vermuten, dass die Sorge vor dem Imageschaden, den eine mögliche Ablehnung des Antrags mit sich gebracht hätte, eine Rolle gespielt habe.

Danone dagegen begründet die Rücknahme damit, dass zunächst die Vorgaben der Behörden nicht eindeutig genug gewesen seien, welche wissenschaftlichen Belege beigebracht werden müssten. "Wir werden im Laufe dieses Jahres den Antrag erneut vorlegen und sind überzeugt, die Zustimmung zu bekommen", heißt es aus dem Konzern.

"Goldener Windbeutel" für Actimel

Vor zwei Jahren hatte Foodwatch den "Goldenen Windbeutel" für die dreisteste Werbelüge an Actimel vergeben, weil nach Ansicht der Verbraucherschützer durch die Werbung suggeriert werde, dass Actimel als einziges Produkt am Markt Erkältungen verhindern könnte. Dabei stärke er das Immunsystem lediglich ebenso gut wie ein herkömmlicher Naturjoghurt.

In den Behandlungsräumen von Miriam Eisenhauer sucht man nach Werbeplakaten oder Flyern vergeblich. Die Ernährungsberaterin hat ihre Praxis in Frankfurt am Main. Auf dem Klingelschild klebt ein Aufkleber mit dem Firmenlogo, auf dem die Bürotürme Frankfurts aus Gurken und Paprika nachgebaut sind. Die Ernährungsexpertin ist der Typ Sportstudentin, jung, hübsch, Jeans und T-Shirt, die kurzen blonden Haare zurückgesteckt, leicht hessischer Dialekt. "Ich halte von dem ganzen Kram gar nichts", sagt sie.

Zu Eisenhauer kommen Frankfurter, die Übergewicht haben, Untergewicht oder an einem Reizdarmsyndrom leiden. Fünf Sitzungen verteilt über vier Monate setzt sie gewöhnlich an, danach sollten die Leute wissen, wie sie sich gesund ernähren: möglichst viele ballaststoffhaltige Nahrungsmittel wie Vollkornprodukte, Gemüse und Obst essen, nicht zu viel Zucker. Wer eine Überweisung vom Hausarzt bekommt, bei dem zahlt die Krankenkasse 135 Euro zur Ernährungsberatung zu. Eisenhauer erzählt, dass viele ihrer Klienten ihr Fragen zu funktionellen Lebensmitteln stellen: Beugt das wirklich Krankheiten vor? Soll ich mir das kaufen? "Ich sage da immer ganz entschieden Nein", sagt sie.

Lebensmittelzusätze kommen aus der Chemie

Ein Spot mit Bildern, die von Familienglück erzählen, von Ausgeglichenheit und Menschen, die mit sich selbst, ihrem Körper und ihrer Umwelt im Reinen sind. "Tiefenpsychologie", sagt Klaus Menrad. "Den Geist der Zielgruppe richtig zu treffen, das ist die größte Herausforderung beim Functional Food. Die Inhaltsstoffe selbst sind dann eher Nebensache." Menrad kennt sich mit diesen Dingen aus wie kaum ein anderer in Deutschland. Er ist Professor für Marketing am Wissenschaftszentrum Straubing und hat als einer von wenigen Wissenschaftlern weltweit bisher erforscht, wie funktionelle Lebensmittel beworben, bepreist und in Läden platziert werden müssen, damit Kunden sie kaufen. Das Zauberwort heiße "Natürlichkeit", sagt er. "Die Verpackung, die Werbung, alles muss nach Natur aussehen, es darf auf keinen Fall chemisch oder technisch wirken."

Wahrscheinlich, meint Professor Menrad, fänden die meisten Leute wohl die Vorstellung, woher die Vitamine, die Phytosterine oder die Omega-3-Fettsäuren tatsächlich stammen, weniger ansprechend. Die größte deutsche Vitaminquelle liegt in Ludwigshafen, auf dem Firmengelände des Chemiekonglomerats BASF. Mehr als 20.000 Tonnen Vitamin E laufen jedes Jahr vom Band und in etwa noch einmal so viele Tonnen Vitamin A und Vitamin C. Bevor sie in den Saft, in die Cornflakes oder ins Bonbon gerührt werden, stecken die Vitamine in weißem Pulver.

Das Pulver wird in große Fässer gefüllt, auf Lastwagen verladen und dann zu den Kunden in aller Welt verschickt. Das erfolgreichste Produkt derzeit heißt Vegapure: konzentrierte Phytosterine, die in Brotaufstriche, Getränke oder Joghurt gerührt werden. "Multinationale Lebensmittelunternehmen" seien die Kunden, sagt Massimo Armada, weltweiter Leiter der BASF-Sparte Human Nutrition. Die "hoch leistungsfähigen Inhaltsstoffe" könnten den Kunden helfen, "auf den Wellness-Trend eine Antwort zu finden", und das "auf Basis petrochemischer und nachwachsender Rohstoffe"

Lebensmittelherstellung erinnert an die Pharmaindustrie

Auch die Herstellungsverfahren der modernen Lebensmittelbranche erinnern stark an die Pharmaindustrie. Es deutet alles darauf hin, dass hier eine gigantische Branche entsteht, in der die Übergänge zwischen Essen und Medikament immer weiter verschwimmen. Natürlich versuchen deshalb auch die großen Pharmakonzerne, auf dem benachbarten Markt Tritt zu fassen. In den USA klappt das schon ziemlich gut. Abbott Laboratories verkauft in den amerikanischen Drugstores Puddings mit künstlich zugesetzten Ballaststoffen für unterernährte Alte, die nicht mehr gut kauen können. Johnson & Johnson vertreibt eine cholesterinsenkende Margarine.

In Europa dagegen hat sich bisher nur Novartis, der Hersteller von Schmerzsalben und Nasentropfen, an einer eigenen Functional-Food-Linie versucht. Vor zwölf Jahren ging das Unternehmen mit seiner Marke "Aviva" an den Start, die Knochen, Herz und Verdauungstrakt stärken sollten. Nach gut einem Jahr nahm Novartis die Kekse, Müslis und Müsliriegel mangels Erfolg wieder vom Markt. Warum, weiß Marketingexperte Menrad. "Die Pharmakonzerne sind lange nicht so gut auf dem Gebiet der Imagebildung für solche Produkte wie Lebensmittelkonzerne, die dies häufig schon jahrzehntelang für ihre Markenprodukte tun." Novartis scheiterte, weil der Produktname, die Aufmachung der Verpackungen und die Werbung "an Krankheit erinnerten".

Ältere Menschen sind die typischen Käufer

Krank sein, das ist das Letzte, was die Käufer von Functional Food wollen. Vor ein paar Jahren skizzierten Kollegen des Marketingexperten ein Profil des typischen Käufers krankheitsvorbeugender Lebensmittel. Das wenig überraschende Ergebnis: Der überwiegende Teil der Kunden ist über 50. "Das sind halt die Leute, die ihr Häuschen schon abbezahlt haben, die Kinder durch die Ausbildung durch haben und nun wieder mehr Zeit haben, sich mit sich selbst zu beschäftigen", meint Menrad. Der demografische Wandel sorgt dafür, dass die kaufkräftige ältere Kundengruppe immer größer wird.

Die Lebensmittelhersteller kennen diese Zusammenhänge natürlich auch, sie stehen sogar im Internet bei Wikipedia erklärt. Und trotzdem versetzen sie weiter Brot mit Omega-3-Fettsäuren aus Raps - einfach weil es sich gut verkauft.

Es geht aber auch anders. Denn grundsätzlich, da sind sich alle Forscher einig, ist die Idee ziemlich genial, mit sinnvollen Wirkstoffen im Essen Unterversorgungen auszugleichen. So wie beim Jod, das seit Jahrzehnten in Deutschland dem Speisesalz zugesetzt wird. Durch das Jodsalz ist es nach Angaben der WHO gelungen, dass Deutschland heute kein Jodmangelgebiet mehr ist. Bloß: Lebensmittelzusätze sind nur dann sinnvoll, wenn die Konsumenten mit ihrer normalen Ernährung tatsächlich mit diesem Stoffen zu wenig versorgt sind.

Die Blaubeere ist so ein Beispiel. Sie enthält, ebenso wie etwa die Brombeere, eine hohe Menge an Anthocyanen. Diese Pflanzenfarbstoffe, ähnlich den Carotinen, braucht der Körper, um freie Radikale zu binden – was zum Beispiel Krebserkrankungen vorbeugen kann. Anthocyane gehören wie das Jod oder die Fettsäuren aus dem Fisch zu den wenigen Stoffen, von denen wir Deutschen tatsächlich mehr vertragen könnten. "Kein Wunder", meint Karsten Köhler. "Wann isst man schon mal frische Heidelbeeren? Bei mir zumindest ist das lange her." Köhler steht in einem Labor des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Hier wird Verfahrenstechnik gemacht: Die Forscher entwickeln etwa Verfahren, um Lebensmittel länger haltbar zu machen oder die wertvollen Inhaltsstoffe so in Öl- oder Wasserlösungen zu verpacken, dass sie die industrielle Verarbeitung überstehen.

Violettes Pulver – Heidelbeere aus der Dose

Köhler macht in der Ecke halt, in der eine Laborantin gerade einen Versuch mit einem anthocyanhaltigen Heidelbeerextrakt macht. Das dunkelbau-violette Pulver, die Laborantin zeigt eine kleine Dose davon, könnte man nun direkt in Joghurts, Marmelade oder Säfte einrühren. Doch in dieser Form wäre es in einem Lebensmittel nicht lange stabil. Also forscht das KIT gemeinsam mit einem Forschungsverbund von zehn weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen bundesweit, wie man es besser verpacken kann.

Die Laborantin löst das Heidelbeerpulver in Wasser auf, vermischt es erst mit einem Pflanzenöl, dann mit einer Lösung aus Kohlenhydraten, rührt es mit mehreren Maschinen durch. "Was Sie hier sehen, wird nicht mit spezieller Chemie erreicht, sondern mit dem Prozess. Somit könnte auch eine Hausfrau in ihrer Küche ganz ähnlich arbeiten, wie beispielsweise bei einer Mayonnaise", sagt Köhler.

Lebensmittel gegen Darmentzündung

Wissenschaftler trauen den funktionellen Lebensmitteln viel mehr zu, als nur Mangelversorgung zu bekämpfen. In Zukunft, glaubt zum Beispiel Forscher Dirk Haller von der TU München, wird man damit Krankheiten in ihrem Verlauf positiv beeinflussen können. Sein Spezialgebiet die Probiotika. Früher hat Haller für Nestlé gearbeitet, heute versucht er herauszufinden, wie Darmbakterien Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen oder Diabetes helfen können. Die bisherigen Forschungsergebnisse sind ermutigend. Bei Darmkranken etwa konnten Entzündungsherde gemildert werden.

Doch das ganz große Geld wird aber wohl in Zukunft anderswo gemacht werden. Es gibt einfach viel weniger Schwerkranke, als es Gesunde gibt, die potenziell irgendwann einmal krank werden könnten. Zu Letzteren zählen die unabhängigen Wissenschaftler eben auch Menschen mit leicht erhöhtem Cholesterinspiegel. Der Knackpunkt ist: Bei Patienten mit "leicht erhöhtem" Blutfettwert würde wohl kein Arzt auf die Idee kommen, medikamentöse Cholesterinsenker zu verschreiben.

Auf diese große Kundengruppe setzen Firmen wie Unilever und Danone. Professor Stehle in Bonn sind Lebensmittel mit Zusatznutzen bewusst noch nie in den Einkaufswagen gekommen. Krankheiten vorbeugen geht ganz anders, sagt er. Sport treiben und möglichst versuchen, nicht zu dick zu werden. "Wobei Letzteres mit zunehmendem Alter immer schwieriger wird, muss ich zugeben." Und was ist mit der gesund erhaltenden Ernährung? "Ich persönlich minimiere mein Risiko, indem ich alles esse", sagt er und gießt sich ein Glas Cola light ein.>


Kommentar

Es erscheint eine grosse Grausamkeit, wie die Regierungen die genveränderten Lebensmittel zulassen und damit jegliche Krankheiten einfach in Kauf nehmen. Das sind - auf Deutsch gesagt - Menschenexperimente. Die Naturmedizin hat nie genveränderte Sachen gebraucht, heilt aber bis heute oft und zuverlässig.

Michael Palomino, 18.7.2011

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5.5.2012: Tote Ringer durch Genmais - Anzeige gegen Syngenta

aus: Gesundheitliche Aufklärung online: Tote Rinder durch Gen-Mais - Bauer erstattet Strafanzeige gegen Syngenta; 5.5.2012;
http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/tote-rinder-gen-mais-bauer-strafanzeige-syngenta

<Tote Kühe durch Gen-Mais: Gottfried Glöckner, einer der mutigsten und bewundernswertesten Bauern Mitteleuropas, erstattet Strafanzeige gegen den Gentechnikkonzern Syngenta wegen Sachbeschädigung, Prozessbetrug und Verstoß gegen das Gentechnikgesetz

Der vor einigen Jahren diskutierte Fall um die mysteriösen Todesfälle von Kühen des deutschen Bauers Glöckner, der seine Tiere zwischen 2000 und 2004 mit dem gentechnisch veränderten Mais Bt 176 der schweizer Firma Syngenta fütterte, könnte eine dramatische Wendung nehmen.

Gottfried Glöckner, der einen Schadensersatzprozess gegen die Firma vor dem Oberlandesgericht Frankfurt verlor, hat jetzt Strafanzeige gegen Syngenta gestellt. Die Vorwürfe sind neu und klingen ungeheuerlich: Der Deutschlandchef des schweizer Agro-Konzerns Dr. Jachmann habe von Fütterungsversuchen aus dem Jahre 1996 in den USA gewusst und weder ihn (Glöckner) von den Versuchen noch den Richtern im späteren Schadensersatzprozess etwas davon gesagt.

Bei den US-Fütterungsversuchen mit Bt 176, die von Syngenta selbst in Auftrag gegeben wurden, starb ein Anteil von 25 % der Kühe. Die Kühe der Vergleichsgruppe, die nicht mit dem gentechnisch veränderten Mais gefüttert wurden, blieben hingegen gesund.

Glöckner und einem renommierten französischen Molekularbiologen wurde die Studie im Jahre 2009 in Paris zugespielt. Dies bestärkte Glöckner in seinem Verdacht, dass seine Kühe tatsächlich wegen des Gen-Maises zu Tode kamen. Er ließ daraufhin den Fall von einem renommierten deutschen Gentechnikrechtsexperten begutachten.

Dieses Gutachten kommt zu dem Schluss, dass Syngenta im Zusammenhang mit Bt 176 schwerwiegende Straftaten begangen hat, wenn die von Glöckner angegebenen Tatsachen stimmen: Syngenta hatte Glöckner mit keinem Wort über die Ergebnisse der USA-Studie informiert und ihn auch über viele andere Risiken von Bt 176, die schon damals bekannt waren, nicht informiert. Hierzu waren sie aber verpflichtet.

Indem sie es nicht taten, erfüllten die den Straftatbestand der Sachbeschädigung an 65 Kühen. Außerdem hätten die Todesfälle in den USA und Deutschland bei Fütterungen mit Bt 176 nach Gentechnikrecht als „unerwartete Ereignisse“ den Aufsichtsbehörden gemeldet werden müssen. Eine solche Meldung war jedoch offensichtlich nicht erfolgt, sonst hätten die die Versuche überwachenden deutschen Behörden (damals das Robert Koch Institut – heute Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit BVL) die Versuche nie zulassen dürfen, ohne Glöckner über das Risiko zu informieren.

Der schwerste Vorwurf dürfte aber der des Prozessbetrugs sein: Im Schadensersatzprozess wegen der toten Kühe gab Syngenta an, dass bisher keine Risiken durch Bt 176 bekannt seien. Die Klage wurde abgewiesen. Diese Aussage Syngentas vor Gericht war aber falsch, da bei den von Syngenta selbst in Auftrag gegebenen Fütterungsversuchen in den USA 25 % der Kühe starben. Glöckner entstand dadurch ein finanzieller Schaden von weit über 500.000 Euro, da er von Syngenta die ihm zustehende Kompensation für den Verlust der Kühe und seine Existenzvernichtung gerichtlich nicht zugesprochen bekam.

Glöckner hat deshalb zusammen mit dem Bündnis Aktion Gen-Klage und der Schweizer NGO „public eye on science“ des Bauernrebellen Urs Hans Strafanzeige gegen Syngenta erstattet.

Quelle: Strafanzeige gegen Syngenta – Pressekonferenz am 2. Mai in Frankfurt und Basel>


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n-tv online, Logo

20.9.2012: Genmais gibt Genmeis: Tiere <bekommen mehr Tumore und sterben früher>

aus: n-tv online: In Europa zum Verzehr freigegeben: Genmais verursacht Tumore; 20.9.2012;
http://www.n-tv.de/politik/Genmais-verursacht-Tumore-article7267191.html

<Zum Anbau ist die Genmaissorte NK 603 des Monsanto-Konzerns in Europa nicht zugelassen, darf aber für die Lebensmittelherstellung verwendet werden. Forscher stellen nun fest: Tiere, die mit dem Produkt gefüttert werden, bekommen mehr Tumore und sterben früher.

Tumore, Nierenschäden, Leberschäden: Genmais kann nach einer französischen Studie Ratten krank machen. Die Forscher fütterten die Tiere zwei Jahre lang mit der in Europa zugelassenen Sorte NK 603 des Agrarkonzerns Monsanto und mit Kontrollmais. Der Mais wird nach Expertenangaben von der europäischen Lebensmittelindustrie jedoch gemieden.

Die Studie ist im Fachblatt "Food and Chemical Toxicology" veröffentlicht. Die Versuchstiere hätten mehr Tumore entwickelt als die der Kontrollgruppe und seien auch früher gestorben, schreiben die Forscher um Gilles-Eric Séralini. Das US-Unternehmen Monsanto äußerte sich nicht zu den Ergebnissen.

Konzerne meiden Sorte

Ein Sprecher der EU-Kommission sagte, man habe die Studie bereits an die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA weitergeleitet. Nach EFSA-Angaben ist der Mais als Rohstoff zur Verarbeitung unter anderem in der Lebensmittelindustrie zugelassen. Zu der Studie wollten die Behörde zunächst jedoch nichts sagen, weil sie noch geprüft werde. Nach Auskunft der Behörde ist NK 603 in der EU nicht zum Anbau zugelassen.

Auch wenn der Genmais in der EU zugelassen sei, würden Lebensmittelkonzerne würden ihn meiden, sagte der deutsche Gentechnik-Experte Christof Then vom Institut Testbiotech. Sie müssten ihre Produkte dann nach der EU-Verordnung für gentechnisch veränderte Lebensmittel extra kennzeichnen.

Der französische Experten-Verband AFBV warnte hingegen vor einer Überbewertung der Ergebnisse. "Zahlreiche Studien" an Tieren zu den Langzeitfolgen von Genpflanzen hätten "niemals giftige Folgen gezeigt", wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete. Die AFBV bezeichnet sich selbst als Gruppe unabhängiger Experten, auf der Website finden sich jedoch zahlreiche Beiträge, die den Nutzen von Genpflanzen belegen sollen.

"Gesundheit schützen"

Gleich drei französische Minister forderten die EU zum Handeln auf. "Die Regierung wird von den europäischen Behörden verlangen, alle Maßnahmen zu ergreifen, die nötig sind, um die menschliche und tierische Gesundheit zu schützen", heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung.

Möglicherweise sei auch die "notfallmäßige Aussetzung der Importzulassung" angemessen, bis der Mais genauer untersucht sei. Unterzeichnet haben die Mitteilung Landwirtschaftsminister Stéphane Le Foll, Sozialministerin Marisol Touraine und Umweltministerin Delphine Batho.

Der Hauptautor Séralini von der französischen Forschergruppe CRIIGEN hatte schon 2007 vor den Gefahren von Genmais gewarnt: Mit Genmais MON863 gefütterte Ratten hätten Vergiftungssymptome sowie Leber- und Nierenschäden aufgewiesen. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) sah damals keinerlei gesundheitliche Bedenken für Ratten oder Menschen.

Quelle: n-tv.de, dpa>

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Kopp online, Logo

16.10.2012: Genmais provoziert kopfgrosse Krebstumore bei Ratten - Russland verhängt Verbot für Genmeis von Monsanto

aus: Kopp-Verlag: Russland verbietet den Import vom Genmais; nach schockierenden Studien könnte auch die EU schon bald ein Verbot für Monsanto-GVO verhängen; 16.10.2012;
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/mike-adams/russland-verbietet-den-import-vom-genmais-nach-schockierenden-studien-koennte-auch-die-eu-schon-bal.html

<Mike Adams

Russland hat jetzt offiziell den Import von gentechnisch verändertem Mais verboten. Zur Begründung der Entscheidung wird auf eine neue Studie französischer Forscher verwiesen, bei der Ratten massive Krebstumoren entwickelt hatten, nachdem sie ihr Leben lang mit genmanipuliertem Mais von Monsanto gefüttert worden waren.

Die russische Verbraucherschutzorganisation Rospotrebnadzor gab bekannt, sie werde alle Importe von Genmais aufhalten, während das Ernährungsinstitut des Landes die Ergebnisse der Studie auswertet.

Das russische Verbot ist der neueste Schlag gegen Monsanto, ein Unternehmen, das verzweifelt an dem Märchen festhält, sein gentechnisch verändertes Saatgut sei »nicht anders« als herkömmliche Sorten, Langzeit-Sicherheitsstudien seien somit völlig überflüssig. Monsanto greift die französische Studie an, weil angeblich zu wenige Ratten untersucht wurden und die Dauer der Studie zu kurz gewesen sei. Dieser Vorwurf ist absurd angesichts der Tatsache, dass Monsanto seine Studien an Tieren normalerweise nur über 90 Tage durchführt, während bei der französischen Studie die Wirkung auf Ratten untersucht wurde, die zwei Jahre lang GVO-Mais gefressen (und Wasser mit Spuren des Unkrautvernichters Roundup getrunken) hatten.

Bedeutsam ist, dass sich die Tumoren bei den Ratten erst entwickelten, als die Tiere erwachsen waren. Monsantos Genmais ist in Amerika bereits seit zehn Jahren auf dem Markt, er ist Bestandteil vieler beliebter Frühstücks-Cerealien und Müslis.

Ein Verbot auch in Europa?

Zusätzlich zu dem Importstopp durch Russland droht Monsanto möglicherweise auch ein Verbot in Europa. Dem Vernehmen nach wird Frankreich ein europaweites Verbot beantragen, falls sich die Erkenntnisse der französischen Wissenschaftler bei einer Überprüfung durch die nationale Gesundheitsbehörde bestätigen.

Außerdem müssen Lebensmittelhersteller ihre GVO-haltigen Produkte in Zukunft entsprechend kennzeichnen, wenn die Gesetzesinitiative Proposition 37 in Kalifornien bei der Wahl Erfolg hat. Allgemein wird damit gerechnet, dass die amerikanischen Lebensmittelhersteller dann auf GVO verzichten müssten, weil die allermeisten Verbraucher, die auch nur etwas über GVO wissen, keine Produkte mehr kaufen würden, auf deren Etiketten diese als Inhaltsstoffe angegeben sind.

Die Toxizität von GVO ist jetzt wissenschaftlich bestätigt

Die unabhängige französische Organisation CRIIGEN.org fasst ihre Ergebnisse in einer Erklärung folgendermaßen zusammen:

»Die Folgerungen sind schwerwiegend. Sie zeigen die Toxizität sowohl eines GVO mit weit verbreiteten transgenen Eigenschaften als auch eines weit verbreiteten Unkrautvernichtungsmittels schon bei der Einnahme äußerst geringer Dosen (die denen im Leitungswasser entsprechen). Darüber hinaus stellen die Ergebnisse die Adäquatheit der derzeitigen Aufsichtsverfahren der Behörden infrage, die weltweit zuständig sind für die Bewertung von Gesundheit, Lebensmitteln, Chemikalien sowie Industriebetrieben, die Produkte auf den Markt bringen wollen.«

Hier ist eines der von den Forschern freigegebenen Fotos, das die massiven Krebstumoren zeigt, die bei den mit Genmais gefütterten Ratten auftraten:

Staatliche Aufsichtsbehörden durch Monsanto unterwandert, Wissenschaftler gekauft

In Wirklichkeit hat es Monsanto geschafft, Aufsichtsbehörden auf der ganzen Welt zu unterwandern. Viele Wissenschaftler in den USA haben Geld erhalten, und GVO-Befürworter wie Michael Taylor wurden auf einflussreichen Posten in der Regierung »untergebracht«.

Auch bei der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) finden sich Entscheidungsträger mit finanziellen Verbindungen zu Herstellern von Gen-Saatgut.

Der Kongressabgeordnete Dennis Kucinich fordert für die USA ein landesweites Gesetz zur Kennzeichnung von GVO. Er sagte: »Bei der [Lebens- und Arzneimittelbehörde] FDA sind über eine Million Wortmeldungen von Bürgern eingegangen, die eine Kennzeichnung von GVO fordern. 90 Prozent der Amerikaner sind dafür. Warum also keine Kennzeichnung? Ich nenne Ihnen einen Grund: Monsanto ist ein führender Betreiber der GVO-Technologie, ein milliardenschwerer GVO-Lobbyist und ein wichtiger Spender im Wahlkampf.«“

Quellen für diesen Beitrag waren:

FoxBusiness

RFI>

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Polen 3.1.2013: <Polen verbietet Gentechnik-Mais und -Kartoffeln>

aus: keine-gentechnik.de; 3.1.2013;
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/26881.html

<Die polnische Regierung hat den Anbau von gentechnisch verändertem Mais und Kartoffeln verboten. Umwelt- und Verbraucherorganisationen feierten den Entschluss als großen Erfolg. Zuletzt hatte das Land den Handel mit Gentechnik-Saatgut erlaubt, um drohenden EU-Strafen wegen Nichtumsetzung geltenden Rechts zu entgehen.

Das Verbot soll noch im Januar in Kraft treten. Betroffen sind zwei Gentechnik-Pflanzen: der Mais MON 810 vom US-Marktführer Monsanto und die „Amflora“-Kartoffel des deutschen Agrochemiekonzerns BASF. Momentan haben nur diese gentechnisch veränderten Pflanzen eine Anbauzulassung in der EU. Der Anbau von MON 810 ist in mehreren Ländern, darunter auch Frankreich und Deutschland, bereits untersagt. Die Maispflanze setzt durch die Gen-Modifikation permanent ein Gift zum Töten von Insekten frei. Bei der „Amflora“-Knolle bewirkt die Veränderung hingegen eine besondere Stärkezusammensetzung. Sie war bislang nur in Österreich, Luxemburg und Ungarn verboten.

In Polen war die Verwendung der Agro-Gentechnik lange Zeit nicht gesetzlich geregelt. Doch auch bevor der Handel von gentechnisch verändertem Saatgut vor wenigen Wochen erlaubt wurde, konnten sich Landwirte jahrelang die Samen im Ausland besorgen. Die gesetzliche Regelung kam auf Druck der EU-Kommission zustande, die mit Sanktionen drohte. Verbraucherorganisationen befürchteten, dass dem Anbau von Gentechnik damit Tür und Tor geöffnet würde. Dem hat die Regierung von Premierminister Donald Tusk nun einen Riegel vorgeschoben.

Greenpeace Polen begrüßte den Schritt, verwies jedoch auch auf bevorstehende Aufgaben: „Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass die Europäische Kommission die polnischen Verbote nicht aufheben kann, was sie zuvor erfolglos versucht hat, wenn andere Länder ähnliche Verbote eingeführt haben. Wir müssen auch darauf achten, dass die Pflanzen wirksam kontrolliert werden und das Anbauverbot beachtet wird.“ [dh]

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8.6.2013: <Gen-Weizen kann zu Leberversagen führen> - "transgener Weizen" mit Gen aus Pfefferminze vertreibt nicht nur Blattläuse...

aus: Facebook: Uwe Kellner; 8.6.2013;
https://www.facebook.com/uwe.kellner.7

<Rothamsted Research entwickelte einen transgenen Weizen, der ein Gen aus der Pfefferminze enthält, welches ein Alarmpheromon synthetisiert, das Blattläuse vertreibt. Die ersten Feldversuche fanden 2012 statt. Das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik (IPK) beabsichtigt, zwischen 2012 und 2014 einen Freisetzungsversuch mit genmanipuliertem Weizen durchzuführen. Das Freilandexperiment soll am Standort Üplingen (Bördekreis, Sachsen-Anhalt) stattfinden.

Professor Judy Carman, Biochemikerin und Leiterin des IHER an der Flinders University in Adelaide: »Wenn dieser Wirkstoff dieselben Gene bei uns ausschalten kann, wie er sie im Weizen ausschaltet, dann werden Kinder, die ohne diese Enzymfunktion geboren werden, in der Regel mit etwa fünf Jahren sterben. Und Erwachsene werden dadurch zunehmend krank, zunehmend müde, bis sie schließlich sehr, sehr schwer erkranken.«
Quelle:

http://umweltinstitut.org/gentechnik/freisetzungsversuche/hintergrunde-gen-weizen-1036.html

Unter Rubrik Insektenbekämpfung:
http://de.wikipedia.org/wiki/Grüne_Gentechnik

http://safefoodfoundation.org/wp-content/uploads/2012/09/Carman-Expert-Scientific-Opinion.pdf>

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GENFOOD MUSS VERBOTEN WERDEN - MONSANTO MUSS VERBOTEN WERDEN

Kopp online,
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20.6.2013: Gentechmais und Gentechsoja (Futter mit gentechnisch veränderten Organismen GVO) bei Schweinen ergibt häufige Unfruchtbarkeit wegen Krankheiten in der Gebärmutter und schwere Entzündungen der Verdauungsorgane

aus: Kopp-Verlag online:
Alarmierende Studie über die Wirkung von Monsanto-Futter bei Schweinen: F. William Engdahl ; 25.6.2013;
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/f-william-engdahl/alarmierende-studie-ueber-die-wirkung-von-monsanto-futter-bei-schweinen.html

<Vor wenigen Tagen wurde die erste Langzeitstudie über die Wirkung einer Fütterung mit Monsanto-Gentechmais und -soja veröffentlicht. Die Resultate schockieren, sie bestätigen die im September 2012 veröffentlichten Ergebnisse einer Langzeitstudie von Professor Gilles-Éric Séralini über die Wirkung einer Fütterung mit Monsanto-Genmais bei Ratten.

[Genfood und Genfleisch]

Seit ungefähr 20 Jahren ist es gängige Praxis und auch erlaubt, Schweine, Rinder und andere Tiere mit einer Mischung von Gentechmais und -soja zu füttern. Trotzdem wurde erst jetzt eine erste unabhängige Langzeit-Fütterungsstudie über die Wirkung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) bei Nutztieren durchgeführt – ein Beweis dafür, wie umfassend Monsanto und die Gentech-Agrobusiness-Lobby die staatlichen Aufsichtsbehörden in der Hand haben. Was nur wenige wissen: Seit das US-Landwirtschaftsministerium 1996 die Markteinführung von gentechnisch verändertem Soja und Mais für den menschlichen Verzehr und die Verfütterung an Tiere genehmigt hat, stammt das meiste Fleisch, das in Supermärkten nicht nur in den USA, sondern auch in der EU verkauft wird, von Tieren, die nicht auf Weideflächen grasen, sondern mit einer Mischung von Gensoja und -mais gefüttert werden.

[EU hat Schlupfloch für das US-Getreidekartell "Bunge, ADM, Cargill" und erlaubt erheblichen Gentech-Anteil - Monsanto-Genmais und Monsanto-Gensoja für Vieh]

Obwohl einschlägige Gesetze in der EU die Kennzeichnung eines Produkts verlangen, wenn es mehr als 0,9 Prozent gentechnisch veränderte Bestandteile enthält, hat die EU-Kommission unter Druck der Lobby des US-Getreidekartells – der Konzerne Bunge, ADM, Cargill – ein riesiges Schlupfloch offengelassen. Danach dürfen Lebensmittel in der EU ganz erheblich mit GVO belastet sein. Importiertes Viehfutter, das Gensoja oder -mais enthält, ist von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen. Da die meisten Rinder, Schweine und das Geflügel in der EU heutzutage in »industriellen« Betrieben aufwachsen und mit einer Mischung aus Monsanto-Genmais und -soja gefüttert werden, gelangen GVO in beträchtlichen Mengen in die menschliche Ernährung.

Mit der neuen Studie wurde erstmals versucht, die meistverbreitete Gen-Futtermischung sorgfältig und unabhängig über die gesamte Lebensspanne von Schweinen zu testen.

[Schwere Verdauungsschwierigkeiten und sterile Tiere]

Die soeben offiziell freigegebene expertenbegutachtete (»peer reviewed«) Studie wurde von einer wissenschaftlichen Arbeitsgruppe des Institute of Health and Environmental Research in Australien erstellt. Leiterin der Gruppe war Dr. Judy Carman. Seit Jahren beobachten Landwirte in Europa und Nordamerika bei ihrem Vieh, das mit gentechnisch verändertem Mais und Soja gefüttert wurde, schwere Verdauungsschwierigkeiten und Fortpflanzungsprobleme. Eine Gruppe von Farmern im Mittleren Westen der USA organisierte eine unabhängige wissenschaftliche Untersuchung von Fütterungsstudien an Schweinen, die entweder mit einer Mischung aus Gensoja und -mais oder mit einer gentechnikfreien Mischung gefüttert wurden. Der Verdauungstrakt von Schweinen weist große Ähnlichkeit mit dem des Menschen auf.

[Langzeitversuch mit Vergleichsgruppe mit normalem Futter ohne Genfood]

Carman und ihre Mitarbeiter erklären ihre Vorgehensweise: »Wir fütterten 168 gerade entwöhnte Ferkel aus einem kommerziellen Schweinezuchtbetrieb in den USA mit dem normalen Schweinefutter mit Mais und Soja, das in dem Betrieb verwendet wurde; und zwar über 22,7 Wochen (mehr als fünf Monate), bis die Schweine im normalen Schlachtalter geschlachtet wurden. Die Hälfte der Tiere erhielt in der gesamten Zeit häufig verwendete Sorten von Gensoja und Genmais (die GVO-gefütterte Gruppe), die andere Hälfte entsprechendes gentechnikfreies Futter (die Kontrollgruppe). Das Gentechfutter enthielt drei gentechnisch veränderte Gene und damit drei gentechnisch veränderte Proteine. Ein Protein machte die Pflanze resistent gegen Herbizide, die beiden anderen Proteine waren Insektizide

[Die "amerikanischen" Behörden verlangen KEINE Fütterungsstudien - und keine Einzelstudien!!!]

Erstaunlich für alle, die vielleicht noch immer meinen, die amerikanischen Regierungsbehörden, die mit der Wahrung der Gesundheit von Mensch und Tier betraut sind, hätten ein waches Auge auf die Wirkung von gentechnisch veränderten Produkten, verlangen die Aufsichtsbehörden in den USA und der EU für Mischungen aus gentechnisch veränderten Futtermitteln keine Fütterungsstudien. Das meiste Vieh wird mit genau so einer Mischung aus Genmais und -soja gefüttert. Damit ist es ausgeschlossen, die Wirkung einer möglichen toxischen Wechselwirkung zwischen zwei oder mehr Gentechpflanzen zu testen.

Genau das, so zeigt die Carman-Studie, passiert im Magen und in den Fortpflanzungsorganen der GVO-gefütterten Schweine.

Alarmierende Studienergebnisse - [weniger Fruchtbarkeit - mehr Aborte - Anzahl Ferkel sinkt]

Einige der Untersucher hatten zuvor in Schweinezuchtbetrieben, bei denen die Sauen gentechnisch verändertes Futter erhielten, eine verminderte Fähigkeit, trächtig zu werden, und eine höhere Zahl von Aborten beobachtet. Außerdem wurden weniger Ferkel geboren, wenn sie von Ebern statt durch künstliche Befruchtung gezeugt wurden, erklärt Carman.

Die Schweine in der einen Gruppe erhielten als Futter eine Mischung aus Monsanto-Genmais und »Roundup Ready«-Gensoja, ebenfalls von Monsanto. Eine solche Mischung wird in Erwerbsbetrieben am häufigsten verwendet. Die zweite Gruppe erhielt ein gentechnikfreies Futter mit ähnlichen Anteilen von Mais und Soja. Die Studie lief über 22,7 Wochen, das ist in kommerziellen Betrieben die normale Lebensspanne eines Schweins von der Entwöhnung bis zum Schlachten. Dass noch nie eine solche Studie durchgeführt worden war, ist an sich schon höchst alarmierend. Die Wissenschaftler maßen Futteraufnahme, Gewichtszuwachs, Sterblichkeit und Blutwerte. Organgewicht und pathologische Veränderungen wurden nach dem Schlachten ermittelt. Um eine Voreingenommenheit auszuschließen, waren die Untersuchenden dabei nicht darüber informiert, welche Gruppe von Schweinen sie gerade sezierten.

[Gewicht der Gebärmutter ist um 25% erhöht - viele Krankheiten in der Gebärmutter]

Bei den weiblichen Schweinen fanden die Wissenschaftler, dass »das durchschnittliche Gewicht der Gebärmutter bei den Schweinen, die das gentechnisch veränderte Futter enthielten, bezogen auf das Gesamtgewicht des Tiers um 25 Prozent höher war als bei der Kontrollgruppe. Nach unserer Beobachtung war dieses Ergebnis nicht nur biologisch, sondern auch statistisch signifikant. In unserer Arbeit führen wir einige der Erkrankungen auf, die in einer solchen Gebärmutter auftreten können«. Das sind Endometriumhyperplasie oder Karzinom, Endometritis, Endometriose, Adenomyose, Entzündung, eine Verdickung des Endometriums oder die Bildung von Polypen. Bei zwei Schweinen war die Gebärmutter mit Flüssigkeit gefüllt, bei den gentechnikfrei gefütterten Schweinen wurde dies in keinem Fall beobachtet.

[Viel mehr schwere Entzündungen im Magen und im Darm mit GVO-Futter]

Einige Landwirte, die an der Studie teilnahmen, hatten zuvor bei Schweinen, die mit GVO-Futter gefüttert wurden, Darmprobleme beobachtet, darunter Entzündungen von Magen und Dünndarm, Magengeschwüre, dünnere Darmwände und hämorrhagische Colitis, eine Krankheit, bei der ein Schwein sehr schnell »ausbluten« und sterben kann. Da sie das Darminnere nicht beobachten konnten, weil der Darm mit Futter gefüllt war, konnten sie nur den Magen untersuchen.

Dort zeigte sich, dass schwere Entzündungen bei den Schweinen, die das Gentechfutter erhielten, deutlich häufiger auftraten. »Bei der Fütterung mit GVO war die Wahrscheinlichkeit, dass die Schweine eine schwere Magenentzündung entwickelten, 2,6 Mal höher als bei der Kontrollgruppe. Männliche Tiere waren stärker betroffen. Bei den weiblichen Tieren lag die Wahrscheinlichkeit einer schweren Magenentzündung bei einer GV-Fütterung um 2,2 Mal höher, bei männlichen Tieren um vier Mal. Diese Ergebnisse sind sowohl biologisch also auch statistisch signifikant«, beobachtete Carmans Gruppe.

[Tests von Monsanto untersuchten Gebärmutter und Verdauungsorgane NICHT]

Die Forscher betonten, dass zuvor bei den biochemischen Standardtests im Rahmen der von Monsanto oder der GVO-Industrie durchgeführten Studien keine derart bedeutsamen Ergebnisse aufgetreten waren. Entzündungen oder eine vergrößerte Gebärmutter können mit diesen Standardtests nämlich nur schlecht ermittelt werden.

[Gebärmutter mit GVO-Futter um 25% schwerer - Häufigkeit schwerer Magenentzündungen mit GVO-Futter bei 32% der GVO-Schweine]

Das schockierendste Ergebnis war, dass die Gebärmutter der GVO-gefütterten Schweine um 25 Prozent schwerer war als bei den gentechnikfrei gefütterten Tieren und dass die Häufigkeit von schweren Magenentzündungen mit 32 Prozent bei den GVO-gefütterten Schweinen im Vergleich zu zwölf Prozent bei den gentechnikfrei gefütterten deutlich höher war. Die schwere Magenentzündung war bei Gentech-gefütterten männlichen Tieren vier Mal so häufig wie bei den gentechnikfrei gefütterten, bei den Gentech-gefütterten weiblichen Schweinen 2,2 Mal so häufig.

Aufgrund dieser Resultate fordert die Carman-Gruppe jetzt nachdrücklich auch Tests über die Fruchtbarkeit, um die Wirkung einer Gentech-Fütterung auf die tierische Fortpflanzung zu untersuchen.>

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13.7.2013: <Weltweite Reisversorgung durch nicht genehmigte Versuche mit gentechnisch verändertem Reis in den USA kontaminiert>

aus: Kopp-Verlag online; 13.7.2013;
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/ethan-a-huff/weltweite-reisversorgung-durch-nicht-genehmigte-versuche-mit-gentechnisch-veraendertem-reis-in-den-u.html

<Ethan A. Huff

Vieles deutet darauf hin, dass die gesamte weltweite Reisversorgung bereits jetzt durch nicht genehmigte gentechnisch veränderte (GV) Reissorten des amerikanischen multinationalen Herstellers Bayer CropScience kontaminiert ist.

In einem neuen Eintrag im GM Contamination Register (Verzeichnis über Gentech-Kontaminierung) heißt es, in den Jahren 2006 und 2007 seien in mehr als 30 Ländern drei unterschiedliche Sorten von illegalem Gen-Reis entdeckt worden, die nirgendwo auf der Welt für Anbau oder Verzehr zugelassen gewesen seien.

Auch in diesem Fall scheinen Feldversuche, die Bayer Mitte der 1990er Jahre durchgeführt hat, die Ursache für eine ausgedehnte, nicht mehr rückgängig zu machende genetische Verschmutzung zu sein. Obwohl offiziell 2002 alle Feldversuche von »Frankenreis« eingestellt wurden, haben die drei entdeckten GV-Reissorten offenbar ihren Weg in die allgemeine Reisversorgung gefunden, was sich bereits äußerst negativ auf den US-Reisexport auswirkt. Eine ähnliche Kontaminierung wurde vor Kurzem auch bei gentechnisch verändertem Reis und Flachs in Lebensmitteln entdeckt, in beiden Fällen war es das Ergebnis von Feldversuchen durch Biotech-Firmen.

»In den USA ist niemals gentechnisch veränderter Reis für die kommerzielle Nutzung angepflanzt worden, vermutlich ist die Kontaminierung auf Feldversuche mit herbizid-tolerantem Reis zurückzuführen, die von Mitte der 1990er Jahre bis Anfang des neuen Jahrtausends durch Bayer CropScience (oder dessen Vorläuferunternehmen Aventis CropScience und AgrEvo) durchgeführt wurden«, erklärt der Eintrag im GM Contamination Register. »Zum Zeitpunkt der Entdeckung war nur eine der kontaminierenden Sorten (LLRICE62) für den Anbau in den USA zugelassen, die beiden anderen Sorten (LLRICE 601 und LLRICE 604) jedoch nicht.«

Bei einer Untersuchung im Auftrag des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) war nicht zu ermitteln, ob die Kontaminierung das Ergebnis einer Kreuzbestäubung, auch »Genfluss« genannt, oder einer mechanischen Vermischung war. Aber auf jeden Fall ist definitiv vagabundierender GV-Reis, der zu »Testzwecken« auf offenen Feldern angebaut wurde, ausgebrochen, und die amerikanischen Reisfarmer müssen jetzt unter den Folgen leiden. Denn in der EU, in Japan, Südkorea, den Philippinen und anderen Ländern gelten strenge Bestimmungen für den Import von gentechnisch verändertem Reis. Russland und Bulgarien haben den Import von amerikanischem Reis sogar ganz verboten.

»Die Kontaminierung hat auch Auswirkungen auf die Produktion von Saatgut«, heißt es in dem Bericht weiter, der im Archiv der Website der Verbraucherschutzorganisation gut versteckt ist und von den Mainstreammedien nicht aufgegriffen wurde. »Anfang 2007 wurde die gesamte konventionelle Reissorte Clearfield 131 von US-Aufsichtsbehörden verboten, nachdem eine Kontaminierung festgestellt worden war. Für den Hersteller BASF bedeutete es einen Milliardenverlust.«

Die US-Landwirtschaft, das fahle Pferd der kommenden Lebensmittel-Apokalypse

Wenn die vier Reiter der Apokalypse in naher Zukunft über die Welt galoppieren, dann können Sie sicher sein, dass das fahle Pferd, das den Hunger symbolisiert, in den USA gezüchtet und geboren wurde. Richtig gelesen, der aggressivste und heimtückischste Lieferant gentechnisch veränderter Pflanzen und all des Horrors, der mit deren Verzehr einhergeht, wird zur treibenden Kraft hinter der völligen Zerstörung der weltweiten Lebensmittelversorgung – über das Trojanische Pferd GVO.

»Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass eine GV-Kontaminierung nicht zu vermeiden ist, sobald gentechnisch veränderte Pflanzen in einem Gebiet angebaut werden«, erklärt der Bericht von Earth Open Source zum Thema GMO Myths and Truths: An evidence-based examination of the claims made for the safety and efficacy of genetically modified crops (Märchen und Wahrheit über GVO: eine evidenzbasierte Untersuchung der Angaben über Sicherheit und Effizienz gentechnisch veränderter Feldfrüchte). »›Koexistenz‹ führt ... durch Kreuzbestäubung, Verbreitung von GV-Saatgut durch landwirtschaftliche Maschinen und unbeabsichtigte Vermischung während der Lagerhaltung … schon sehr bald zu weitreichender Kontaminierung konventioneller Feldfrüchte.«

Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:

GMContaminationRegister.org

RealFarmacy.com

EarthOpensource.org>

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Deutsche
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12.7.2013: <Monsantos Gen-Mais kommt nach Europa> - "SmartStax" durch die "Kommission" bewilligt - Gen-Mais ohne Langzeitstudie

<Die gentechnisch veränderte Mais-Sorte „SmartStax“ steht vor seiner Zulassung als Lebens- und Futtermittel in der EU. Bei einer entsprechenden Abstimmung der Mitgliedsstaaten kam es am Donnerstag erneut zu einem Patt. Nun entscheidet die Kommission – die Agrarkonzerne dürfen sich freuen.

Mehrere gentechnisch veränderte Mais-Sorten, darunter das umstrittene Monsanto-Produkt „SmartStax“, dürfen wohl bald in die EU eingeführt und hier zu Futter- und Lebensmitteln verarbeitet werden. Bei der heutigen Abstimmung aller Mitgliedsstaaten kam es zu keinem Ergebnis. Der Ball liegt nun bei der EU-Kommission, die im Sinne der Industrie entscheiden dürfte.

Bei der am Donnerstag erfolgten Abstimmung der EU-Mitgliedsstaaten konnten sich die Gentechnik-Kritiker nicht durchsetzen. Die genauen Abstimmungsergebnisse sind noch nicht bekannt. Klar ist nach Beobachterberichten lediglich, dass bei der Abstimmung keine qualifizierte Mehrheit für oder gegen eine Importgenehmigung von SmartStax und mehreren anderen genmanipulierten Mais-Pflanzen getroffen wurde.

Nach Angaben des grünen Agrarpolitikers Martin Häusling hat sich Deutschland der Stimme enthalten, berichtet der Informationsdienst Gentechnik. Die Beamten des Verbraucherschutzministeriums unter Ilse Aigner (CSU) hatten dies schon beim ersten Wahlgang vor einem Monat so gehandhabt (hier). Das kommt de facto einer Zustimmung gleich. Dass sich die Generaldirektion Gesundheit unter Kommissar Tonio Borg gegen eine Einführung der umstrittenen Gen-Pflanzen aussprechen wird, gilt nämlich als ausgeschlossen, ist sie doch eng mit den großen Agrarkonzernen verwoben.

Kritiker warnten im Vorfeld eindringlich vor einer Zulassung des „Giftcocktails“. Eine unabhängige Risikoprüfung der kombinierten Eigenschaften des Biotech-Mais habe nicht stattgefunden. Die Hersteller von SmartStax, die US-Agrarkonzerne Monsanto und Dow, haben der Pflanze verschiedene Gene aus anderen Spezies eingesetzt. Der Mais setzt mehrere Insektengifte frei und ist gegen zwei Pflanzenschutzmittel resistent. Mit dieser Mischung sollen die Resistenzen bei Wildkräutern und Insekten, die sich auf den Gentechnik-Plantagen Nord- und Südamerikas ausbreiten, bekämpft werden.>

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Netzfrauen online,
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6.8.2013: Kenia verbietet alle genmanipulierten Nahrungsmittel - per sofort!

Genmanipulierte
                    Lebensmittel verboten, GMO verboten
Genmanipulierte Lebensmittel verboten, GMO verboten [3]

aus: Netzfrauen online; 6.8.2013;
http://netzfrauen.org/2013/08/06/kenia-verbietet-alle-genmanipulierte-lebensmittel/

<Kenia macht es vor! Die kenianische Regierung hat den Import von Gentechnik-Lebensmitteln mit sofortiger Wirkung untersagt. Das teilte Gesundheitministerin Beth Mugo auf einer Pressekonferenz mit. Das Verbot gelte, bis die nötigen wissenschaftlichen Erkenntnisse bereit stünden, die Sicherheit von gentechnisch veränderten Organismen zu bewerten. Zu diesem Zweck gab das Kabinett beim medizinischen Forschungsinstitut Kenias eine Studie in Auftrag.

„Wenn es Zweifel und Ungewissheiten an der Sicherheit von Lebensmittelprodukten gibt, müssen Vorsorgemaßnahmen getroffen werden, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen“, erklärte Mugo. Sie bezog sich dabei auf die erneute Debatte über die Risiken gentechnisch veränderter Lebensmittel, die in Europa durch eine Langzeitstudie an Ratten ausgelöst wurde. Die Ministerin drohte mit Sanktionen bei Verstößen gegen das Importverbot.

Zusätzlich forderte Sie alle zuständigen Stellen auf, dafür Sorge zu tragen, dass das Verbot der Einfuhr von gentechnisch veränderten Lebensmitteln in Kenia durchgesetzt wird. Außerdem  sollen alle Dokumente von Lebensmittel- Importe überprüfen werden , um festzustellen, dass diese mit GVO-frei zertifiziert sind. Gegen die, die gegen diese Richtlinien verstoßen, droht Mugo mit rechtlichen Schritte.

Laut Reuters  sind die afrikanischen Länder bemüht, die Ernteerträge zu verbessern, den Hunger zu reduzieren und haben mit den  Schutzvorkehrungen vor dem  Klimawandel begonnen. Ihre Einwände gegen gentechnisch veränderte Pflanzen wollen sie  jetzt noch einmal überdenken, nachdem nun auch Europas die Führungsrolle des Verbotes der genmanipulierten Lebensmittel übernommen haben.

Gemäß der African Biosafety Network of Expertise, eine afrikanische Union geführtes Netzwerk für die Regulierungsbehörden in Kamerun, lassen Ghana, Kenia, Malawi und Uganda eigene Studien mit genetisch veränderten Pflanzen durchführen.

Afrika fordert: Genfreier Kontinent!

Das ‘African Centre for Biosafety’ hat die Afrikanische Union aufgefordert, gentechnische veränderte Lebensmittel zu verbieten.

Laut ACB werden genmanipulierte Organismen (GMO) die Ernährung auf dem schwarzen Kontinent nicht dauerhaft sichern. Das Zentrum hat sich hinter den Aufruf der afrikanischen Zivilgesellschaft gestellt, die für Südafrika und die gesamte Region ein Genmaisverbot fordert. Es sammelt Online-Unterschriften, um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen. Bisher haben die Petition 656 Menschen unterschrieben, darunter auch die Mitarbeiter von 160 afrikanischen Organisationen.

“Wir haben im Oktober einen offenen Brief an unseren Agrarminister geschickt und ihn darin aufgefordert, Genmais aus Südafrika zu verbannen”, berichtet Haidee Swanby vom ACB. “Wir in Südafrika pflanzen, importieren und exportieren GM-Saatgut bereits seit 14 Jahren, ohne dass unsere Ernährung gesichert wäre. Vielmehr hat sich ein Sack Maismehl aufgrund der hohen internationalen Preise und der extensiven Verwendung von Mais für die Biotreibstoffproduktion um 84 Prozent im Vergleich von vor vier bis fünf Jahren verteuert.”

Unterstützt wird die ACB-Forderung nach einem genfreien Afrika von der internationalen Umweltorganisation ‘Friends of the Earth‘, die sich ebenfalls für einen genfreien Kontinent einsetzt. Neben Genmais werden in Südafrika auch unkrautresistentes Gensoja sowie insekten- und unkrautresistente Genbaumwolle angebaut.

Wie der Koordinator von Friends of the Earth Nnimmo Bassey, gegenüber IPS erklärte, halten die GMOs bei weitem nicht das, was die Biotechnologieindustrie versprochen hat. Der Hunger in Afrika werde von diesen Unternehmen gern als Argument verwendet, um die afrikanische Landwirtschaft zu kontaminieren und die genetische Vielfalt des Kontinents zu zerstören.

Bassey zufolge sind Gennahrungsmittel weder besonders nahrhaft noch bringen sie bessere Erträge hervor. Auch seien sie nicht sparsamer, was die Verwendung von Pestiziden und Herbiziden angehe, und somit sehr wohl eine Gefahr für die menschliche Gesundheit und die Umwelt. Aktuelle Infos von African Centre for Biosafety finden Sie hier: African Centre for Biosafety 

Wir sagen Bravo! und bedanken uns bei den Regierungen, denen die Gesundheit ihrer Bevölkerung am Herzen liegt.

Netzfrau Doro Schreier>

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22.10.2013: Monsanto kommt in die EU - durch die Hintertür über den Freihandel EU-Kanada

aus: Deutsch-türkische Nachrichten online: Triumph für Monsanto: EU öffnet US-Firmen das Tor zu Europa; 22.10.2013;
http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2013/10/492083/triumph-fuer-monsanto-eu-oeffnet-us-firmen-das-tor-zu-europa/

<Das neue Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada öffnet die Hintertür für amerikanische Unternehmen. Sie können künftig gegen Benachteiligungen klagen - und haben damit freien Zutritt zum europäischen Markt. Die Verhandlungen fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das EU-Parlament wird auf die Rolle der Abnicker reduziert. Monsanto triumphiert.

Nach „monatelangen, intensiven“ – und vor allem geheimen – Verhandlungen, haben sich die EU und Kanada auf ein Freihandelsabkommen geeinigt. CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement) ist das erste derartige Abkommen zwischen der Europäischen Union und einem G-8-Staat.

Es handele sich um ein „sehr ehrgeiziges und wichtiges Handelsabkommen mit weit reichenden Auswirkungen auf die Wirtschaft der EU“, sagt Kommissionspräsident José Manuel Barroso. Er meint damit: 99 Prozent aller Zölle sollen fallen. Der Handel mit Dienstleistungen soll vereinfacht werden. Der bilaterale Handel soll um 26 Milliarden Euro jährlich wachsen. Das jährliche BIP der EU soll um zwölf Milliarden Euro steigen.

Die genauen Inhalte des Abkommens sind allerdings nicht bekannt. Die Verhandlungen fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Unklar ist auch, welche Auswirkungen das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA) zwischen Kanada, Mexiko und den USA auf die EU haben wird.

Amerikanische Großkonzerne könnten sich ohne besonderen Aufwand eine Niederlassung in Kanada besorgen. Und in weiterer Folge durch die Hintertüre Europa beliefern. Immerhin auch eine „weitreichende Auswirkung auf die EU“, die bei der CETA-Präsentation unerwähnt blieb.

Ein Unternehmen, dem das Freihandelsabkommen freuen wird, ist Monsanto (mehr hier). Der US-Agrarkonzern schielt bereits länger nach Europa (hier).

Im Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen ist Kanada eines der Top-10-Länder weltweit. Die Befürchtung, dass CETA die Einführung von Gentechnik-Samen in die EU erleichtern wird, ist groß. Kommt das Abkommen, hat es Monsanto leichter, sich auf den europäischen Markt zu klagen, so EUObserver.

Das Abkommen wird als eine Art Vorläufer gesehen, denn die EU plant weitere Freihandelsabkommen, zum Beispiel mit den USA oder Japan.

Vor dem In-Kraft-Treten muss das Europäische Parlament dem Abkommen noch zustimmen.

Das ist zu erwarten – und zeigt ein Grund-Dilemma der europäischen Demokratie: Das EU-Parlament – ohnehin keine demokratische Einrichtung, weil nicht nach dem Prinzip One Man-One Vote gewählt wird, ist immer in der Defensive: Die EU-Kommission macht Gesetzes-Vorlagen und schließt Vereinbarungen. Das Parlament kann im Nachhinein versucht, das Schlimmste zu verhindern.

So wird aus Prinzip über die Köpfe der Bürger hinweg entschieden.

Sie erfahren von den Veränderungen meist nicht einmal aus den Medien.>

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Januar 2014: Gentech-Soja: Gentech-Sojabohnen

von: Ch. F., Januar 2014

Ein aufmerksamer, deutscher Mensch berichtet, er sei Blutgruppe A, aber die Sojaprodukte seien inzwischen alle dermassen gentechnisch verändert, dass sie eher Giftmüll und nicht Nahrungsmitteln entsprechen würden. Zitat (Lesefassung):

Monsanto: Die "beschleunigte" Fermentierung der Soja-Bohne - viele Wirkungen werden eliminiert

Da ist <die Genmanipulation von Soja, z.B. durch die US-Firma Monsanto, so dass man nun eigentlich gar nicht mehr weiß, wie man sich in Bezug auf Soja-Produkte in Zukunft verhalten soll... Dr. Peter J.D' Adamo ist ja ein vollkommener beführworter, insbesondere bei der Blutgruppe A, für Soja-Produkte... Nun wissen wir ja alle, dass es bei Soja sehr wichtig ist, dass das jeweilige Soja-Produkt über einen längeren Zeitraum sorgfältig fermentiert wird... und dort habert es ja schon heute, in unserer so stark industriealisierten Zeit, wo alles schnell, schnell gehen muss, und wo solch eine "Fermentierung" dann beschleunigt wird, mittels Einsatz von künstlichen Substanzen, so dass diese natürliche Fermentierung bei weitem nicht mehr gegeben ist und somit der Effekt des Sojas als "eine Schatzkammer für die Blutgruppe A" hinfällig wird.

Die Giftstoffe in der Soja-Bohne: Spuren von Arsen zur Selbstverteidigung gegen Schädlinge

Nun gibt es offenbar noch ein paar wenige Soja-Produkte (anhang)!, falls sie nicht auch schon durch Monsanto total genverseucht sind, die gesundheitlich unbedenklich für uns, speziell für die Blutgruppe A, sind. Dr. Peter J.D' Adamo schreibt ja in seinem Buch "4 Blutgruppen-Richtig leben" von 2001 speziell zu dem Soja-Thema auf Seite 303: "Die Soja-Kontroverse: Viel Lärm um nichts", dass eben viele besorgte Leser ihm geschrieben hätten, wegen der thematik der Giftstoffe in der Soja-Bohne.

Ich habe dazu auch eine Menge Literatur mir aus den internet gezogen, die dies genau so bestätigen, was das natürliche Gift-Arsen in der Soja-Frucht anbelangt. Die Soja-Frucht schützt sich mittels dieses natürlichen Giftes Arsen gegen natürliche Schädlinge. Nun wird in der Literatur zu diesem Thema die Soja-Bohne nun vollkommen verteufelt. Dr. Peter J. D' Adamo schreibt aber nun, dass gerade dieses natürliche Gift der Soja-Bohne besonders wertvoll für die Blutgruppe A sei. Ich denke, dass dir diese thematik auch bekannt ist, in Bezug auf Soja.

Ich erlaube mir, dazu auch zwei Anhänge mitzusenden, die dem total widersprechen, als was hier Dr. Peter J.D' Adamo auf der besagten Seite 303 geschrieben hat.

Die gentechnische Veränderung von Soja ist ein weltweites Verbrechen - chemische Prozesse für die schnelle Fermentierung

Wie gesagt, das größte Problem sehe ich in den gentechnischen Veränderungen von Soja durch Monsanto, denn dann gibt es ja tatsächlich ein sehr großes Problem, insbesondere für die Blutgruppe A, sich tatsächlich auch nach der Blutgruppenernährung weiterhin zu ernähren.

Das mit dem heutigen Soja, sprich, die fast totale Genveränderung von Soja, ist ein riesiges, weltweites Verbrechen an der ganzen Menschheit, genauso wie Geo-Engineering, Haarp, Mobilfunk etc., etc. Das meiste, was heute in den Läden an Soja und Soja-Produkten verkauft wird, ist eben bereits genverändert und die notwendige, langsame, über viele monate bis zu mehreren Jahren sich hinziehende noch natürliche Fermentierung von Soja  wird heutzutage zum großen teil mittels chemischen Prozessen künstlich herbeigeführt, so dass man da nicht mehr von einem hochwertigen Lebensmittel sprechen kann und darf, sondern es ist schlich und einfach nur noch GIFTMÜLL !!!

Bio-Hersteller für biologisch unverändertes Soja: www.sojade.eu - Tamarie und Miso

Nun gibt es aber höchstwahrscheinlich doch noch ein paar wenige Hersteller, die es mit den Namen "Lebenmittel" und "hochwertig" bei Soja ernst meinen. Ich habe da ein Sojaprodukt gefunden, die diesen Krieterien höchstwahrscheinlich noch Rechnung tragen. Es handelt sich hierbei um die französische Firma "Sojade". Sie schreibt auf ihr Produkt, dass ihre Sojabohnen direkt biologisch in Frankreich angebaut werden und zu 100 Prozent genverändert-frei seien: www.sojade.eu

Nun, ich gehe mal davon aus, dass die hier die Wahrheit reinschreiben, oder? Bei den Tofu-Produkten, die im Handel angeboten werden, bin ich mir eben da nicht so sicher, wobei solche Soja-Produkte wie Tamarie und Miso doch noch - so denke ich zumindestens - gesundheitlich unbedenklich sind, da sie noch nach den alten Methoden der sorgfältigen, tradtitionellen Fermentierung hergestellt werden.

[...] Selbst als Genotyp - also, wenn ich mich genotypisieren lasse, muss ich als einziger Typ = Blutgruppen-Typ A, Soja-Protein als Nahrungsergänzungsmittel zu mir nehmen.>

Fisch wird bald ungeniessbar - Verseuchung der Meere durch Fukushima - die Prophezeiung der Hopis von der "verdrahteten" Welt

<Gut, steige ich auf Fisch um, aber da war doch etwas am 11.3.11 mit dem künstlich herbeigeführten Tsunami in Japan mittels einer Erdbebenwaffe - und da war ja "ganz rein zufällig auch gleich das AKW mit in die Luft geflogen". Und seitdem sollte man keinen Fisch mehr aus diesem Ozean essen, wo sich dieses "Event" ereignet hatte, oder ?! Nein, es ist schon so, wie es die Hopis schon einstmals vorausgesagt hatten: "Es wird eine Zeit kommen, wo alles auf der Erde verdrahtet ist und der Mensch vor einem vollen Teller sitzen wird und verhungern muss"... und diese zeit ist jetzt und heute in diesem digalen Zeitalter eingeläutet...>

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Januar 2014: Weizen von heute=Giftmüll

von: Ch. F., Januar 2014

Ein aufmerksamer, deutscher Mensch berichtet, dass inzwischen auch der Weizen derart genverändert sei, dass er wie Giftmüll wirke. Zitat (Lesefassung):

Weizen ist Giftmüll geworden und provoziert Wampen

<Bestes Beispiel dafür [wie der Mensch vor dem vollen Teller sitzen wird und verhungern muss], ist der Weizen, das mit am meisten in der Welt benutzte Nahrungsmittel, außer Reis. Ich würde sagen, das war einmal, denn der Weizen ist heute der GIFTMÜLL schlechthin!!! Siehe die Weizen-Wampe [der heutige Weizen provoziert viel zu viele Fetteinlagerungen und haufenweise Wampen]. Weizen macht dick und krank. Das ganze Buch darüber [von Dr. D'Adamo: "4 Blutgruppen - richtig leben"] liest sich wie ein Schriller!!! Aber es ist kein "ROMAN", sonder die NACKTE WAHRHEIT!!! >

Die Manipulationen am Weizen seit den 1950er Jahren für höchsten Profit

Dieselben Leute [Firmen mit Genmanipulationen wie Monsanto], die das SOJA mittlerweile zum GIFTMÜLL gemacht haben, hatten sich Mitte der 1950er Jahre mit der "Agrar-Mafia", der "Lebensmittel-Mafia" und mit der "Pharma-Mafia" zusammengesetzt, mit dem Ziel..den Weizen, so genetisch zu verändern, dass er zukünftig den größt möglichen Profit auf dem Weltmarkt erzielen tut, mit dem geringsten Aufwand, ohne Rücksicht auf den Menschen und das Tier, den in zukunft dieses "GIFT" als Nahrungsmittel bzw. als Futtermittel zu sich nehmen würde. Bedenklichkeits-Studien wurden grundsätzlich gar nicht erst in Erwägung gezogen.>

Das Argument der Genveränderung, um den Welthunger zu stillen - der genveränderte Weizen provoziert haufenweise Krankheiten - und die Pharma lacht

<Der fadenscheinige Grund für die totale Genveränderung des ursprünglichen, über tausende von Jahren bestehenden Ur-Weizen [z.B. Dinkel] war einzig und allein das Argument, man wölle damit den Welthunger in der Welt, besonders in den sogenannten Entwicklungsländern der "Dritten Welt" kurzfristig und langfristig beseitigen.

Aber dass nunmehr dieser total genveränderte Weizen über kurz oder lang weltweit die Diabetes, die Dickmachung, den Anstieg sämtlicher psychischer Erkrankungen, den Anstieg sämtlicher, schwerster chronischer Erkrankungen weltweit verursachen würde, wurde dabei natürlich den Mnschen weltweit tunlichst verschwiegen, denn das Ganze ist ja ein wahnsinniges, einmaliges und nie mehr aufhörendes, profitables Geschäft - insbesonders für die internationale Pharma-Mafia, denn nur mit Kranken und mit krankmachenden Lebensmitteln kann man schließlich und endlich Profit machen.>

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Netzfrauen online, Logo

21.11.2014:
<Petition erfolgreich – McDonald’s lehnt Gen-Kartoffeln ab – McDonald’s Rejects GMO Potatoes>

aus: Netzfrauen online; 23.11.2014;
http://netzfrauen.org/2014/11/21/petition-erfolgreich-mcdonalds-lehnt-gen-kartoffeln-ab-mcdonalds-rejects-gmo-potatoes/

<McDonald’s lehnt Gen-Kartoffeln ab, weitere Fast-Food-Ketten sollten dem folgen.

Wie bereits berichtet, hat es J.R. Simplot Company, das ist der Lieferant von McDonald’s, geschafft, eine Zulassung für eine gentechnisch veränderte Kartoffel zu erhalten. Demnächst gibt es die neuen genmanipulierten Pommes in vielen Fast-Food-Ketten, denn J.R.Simplot Company zählt zu den größten Lieferanten.

Die genmanipulierte Kartoffel soll angeblich eine höhere Lebensdauer haben und kann auch bereits im rohen Zustand geschnitten angeboten werden. Kurzum die Kartoffel hält ihr makelloses Aussehen.

Dieses wiederum wird Restaurants, Supermärkte und Fast-Food-Ketten dazu bewegen, gerade diese Kartoffeln zu kaufen. Gesundheitsaspekte sind wie immer nachrangig. Was bereits die Zulassung durch den FDA, das ist die Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelzulassungsbehörde der Vereinigten Staaten, gezeigt haben dürfte, denn die stufen diese Kartoffeln als gesund ein. [Lesen Sie dazu: McDonald’s Lieferant: Genmanipulierte Pommes aus Frankensteins Küche! – U.S.D.A. Approves Modified Potato]

Würden Sie eine genmanipulierte Kartoffel essen, wenn Sie die von uns veröffentlichen Studien über die Risiken gelesen haben, sicher nicht. Gen-Kartoffeln kommen uns nicht in die Tüte! BASF und Amflora, die genmanipulierte Kartoffel war auch so eine Never Ending Story und am Ende haben wir alle mit unserem Protest gewonnen. Anfang 2012 hat die BASF die Vermarktung der Amflora in Europa aufgrund mangelnder Akzeptanz gestoppt. [Lesen Sie dazu: AMFLORA, die genmanipulierte Kartoffel – Ungarn verklagt Europäische Kommission – und bekommt Recht!]

Als bekannt wurde, dass der Pommeslieferant von Mc Donald’s die Zulassung einer genmanipulierten Kartoffel beantragt hat, wurde eine Petition gestartet. Gen-Kartoffeln kommen uns nicht in die Tüte! Das Ergebnis dieser Petition haben wir für Sie übersetzt.

McDonald’s lehnt Gen-Kartoffeln ab, weitere Fast-Food-Ketten sollten dem folgen

WASHINGTON – Diese Woche hat McDonald’s, eine der größten Fast-Food-Ketten auf diesem Planet, gegenüber einem landwirtschaftlichen Nachrichtendienst erklärt, dass sie die Gen-Kartoffel der Firma J.R. Simplot Company’s Innate nicht verwenden wollen. Dieser Sieg der Verbraucher ist ein weiteres Indiz dafür, dass die Lebensmittelindustrie erkennt, dass Verbraucher genmanipulierte Lebensmittel nicht essen wollen. Viele Eltern beschränken bereits den Fast-Food-Anteil, den ihre Kinder essen – und GMO Kartoffeln wäre ein weiterer Grund, an den goldenen Bogen vorbei zu fahren. Im letzten Jahr hat Food & Watch eine Petition eingereicht, dem über 90.000 Menschen gefolgt sind um McDonald’s zum Ablehnen der Gen-Kartoffel zu drängen.

Während wir zu den sonstigen Praktiken von McDonald’s in diesem Fall nichts sagen wollen, ist diese Entscheidung ein Meilenstein in der Bewegung, die Verbraucher vor den möglichen Gefahren der GMO Lebensmitteln zu schützen. McDonald’s ist ein globaler Marktführer in dem Bereich Fast-Food und einer der größten Einkäufer von Kartoffeln in den Vereinigten Staaten.

„Verbraucher haben gesprochen und McDonald’s hat zugehört. Jetzt drängen wir konkurrierende Fast-Food-Ketten wie Burger King dazu, diesem Beispiel zu folgen“.

Food & Water Watch ist eine Non-Profit Verbraucherorganisation, die für die Sicherheit von sauberem Wasser und ungefährlichen Lebensmitteln arbeitet. Wir fordern die Lebensmittelkontrolle und den Missbrauch unserer Lebensmittel und unserer Wasserressourcen heraus, indem wir Menschen bestärken aktiv zu werden, indem wir das öffentliche Bewusstsein gegenüber dem was wir essen und trinken, verändern.

McDonald’s Rejects GMO Potatoes, Other Fast Food Chains Should Follow Suit

Statement of Food & Water Watch Executive Director Wenonah Hauter

Washington, D.C.— “This week McDonald’s, one of the largest fast food chains on the planet, told an agriculture news service that it would not use the J.R. Simplot Company’s Innate GMO potato. This victory for consumers is another indication that the food industry recognizes that consumers do not want to eat GMO foods. Many parents are already limiting the amount of fast food that their children eat, and GMO french fries would give them another reason to pass by the golden arches. Over the past year, Food & Watch submitted over 90,000 petitions urging McDonald’s to reject GMO potatoes.

“While we cannot speak to the rest of McDonald’s practices, this decision marks a milestone in the movement to protect consumers from the potential dangers of GMO foods. McDonald’s is a global leader in fast food sales and is a major purchaser of potatoes in the United States.

“Consumers spoke, and McDonald’s listened. We now urge competing fast foods chains such as Burger King to follow its lead.” Links: http://www.foodandwaterwatch.org/

Wir beglückwünschen unseren Mitstreitern aus Amerika zu diesem Erfolg. Wir hoffen, dass sich andere Fast-Food-Ketten dem anschließen und die Gen-Kartoffel, wie bei der Amflora, aufgrund mangelnder Akzeptanz verschwindet. 

Netzfrau Ursula Eisenmann>

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Fotoquellen

[1] Text über kranke Kühe nach 3 Jahren Genfood:
http://www2.ohchr.org/english/bodies/cescr/docs/info-ngos/OAPF.pdf
html-Version: http://209.85.129.104/search?q=cache:YzxIhLfOx0QJ:www2.ohchr.org/english/bodies/cescr/docs/info-ngos/
OAPF.pdf+infertility+Genfood+have&hl=de&ct=clnk&cd=13&gl=ch

[2] Florianne Koechlin, Biologin gegen Genfood: http://www.woz.ch/artikel/2010/nr38/kultur_wissen/19804.html
[3] Genmanipulierte Lebensmittel verboten, GMO verboten: aus: Netzfrauen online; 6.8.2013;
http://netzfrauen.org/2013/08/06/kenia-verbietet-alle-genmanipulierte-lebensmittel/


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